Japan (Fukushima) Akw,Erdbeben,Tsunami

Ja, Du hast Recht ... das ist in etwa das Schlimmste und Unfassbarste, was ich je gesehen habe... Mit einem Plastiktascherl in der Hand, in der sie ihr restliches Leben mitführt ... keine Vergangenheit mehr und schon gar keine Zukunft ... :cry:

Genau das waren auch meine Gedanken ..........
 
Ja sicher ist es möglich auf AKWs zu verzichten. Es gibt ja schon alle möglichen Ansätze zu neuen Technologien der Stromerzeugung.

Auf Atomstrom kann man verzichten man braucht natürlich andere Kraftwerke, aber warum sollte es auch nicht funktionieren?

Es gibt noch keine funktionierende nachhaltige Technologie, den den Ausfall der Atomkraftwerke bei gleichzeitig geforderter Absenkung des CO2 - Emissionen kompensieren kann. Die einzig wirksame Maßnahme ist eine deutliche Absenkung des Energiekonsums der Menschheit.
 
naja, in ein paar jahrzehnten habens die fusionsreaktoren fertig entwickelt,..dann is das Energieproblem auch schon gelöst,....
 
Das gehört mit Sicherheit nicht zu Deinen besten Meldungen ....

du hättest die postings oberhalb lesen sollen....ich hab nur des ironieschild ned aufgstellt, weil ich dachte, dass der zusammenhang bemerkt wird.

zu deiner info, ich bin a amifreund...trotz ihren fehlern und blödheiten..:winke:
 
Naujo ..... verständlich, dass Du das glauben willst. Und ich würde es Dir und uns allen wünschen, dass es so sein wird. Aber ehrlich - können wir uns dessen sicher sein? Ich glaube nicht.

Gewiss, bei der momentan auftretenden Strahlenbelastung in Japan können wir einigermaßpen davon ausgehen. Wer weiß aber, was sich bis Freitag oder Samstag entwickeln wird? Wenn auch nur einer der Reaktoren explodiert, schaut's mit der Strahlung schon wesentlich anders aus. Und so, wie die Reaktoren dort ramponiert sind, kann niemand ausschließen, dass es nicht bei einem Reaktor bleibt. Dann hätten wir vier bis sechs zur Auswahl. Was im schlimmsten Fall auf die Welt zukommt, kann uns kein Wissenschafter voraussagen

Bei der derzeitigen Situation ist eine Belastung Österreichs mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auszuschließen. Was vor allem auf Japan zukommt, dass ist noch schwer vorhersehbar, sollte es in einem oder mehreren Reaktoren tatsächlich die völlige Kernschmelze geben.

Aber eine Explosion wie in Tschernobyl ist tatsächlich auszuschließen. Das ist kernphysikalisch gesehen nicht möglich, es fehlen dazu die Voraussetzungen. Tschernobyl ist ein russischer Grafitreaktor (Grafit bremst die schnellen Neutronen und ermöglicht damit die Kernspaltung). Das Problem dieses Reaktortyps ist es, dass er im Störfall "durchgehen" kann, das heißt, bei Ausfall der Kühlung oder wenn sich die Stäbe im Block durch thermischen Verzug nicht bewegen lassen, dann kommt es zu einer Atomexplosion.

Beim General Electric - Reaktor in Fukushima wird Wasser als Neutronen - Moderator (Bremser) verwendet. Der Bau von Grafitreaktoren (die in jeder Hinsicht billiger sind, auch was den verwendeten Brennstoff betrifft) wurde in der freien Welt wegen der erkannten Sicherheitsrisiken immer ausgeschlossen. Fehlt das Wasser, so wie jetzt in Fukushima, dann kann keine Atomexplosion mehr stattfinden. Was wir jetzt erleben, das ist vor allem die Überhitzung der Stäbe durch den Zerfall von radioaktiven Elementen, die bei der Kettenreaktion des Uran-235 entstanden sind. Diese Erhitzun führt ohne Kühlung zur Kernschmelze, aber nicht zu einer Atomexplosion.

