Me too, gerechte Strafe bei Vergewaltigung einer Frau

Mit Aussagen wie z.B „schau die ist angezogen wie eine Schlampe, so eine darf sich nicht wundern, wenn sie mal vergewaltigt wird“ solche Sätze hört und liest man oft, das prägt unsere Gesellschaft. Es gibt noch immer Ureinwohner die komplett nackt herumlaufen und da gibt es keine Vergewaltigung innerhalb des Stammes. Oder in der Lobau hörst du auch nichts von Vergewaltigungen.

Ok, jetzt ist das Bild für mich klarer geworden. Übrigens gibt es sehrwohl Vergewaltigungen innerhalb indigener Völker, zumindest im Amazonasgebiet kommen die durchaus vor. Logisch, sind auch nur Menschen. Über die Lobau kann ich nichts sagen

Das wirst du interessant finden, bis du selbst oder jemand, der dir nahe steht, Opfer eines Verbrechens wird. Dann reden wir weiter.

Der Haken dabei ist nur, dass die Welt nicht bei mir und den Leuten, die mir nahe stehen, endet. Du musst schon ein paar Schritte weiter denken. Je mehr man über die Täter weiß, desto besser funktioniert Prävention und wenn die der Gesellschaft nichts nützt, wem dann. Es hat einen Grund, weshalb sich die Wissenschaft eingehend mit dieser Thematik beschäftigt.
 
Was wundert dich daran? Unsere Watteball-Justiz lässt das Gefühl aufkommen, dass keine wirkliche Strafen ausgesprochen werden. Da wünscht man sich solche Täter über den Jordan und ich bin ausdrücklich dafür.

Die Gerichtsbarkeit kann ja derzeit gar nicht anders ...... denn die Gefängnisse sind alle hoffnungslos überfüllt !!!!! Und jeder, der eigentlich hinter Gitter sollte kann mit "milden" Quasiurteilen rechnen solange er kein Schwerverbrechen begangen hat ..... Wird ja schon seit langem diskutiert, ob man nicht in den Ostländern wie Bulgarien etc. die verurteilten in zu errichtende Privatgefängnisse unterbringt - so wie es in den USA schon tägliche Praxis ist mittlerweile ....
Und so entwickelt sich langsam aber sicher eine Softverbrechenskultur in unseren Landen wie die Araberclans, die mafiosen Strukturen wie die Bulgarienmafia, Russenmafia usw. die mit der EU-Öffnung unkontrolliert ins Land kamen und nach wie vor kommen ....
Diese stark steigenden Missstände kommen oft erst dann an die Oberfläche, wenn meist Oppositionen eine offizielle Parlamentsanfrage stellen, die dann offiziell beantwortet werden muss ..... ansonsten werden diese Entwicklungen "weggesperrt" - denn das kann man den Wählern und dem Volk ja nicht "zumuten" und die nächste Wahl wäre eine Disaster .... usw. usw. usw. .....
 
Der Haken dabei ist nur, dass die Welt nicht bei mir und den Leuten, die mir nahe stehen, endet. Du musst schon ein paar Schritte weiter denken. Je mehr man über die Täter weiß, desto besser funktioniert Prävention
Es ist mir durchaus bewusst, dass die Welt nicht bei mir endet. Ich kann aber trotzdem nur von mir ausgehen und hoffen das andere genauso empfinden wie ich. Mir kam nicht einmal der Gedanke an eine Vergewaltigung ned amoi a zehntel Sekunde. Des weiteren macht es mich auch nicht rattig bei einem eventuellen Rollenspiel, würde es also nicht machen. Und ein Geistig normaler, wird sich niemals in einen Vergewaltiger hineinversetzen können. Und so lange unsere Gesellschaft diese Täter „schützt“ indem die Haftstrafen kürzer als bei Kapitaldelikten ist, tut sie das. So lange Geld mehr wert ist als ein Menschenleben stimmt was nicht. Solange Vergewaltiger in Gefängnissen geschützt werden.....stimmt was nicht.
 
Gutes Beispiel sind die 8 Bulgaren, die in DE über eine 13 Jährige herfielen und die Vergewaltigung filmten.

