.... Noch ein Wort zu den arbeitslosen Jungakademikern: Haben die auch alle sich zu Studienbeginn überlegt, wie gefragt ihr Abschluss sein wird?
Auch wenn sie es sich noch so gut überlegt haben:
Es gibt bei weitem mehr Arbeitsuchende als freie Arbeitsstellen! Das überlegen hilft in so einer Situation nichts.
Also ergreifen sie irgendetwas unter miserabelsten Bedingungen und in Bereichen, in denen sie so wenig verdienen, daß sie keinen ausreichenden Beitrag zu den Sozialsystemen zahlen können, auch wenn sie es wollen.
Wirksam ist in so einer Situation daher nur Arbeit (und Arbeitsplätze) zu schaffen, Innovationen auf den Markt bringen, ....
Und das wird in Österreich entsetzlich schwer gemacht - siehe die restritiven und den Berufszugang massiv erschwerenden Bestimmungen der Gewerbeordnung (Beispiel: Berufsphotographen (was da für ein Schwachsinn beschlossen wurde, ist für einen gesunden Menschen kaum erträglich). Ähnliche künstliche Hürden wie dort gibt es auch in den allermeisten anderen Berufen.
Alternative: Sie gehen ins Ausland, wie wir soeben in den Nachrichten hörten. Super für unser Sozialsystem.
Wie also schafft man Arbeit in Österreich? Dadurch, daß man einigermaßen aussichtsreiche Ideen finanziert. Das Geld ist da - man muß nur die 5% Superreichen überzeugen, daß sie es (nämlich 2/3 des gesamten Geldvermögens) ohnehin nicht brauchen, wenn es in den Banken liegt und besser verwendet wird, wenn es zu denen hin umgeschichtet wird, die damit etwas praktisches anfangen können.