Beim Grafitreaktor ist die ungeregelte Kettenreaktion (=Atomexplosion) möglich, Du Russen meinten aber, genügend Sicherheitsvorkehrungen dagegen getroffen zu haben. Aber technische Maßnahmen des Menschen sind nie vollkommen und unfehlbar. Beim wassermoderierten Reaktor ist die Unmöglichkeit einer ungeregelten Atomexplosion systemimmanent. Der größte anzunehmende Unfall ist die Kernschmelze.

Das wird übrigens auch von Kernkraft - kritischen Experten so gesehen:

"Es herrsche Einigkeit, dass das hier nicht passieren wird", betonte der deutsche Greenpeace - Experte Mathias Gredler
 
Zuletzt bearbeitet:
Eigentlich mögen die Österreicher keine Atomreaktoren, wie das Nein zum AKW Zwentendorf 1978 bewiesen hat. Und doch ist hierzulande seit über 10.000 Tagen ein Forschungsreaktor aktiv - er steht von den meisten unbemerkt im Wiener Prater.

Quelle http://science.orf.at/stories/1637757/?page=3


die ist aber schon klar das der "reaktor" für forschungszwecke dient und nicht zur kommerziellen stromgewinnen ;)

und nur zur info ich war selber dort und hab mir das angeschaut das kann man bei weiten nicht mit einen echten AKW vergleichen die brennelemente darin sind 80cm bis 100 cm groß und die stäbe in japan haben 5 - 7 meter !!!

wenn ich mir so anschaue was die regierung von japan unternimmt ist das einfach nur mehr ein verzweifelter hilfeschrei um das schlimmste zu verhindern was ihnen im endeffekt nicht mehr gelingen kann aus dem einfachen grund wenn die kernschmelze mal einsetzt und das eine masse wird nützt dir borsäure und wasser auch nix mehr den einen so einen haufen mit so einen schnitt zu kühlen ist unmöglich nicht um sonst haben die brennelemente einen kleinen querschnitt!

und was die meisten hier verwechseln ist das tschernobyl ein normales AKW war das stimmt insofern nicht da dort hauptsächlich waffenfähiges plutonium hergestellt wurde und strom nur einen nebenproduktion war ;)
natürlich lasse ich mich gerne des besseren belehren bin ja schliesslich kein Atom Experte ^.^

und noch was nur so nebenbei angemerkt da es ja schon solche idioten gibt die jod tabletten nehmen das ist das schlechteste was man machen kann die schilddrüse ist ein sehr komplexes und empfindliches organ sie regelt so viel in unseren körper es sei wohl überlegt ob man jetzt schon so einen tablette nimmt ich kann nur wärmstens davon abraten wobei ich sagen muss das der kurzeste weg zu uns von japan 9.000km beträgt und die japanische westküste meist einen starken wind richtung pazifik hinaus hat und das meiste dort durch niederschläge verloren gehen wird also ich sehe für österreich keine gefahr da!
 
Drum solltens den ganzen alternativteil zugunsten der fusionsforschung und des baues hintanstellen,..a Fusionsreaktor braucht kein spaltbares material angliefert bekommen, es braucht auch ka endlager,..und selbst wenn mal was daneben geht, in einem fusionsreaktor befinden sich im maximalfall 1 kg tritium,..und des hat a halbwertszeit von 12 Jahren,..des bissl könnt freiwerden, aber bei einem defekt geht die reaktion aus, und nicht hoch,..außerdem fällt zum größten teil nur betastrahlung an, und gegen die kann man sich leichter schützen,..
 
Aber eine Explosion wie in Tschernobyl ist tatsächlich auszuschließen. Das ist kernphysikalisch gesehen nicht möglich, es fehlen dazu die Voraussetzungen. Tschernobyl ist ein russischer Grafitreaktor (Grafit bremst die schnellen Neutronen und ermöglicht damit die Kernspaltung).


Tschernobyl unterscheidet sich in zwei wesentlichen Punkten von den derzeitigen Problemen:

In Tschernobyl ereignete sich der Unfall während des Betriebes, in Japan traten die Probleme hingegen erst nach dem herunterfahren durch den Ausfall der Kühlung auf.

Das in Tschernobyl verwendete Graphit ist brennbar und hatte einen entscheidenden Einfluss auf die Explosion. In den betroffenen japanischen Reaktoren fehlt dagegen das Graphit.