In einem derartigen Fall, der - so nehme ich an - eindeutig bewiesen werden kann - soll und MUSS mit Ultra-schwerer-Strafe vorgegangen werden ..... denn das ist Vorsatz pur !!!!!
"Lebenslang ab ins Bergwerk" erscheint hier noch ein mildes Urteil zu sein ......
 
Wasn das für eine Frage.
Weil es mit nicht geringer Wahrscheinlichkeit zur Retraumatisierung von Vergewaltigungsopfern führen kann und du willst das gerichtlich angeordnet haben...

Die Resozialisierung von Tätern darf nicht über dem Ziel des Opferschutzes stehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sie läuft nicht an der Realität vorbei. Die Dinge passieren sehrwohl, nur eben in anderen Ländern, deshalb sind sie nicht minder real.

Das könnte eventuell schon richtig sein, deswegen würde mich interessieren in welchen Ländern, welche Programme "passieren", laut Deiner Aussage.

Ich denke es gibt keine "Traumaklinik" in Österreich, die verurteilte Vergewaltiger im Zuge eines Rehabilitierungsprogrammes für Opfer von sexuellen Gewalttaten mit einbezieht.

Sollte ich mich irren, lasse ich mich gerne besser informieren und werde Links dazu und die Inhalte dazu gerne lesen und mich damit beschäftigen, denn wenn es so wäre, interessiert es mich sehr.

Du schreibst Du kommst aus Salzburg, daher dachte ich ein Österreich Bezug ist okay. Es ist ein sehr weites Thema und daher vielleicht hilfreich, sollte man konkret werden wollen, das Ganze einzugrenzen.

Solltest Du gern über das Reha Programm in der Schweiz oder in der U.S.A. umfassend diskutieren wollen, muss ich aussteigen, weil ich da einfach zuwenig Informationen dazu habe.

Ausserdem ist mein Interesse ganz praktischer Natur (eben weil ich betroffen bin) und nicht intellektueller Natur.

Ich habe eine gute Bekannte aus der Schweiz, die ist dort Staatsanwältin. Ich werde sie fragen, wenn wir uns wieder sehen.

Bitte tue das, es interessiert mich.

Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es ähnliche Einrichtungen oder zumindest Abteilungen in Krankenhäusern, nicht auch bei uns gibt. Genaue Infos habe ich nicht, da ich nicht nachgefragt habe, lässt sich aber sicherlich googeln.

siehe oben, ich habe dazu eine andere Meinung, Du kannst Deine Meinung haben.

Ja ich denke schon, dass das eine gute Sache ist. Wie es genau funktioniert, wird dir hier keiner sagen können, denn das variiert von Patient zu Patient. Du könntest dich stundenlang mit einem forensischen Psychiater unterhalten und hättest trotzden erst die Spitze des Themas angekratzt.

Ich weiß ja nicht wie lange und wie oft Du Dich schon mit forensischen Psychiatern konkret unterhalten hast, ich habe mich stundenlang im Rahmen meiner Therapie mit Psychiatern unterhalten, keiner davon hat mir geraten ich sollte mich mit verurteilten Vergewaltigern in Gruppentherapie begeben...

Sagt Dir vielleicht das Stichwort "Retraumatisierung" etwas?

Ich weise diese Idee auch gar nicht absolut von mir, deswegen würde es mich brennend interessieren von so einem Programm zu hören, zu lesen. Mich würde das Setting interessieren, wie die Therapeuten einen geschützten Rahmen aufbauen, damit Täter und Opfer sich miteinander authentisch unterhalten können.

Warum nicht? Was soll er dir schon tun, du bist nicht alleine mit ihm. Häftlinge arbeiten während ihrer Haftzeit (siehe Puch-Urstein) Seite an Seite mit "normalen" Arbeitern und es funktioniert bestens. Was glaubst mit wie vielen Exhäftlingen oder Vergewaltigern, deren Tat einfach nie aufgeklärt oder angezeigt wurde, du in deinem Alltag schon zu tun hattest, nur wusstest du davon nichts.

Das halte ich für ziemlich naiv von Dir oder Du wolltest mich einfach nur provozieren.

Selbstverständlich ist mir bewußt, dass die meisten Vergewaltigungen nicht aufgedeckt werden, nicht zur Anzeige gebracht werden und da sie sehr schwer zu beweisen sind auch seltener eine erfolgreiche Verurteilung zustande kommt.

Als logische Folge leben und arbeiten wir alle mit Vergewaltigern unter uns ohne es zu wissen.

Ein Vergewaltiger oder eine Vergewaltigerin agieren ja auch nicht öffentlich, deswegen ist es so schwer zu beweisen vor Gericht. Deswegen "fürchte" ich mich ganz sicher nicht im Rahmen einer Therapie einem Täter zu begegnen ABER Du hast vorgeschlagen verurteilte Täter sollten in "Traumakliniken" MITARBEITEN...

"Wenn man ihn aber zum Beispiel dazu verdonnert, im Pflegebereich zu arbeiten, angenommen in Traumakliniken, dann würde er mit den Folgen konfrontiert, die durch Gewalt an Frauen entstehen und wer weiß, vielleicht denkt er dann mal über seine Tat nach."

Sei mir nicht böse, aber in dem Fall war deine Therapie eben nicht erfolgreich.

Ich bin Dir nicht böse. (wieder provokant von Dir die saloppe Formulierung bei SO einem Thema)

Ich denke es ist auch vollkommen in Ordnung, wenn man nicht mit Vergewaltigern arbeiten möchte, selbst wenn man NICHT direkt von dem Thema betroffen ist!

Warum Du jetzt denkst, Du kannst aus meiner Stellungnahme den simplen Schluss ziehen meine Therapie war nicht erfolgreich... :kopfklatsch:

Du hast weniger Ahnung als ich dachte. :(

Nein. Weil ich keine kenne.

Okay. Ist ja auch im Alltag nicht so üblich, dass die Mitmenschen sich als Vergewaltigungsopfer vorstellen.

Jetzt hast Du mit mir die Chance Fragen zu stellen oder einfach generell zu reden/schreiben und Du schreibst "mir" hier, dass für Dich halt Serientäter und Mörder interessanter sind etc...

Reine Vergewaltigungen sind an sich nicht außergewöhnlich, nicht selten, wenn man Statistiken Glaubem schenkt.

Das ist richtig.

Der Schaden, der dadurch entsteht, ist, kann ich Dir sagen, dafür umso "aussergewöhnlicher".


So darfst du nicht denken. Viele, die hier posten, wollen durchaus ernst gemeinte Antworten geben (mich eingeschlossen). Dass es hier immer wieder User gibt, die halblustige Kommentare von sich geben (sind eh immer die gleichen), weil sie intellektuell nicht mehr auf die Reihe kriegen, das wird sich nie ändern. Ignoriere es einfach.

Für mich persönlich ist das kein "Problem", ich weiss schon wie ich gewisse Dinge einschätzen kann. Ich denke an die vielen Mitleser, die es nämlich auch gibt.

Weißt du was ich als Hohn gegenüber Vergewaltigungsopfern empfinde? Jene Frauen, die vielleicht mal in einem vollbesetzten Bus angegrabscht wurden und sich in aller Öffentlichkeit als Vergewaltigungsopfer präsentieren. Jene Frauen, die im Namen der Emanzipationswelle eine hirnrissige Idee nach der anderen präsentieren (Stichwort Bundeshymne u.dgl.) und so eine an sich gute Bewegung der Lächerlichkeit preisgeben, anstatt sich für wichtige Dinge einzusetzen, wie gleiches Gehalt für Männer und Frauen oder eben auch psychische Bewältigung für Verbrechensopfer. Das ist Hohn. Zumindest in meinen Augen.

Da pflichte ich Dir bei. Wenn Du meine Beiträge hier im Forum gelesen hast, dann weißt Du, dass ich von metoo nichts halte und ebenfalls besorgt bin, dass es Opfern eher schadet als hilft.

Du bezeichnest dich selbst immer als Betroffene. Das kann vieles bedeuten und solange das unklar ist, können einige Fragen nicht genau beantwortet werden.