Diese beiden Punkte lassen derart schwerwiegende Folgen in Japan wie in Tschernobyl äusserst unwahrscheinlich erscheinen. Abgesehen davon arbeitet die Zeit für die Eindämmung der Gefahren und jeder Tag, der verstreicht lässt eine Eskalation der Situation unwahrscheinlicher werden.
 
Mit Sicherheit sind die Folgen des Rauchens und auch des Passivrauchens auf die Gesundheit der österreichischen Bevölkerung ein Vielfaches größer.

Stimmt, deswegen hab ich meinen Zigarettenkonsum mittlerweile auf die Hälfte reduziert und zum Ziel, in zwei Wochen völlig rauchfrei zu sein.
Was mein Kind betrifft, machen mir die Zigaretten wesentlich mehr Sorgen als die AKW's in Japan...
 
nd das eine masse wird nützt dir borsäure und wasser auch nix mehr den einen so einen haufen mit so einen schnitt zu kühlen

Lieder wird da in den Medien viel Unsinn verzapft. Borsäure dient nicht zur Kühlung, sondern es absorbiert Neutronen. Damit werden atomare Reaktionen reduziert, die durch Neutronen ausgelöst werden.

und was die meisten hier verwechseln ist das tschernobyl ein normales AKW war das stimmt insofern nicht da dort hauptsächlich waffenfähiges plutonium hergestellt wurde und strom nur einen nebenproduktion war

Tschernobyl war definitiv ein Kraftwerksreaktor. Plutonium fällt in jedem mit Uran 235 betriebenen Atomreaktor an.
 
Der Reaktor war in Betrieb mit einer Leistung von 10-11% als eine Handabschaltung versucht wurde, die versagte.

Der gesamte Vorfall resultiert aus einem Versuch, der beweisen sollte, dass die Sicherheitseinrichtungen auch ohne atomare Stromversorgungen funktionieren. Der Reaktor wurde bewusst herunter gefahren.
Die Katastrophe ereignete sich bei der Durchführung eines Versuchs unter Leitung des stellvertretenden Chefingenieurs Anatoli Stepanowitsch Djatlow, der den Nachweis einer ausreichenden Stromversorgung nach einer Reaktorabschaltung bei gleichzeitig unterstelltem Totalausfall der Versorgung durch das äußere Stromnetz hätte erbringen sollen (Simulation eines totalen Stromausfalls). Als Hauptursachen für die Katastrophe gelten schwerwiegende Verstöße gegen geltende Sicherheitsvorschriften während des Versuches durch die Operatoren sowie die bauartbedingten Eigenschaften des mit Graphit moderierten Kernreaktors vom Typ RBMK-1000 und dessen Betrieb in einem unzulässig niedrigen Leistungsbereich

Es ist richtig, dass bei Beginn der der verhängnisvollen Vorgänge der Reaktor noch nicht völlig abschaltet war.

Weine sehr genaue Beschreibung der Vorfälle durch einen sachkundigen Insider der russischen Atom - Szene findet sich in dem von mir bereits erwähnten Buch "Verbrannte Seelen". Eine in diesem Buch erwähnte Ursache für die Genehmigung des sträflich leichtsinnigen Versuches war, dass der Leiter des Atomkraftwerkes sich auf den stellvertretenden Chefingenieur blind verlassen hat. Dieser Leiter war nämlich kein Experte für Atomkraftwerke,sondern kam aus dem Bereich Wasserkraft.
 
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Was mein Kind betrifft, machen mir die Zigaretten wesentlich mehr Sorgen als die AKW's in Japan...

das macht mir mehr Angst

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viell.hat jemand, gestern, ZIB 3 gesehen. Laut Statistik haben nur ein Teil der Deutschen und Österreicher ein Problem damit. ;)
Franzosen, Briten, Slowaken etc,......weitgehend NICHT
 
das macht mir mehr Angst

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viell.hat jemand, gestern, ZIB 3 gesehen. Laut Statistik haben nur ein Teil der Deutschen und Österreicher ein Problem damit. ;)
Franzosen, Briten, Slowaken etc,......weitgehend NICHT

Definitiv ist das eine größere Gefahr für uns. Ganz besonders zu nennen ist Temelin.Es handelt sich hier um einen russischen Reaktor (allerdings wassermoderiert und nicht mit Grafit), dem Sicherheitseinrichtungen nach westlichem Standard hinzu "gebastelt" wurden. Das Konzept stammt also nicht aus einer Hand.
 