Was möchtest Du wissen?

Wenn ich eine Frage gestellt bekomme, kann ich diese ja vielleicht beantworten.
 
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Es ist mir durchaus bewusst, dass die Welt nicht bei mir endet. Ich kann aber trotzdem nur von mir ausgehen und hoffen das andere genauso empfinden wie ich. Mir kam nicht einmal der Gedanke an eine Vergewaltigung ned amoi a zehntel Sekunde. Des weiteren macht es mich auch nicht rattig bei einem eventuellen Rollenspiel, würde es also nicht machen. Und ein Geistig normaler, wird sich niemals in einen Vergewaltiger hineinversetzen können. Und so lange unsere Gesellschaft diese Täter „schützt“ indem die Haftstrafen kürzer als bei Kapitaldelikten ist, tut sie das. So lange Geld mehr wert ist als ein Menschenleben stimmt was nicht. Solange Vergewaltiger in Gefängnissen geschützt werden.....stimmt was nicht.

war das nicht goethe der mal so was in der art gesagt hat?
"ich kann mir kein verbrechen vorstellen, das nicht auch ich selbst hätte begehen können"
 
Das könnte eventuell schon richtig sein, deswegen würde mich interessieren in welchen Ländern, welche Programme "passieren", laut Deiner Aussage.

Ich denke es gibt keine "Traumaklinik" in Österreich, die verurteilte Vergewaltiger im Zuge eines Rehabilitierungsprogrammes für Opfer von sexuellen Gewalttaten mit einbezieht.

Sollte ich mich irren, lasse ich mich gerne besser informieren und werde Links dazu und die Inhalte dazu gerne lesen und mich damit beschäftigen, denn wenn es so wäre, interessiert es mich sehr.

Du schreibst Du kommst aus Salzburg, daher dachte ich ein Österreich Bezug ist okay. Es ist ein sehr weites Thema und daher vielleicht hilfreich, sollte man konkret werden wollen, das Ganze einzugrenzen.

Solltest Du gern über das Reha Programm in der Schweiz oder in der U.S.A. umfassend diskutieren wollen, muss ich aussteigen, weil ich da einfach zuwenig Informationen dazu habe.

Ausserdem ist mein Interesse ganz praktischer Natur (eben weil ich betroffen bin) und nicht intellektueller Natur.



Bitte tue das, es interessiert mich.



siehe oben, ich habe dazu eine andere Meinung, Du kannst Deine Meinung haben. Ich hab`s nicht so mit Kindergarten "Wer hat recht" usw



Ich weiß ja nicht wie lange und wie oft Du Dich schon mit forensischen Psychiatern konkret unterhalten hast, ich habe mich stundenlang im Rahmen meiner Therapie mit Psychiatern unterhalten, keiner davon hat mir geraten ich sollte mich mit verurteilten Vergewaltigern in Gruppentherapie begeben...

Sagt Dir vielleicht das Stichwort "Retraumatisierung" etwas?

Ich weise diese Idee auch gar nicht absolut von mir, deswegen würde es mich brennend interessieren von so einem Programm zu hören, zu lesen. Mich würde das Setting interessieren, wie die Therapeuten einen geschützten Rahmen aufbauen, damit Täter und Opfer sich miteinander authentisch unterhalten können.



Das halte ich für ziemlich naiv von Dir oder Du wolltest mich einfach nur provozieren.

Selbstverständlich ist mir bewußt, dass die meisten Vergewaltigungen nicht aufgedeckt werden, nicht zur Anzeige gebracht werden und da sie sehr schwer zu beweisen sind auch seltener eine erfolgreiche Verurteilung zustande kommt.

Als logische Folge leben und arbeiten wir alle mit Vergewaltigern unter uns ohne es zu wissen.

Ein Vergewaltiger oder eine Vergewaltigerin agieren ja auch nicht öffentlich, deswegen ist es so schwer zu beweisen vor Gericht. Deswegen "fürchte" ich mich ganz sicher nicht im Rahmen einer Therapie einem Täter zu begegnen ABER Du hast vorgeschlagen verurteilte Täter sollten in "Traumakliniken" MITARBEITEN...

"Wenn man ihn aber zum Beispiel dazu verdonnert, im Pflegebereich zu arbeiten, angenommen in Traumakliniken, dann würde er mit den Folgen konfrontiert, die durch Gewalt an Frauen entstehen und wer weiß, vielleicht denkt er dann mal über seine Tat nach."



Ich bin Dir nicht böse. (wieder provokant von Dir die saloppe Formulierung bei SO einem Thema)

Ich denke es ist auch vollkommen in Ordnung, wenn man nicht mit Vergewaltigern arbeiten möchte, selbst wenn man NICHT direkt von dem Thema betroffen ist!

Warum Du jetzt denkst, Du kannst aus meiner Stellungnahme den simplen Schluss ziehen meine Therapie war nicht erfolgreich... :kopfklatsch:

Du hast weniger Ahnung als ich dachte. :(



Okay. Ist ja auch im Alltag nicht so üblich, dass die Mitmenschen sich als Vergewaltigungsopfer vorstellen.

Jetzt hast Du mit mir die Chance Fragen zu stellen oder einfach generell zu reden/schreiben und Du schreibst "mir" hier, dass für Dich halt Serientäter und Mörder interessanter sind etc...



Das ist richtig.

Der Schaden, der dadurch entsteht, ist, kann ich Dir sagen, dafür umso "aussergewöhnlicher".




Für mich persönlich ist das kein "Problem", ich weiss schon wie ich gewisse Dinge einschätzen kann. Ich denke an die vielen Mitleser, die es nämlich auch gibt.



Da pflichte ich Dir bei. Wenn Du meine Beiträge hier im Forum gelesen hast, dann weißt Du, dass ich von metoo nichts halte und ebenfalls besorgt bin, dass es Opfern eher schadet als hilft.



Was möchtest Du wissen?

Wenn ich eine Frage gestellt bekomme, kann ich diese ja vielleicht beantworten.


Alle Achtung !!!!!!!!!!!!!! Da wäre schon eine Talkshow angebracht mit Euch Beiden !!!!!!
 
Das war auch nicht an dich gerichtet und hatte auch nichts mit deinem Beitrag zu tun.
Also wenn ich das kurz zussmmenfassen darf: du denkst also, Vergewaltigung sollte gleich bestraft werden wie ein Kapitalverbrechen?
Das war klar, ist ja auch eine gute Diskussionskultur mit dir;) kapitalverbrechen nicht ganz. Ich würde beim Strafrahmen von einem schweren Raub ansetzen. Der beginnt bei 5 Jahren und geht bis 15 Jahre. Darunter gibt es nichts......
 
Wasn das für eine Frage.
Weil es mit nicht geringer Wahrscheinlichkeit zur Retraumatisierung von Vergewaltigungsopfern führen kann und du willst das gerichtlich angeordnet haben...

Die Resozialisierung von Tätern darf nicht über dem Ziel des Opferschutzes stehen.

is aber nicht so. wird in vielen ländern so gemacht, auch bei anderen vergehen. brandstifter werden dazu verdonnert in kh brandopfer zu betreuen, betrunkene autofahrer werden mit den konsequenzen ähnlicher taten konfrontiert. ist sicher besser es zu sehen als es nur gepredigt zu bekommen. hat mmn wenig mit resozialisierung zu tun. mehr mit dem begreifen des ausmaßes der bösen, das man selbst angerichtet hat. schuld und sühne. natürlich zusammen mit einer freiheitsstrafe.
 
is aber nicht so. wird in vielen ländern so gemacht, auch bei anderen vergehen. brandstifter werden dazu verdonnert in kh brandopfer zu betreuen, betrunkene autofahrer werden mit den konsequenzen ähnlicher taten konfrontiert. ist sicher besser es zu sehen als es nur gepredigt zu bekommen. hat mmn wenig mit resozialisierung zu tun. mehr mit dem begreifen des ausmaßes der bösen, das man selbst angerichtet hat. schuld und sühne. natürlich zusammen mit einer freiheitsstrafe.

Wie genau stellst Du Dir das vor?