Das in Tschernobyl verwendete Graphit ist brennbar und hatte einen entscheidenden Einfluss auf die Explosion. In den betroffenen japanischen Reaktoren fehlt dagegen das Graphit.

Diese beiden Punkte lassen derart schwerwiegende Folgen in Japan wie in Tschernobyl äusserst unwahrscheinlich erscheinen. Abgesehen davon arbeitet die Zeit für die Eindämmung der Gefahren und jeder Tag, der verstreicht lässt eine Eskalation der Situation unwahrscheinlicher werden.

Liege ich damit richtig, dass Tschernobyl das Glück im Unglück in der Explosion hatte? Dadurch wurde alles in einzelne Teile gesprengt und verstreut, die Kettenreaktion wurde dadurch aber unterbrochen? Würde das für Japan bedeuten, dass nur eine kontrollierte (gibts es sowas in diesem Fall) Sprengung mit einer ?Wasserstoffbombe Besserung bringen würde...

Die können doch nicht 6-12 Monate kühlen.... solange werden diese Brennstäbe ja noch Hitze erzeugen??
 
Liege ich damit richtig, dass Tschernobyl das Glück im Unglück in der Explosion hatte? Dadurch wurde alles in einzelne Teile gesprengt und verstreut, die Kettenreaktion wurde dadurch aber unterbrochen? Würde das für Japan bedeuten, dass nur eine kontrollierte (gibts es sowas in diesem Fall) Sprengung mit einer ?Wasserstoffbombe Besserung bringen würde...

Die können doch nicht 6-12 Monate kühlen.... solange werden diese Brennstäbe ja noch Hitze erzeugen??


abgesehen davon, dass eine Kernschmelze nicht retournierbar ist, hast Du dann einen noch grösseren Schaden !! Wo sollen dann die ganzen Menschen hin, abgesehen davon, daß das Gebiet für annähern 50000 - 60000 Jahre sowieso nicht bebaubar ist. Es werden noch viel mehr Menschen ihr Leben lassen müssen um Fukushima in Beton zu vergiessen.
 
Aber eine Explosion wie in Tschernobyl ist tatsächlich auszuschließen.
Nau, so ein Glück aber auch ......
Warum fällt mir da die Tante Jolesch ein? "Gott soll abhüten vor allem, was noch ein Glück ist."

Das wird übrigens auch von Kernkraft - kritischen Experten so gesehen:
Naja, ich weiß ned. Ich würde ja gerne den Universal-Experten des EF glauben, aber interessanterweise sehen es die Experten der verschiedenen Atom-Organisationen bei weitem ned so locker und entspannt. Ich nehme einmal an, die werden das ned aus Jux und Tollerei sagen .....

Laut Statistik haben nur ein Teil der Deutschen und Österreicher ein Problem damit. ;)
Franzosen, Briten, Slowaken etc,......weitgehend NICHT
Ich habe mir die heutige Deutsche Bundestags-Debatte angesehen, und so viel lässt sich schon sagen: der Teil der Deutschen, welcher damit ein Problem hat, wird kaum zu Wort kommen. Im Wesentlichen wurde am bestehenden Szenario (kompletter Ausstieg aus der Kernkraft bis 2040, spätestens bis 2050) unverändert festgehalten. Die vorübergehende Abschaltung einiger Kraftwerke wird auch als eine solche verstanden, und soll nach einer Überprüfung von drei Monaten wieder aufgehoben werden. Also nichts wirklich Neues bei unserem Nachbarn.

Schuld daran trägt natürlich ned die aktuelle Bundesregierung, sondern die vorherige. Also eigentlich schon die vorvorherige. Das gleiche Affentheater wie bei uns .....


Letzte Meldung aus Japan: wie schon die Beregnung mittels Hubschrauber musste auch die Kühlung mittels Wasserwerfern wegen der hohen Radioaktivität eingestellt werden ....
 
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