Ein verurteilter Vergewaltiger soll beim Arzt bei Fuß stehen, damit er sich eine frisch vergewaltigte Frau anschauen kann?

Eine verurteilte Vergewaltigerin ist in der Pathologie bei der Obduktion eines Opfers dabei, dass an inneren Verletztungen, die ihm seine Mutter beigebracht hat gestorben ist?

In etwa so?

Du setzt vorraus, dass Vergewaltiger ein "normales" Maß an Mitgefühl haben...
 
brandstifter werden dazu verdonnert in kh brandopfer zu betreuen, betrunkene autofahrer werden mit den konsequenzen ähnlicher taten konfrontiert.
Ein Brandopfer muss ja auch nicht von einem Anderen Menschen verbrannt worden sein, oder ein Opfer eines Autounfalls nicht von jemand anderem überfahren werden, somit von einem Täter in dem Bereich traumatisiert worden sein.
Eine Vergewaltigung geht immer von einem anderen Menschen aus.

hat mmn wenig mit resozialisierung zu tun.
Resozialisierung – Wikipedia
 
Das war klar, ist ja auch eine gute Diskussionskultur mit dir;) kapitalverbrechen nicht ganz. Ich würde beim Strafrahmen von einem schweren Raub ansetzen. Der beginnt bei 5 Jahren und geht bis 15 Jahre. Darunter gibt es nichts......

Du bist ja auch einer von denhenigen, mit denen man vernünftig diskutieren kann, die nicht gleich ausfallend werden oder mit "Kopf-durch-die-Wand" Argumenten daherkommen, nur um den eigenen Standpunkt zu verdeutlichen. Deshalb mein Nachhaken ;)

Ein Wort an @Mitglied #457376, ich werde auf deinen langen Beitrag gerne eingehen, sobald ich Zeit dafür finde. Aber, ich bin nicht untätig gewesen und habe gerade ein kurzes Gespräch mit dieser Schweizerin geführt. @Mitglied #352139 du darfst auch gleich mitlesen :)

Diese Programme finden dort tatsächlich in den Traumazentren der jeweiligen Krankenhäuser statt, sie hat das selbst in Luzern, Zürich und St.Gallen miterlebt, es dürfte demnach weit verbreitet sein. Allerdings müssen bestimmte Voraussetzungen gegeben sein.
1. Die vergewaltigten Frauen/Männer müssen ihr Einverständnis abgeben
2. Sie dürfen nicht mit "ihren eigenen" Tätern konfrontiert werden
3. Die Verurteilten müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen (ich nehme an es handelt sich dabei um psychologische Gutachten)
4. Es findet natürlich unter kontrollierten Bedingungen statt (Therapiesituationen etc.)

Ich kann hier beim besten Willen nichts Verwerfliches daran sehen. Es scheint auf den ersten Blick einen Touch von Clockwork Orange zu haben, aber wenn man bedenkt, dass Vergewaltiger auch irgendwann wieder in die Freiheit entlassen werden und eine zweite Chance bekommen, sollte man doch nichts unversucht lassen, um weiteren Schaden zu verhindern. Noch dazu, wenn beide Seiten davon profitieren, warum nicht?
Ein interessanter Punkt, den sie mir geschildert hat, ist auch der, dass sogar Frauen, die einen Mann fälschlicherweise Vergewaltigung unterstellt haben, ebenfalls dazu verpflichtet werden können, an solchen Sitzungen teilzunehmen. Damit sie auf gut Deutsch sehen, dass Vergewaltigungsopfer tatsächlich an den Folgen leiden und man damit eigentlich keinen Spaß machen sollte. Theoretisch könnte man die auch ohne deren Einverständnis dazu verdonnern, praktisch ist es noch nie passiert.
Das finde ich persönlich sehr sinnvoll, denn gerade in der heutigen Zeit ist es fast schon ein Modetrend geworden, sich selbst zum Opfer zu machen. Das beginnt schon bei Kleinigkeiten wie Mobbing. Manchmal habe ich den Eindruck, wer nicht in die Opferrolle schlüpft, der gehört nicht dazu und das ist schlicht und einfach erbärmlich und dagegen sollte schon auch vorgegangen werden.
 
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