Das könnte eventuell schon richtig sein, deswegen würde mich interessieren in welchen Ländern, welche Programme "passieren", laut Deiner Aussage.
Ich denke es gibt keine "Traumaklinik" in Österreich, die verurteilte Vergewaltiger im Zuge eines Rehabilitierungsprogrammes für Opfer von sexuellen Gewalttaten mit einbezieht.
Sollte ich mich irren, lasse ich mich gerne besser informieren und werde Links dazu und die Inhalte dazu gerne lesen und mich damit beschäftigen, denn wenn es so wäre, interessiert es mich sehr.
Du schreibst Du kommst aus Salzburg, daher dachte ich ein Österreich Bezug ist okay. Es ist ein sehr weites Thema und daher vielleicht hilfreich, sollte man konkret werden wollen, das Ganze einzugrenzen.
Solltest Du gern über das Reha Programm in der Schweiz oder in der U.S.A. umfassend diskutieren wollen, muss ich aussteigen, weil ich da einfach zuwenig Informationen dazu habe.
Ausserdem ist mein Interesse ganz praktischer Natur (eben weil ich betroffen bin) und nicht intellektueller Natur.
Bitte tue das, es interessiert mich.
siehe oben, ich habe dazu eine andere Meinung, Du kannst Deine Meinung haben. Ich hab`s nicht so mit Kindergarten "Wer hat recht" usw
Ich weiß ja nicht wie lange und wie oft Du Dich schon mit forensischen Psychiatern konkret unterhalten hast, ich habe mich stundenlang im Rahmen meiner Therapie mit Psychiatern unterhalten, keiner davon hat mir geraten ich sollte mich mit verurteilten Vergewaltigern in Gruppentherapie begeben...
Sagt Dir vielleicht das Stichwort "Retraumatisierung" etwas?
Ich weise diese Idee auch gar nicht absolut von mir, deswegen würde es mich brennend interessieren von so einem Programm zu hören, zu lesen. Mich würde das Setting interessieren, wie die Therapeuten einen geschützten Rahmen aufbauen, damit Täter und Opfer sich miteinander authentisch unterhalten können.
Das halte ich für ziemlich naiv von Dir oder Du wolltest mich einfach nur provozieren.
Selbstverständlich ist mir bewußt, dass die meisten Vergewaltigungen nicht aufgedeckt werden, nicht zur Anzeige gebracht werden und da sie sehr schwer zu beweisen sind auch seltener eine erfolgreiche Verurteilung zustande kommt.
Als logische Folge leben und arbeiten wir alle mit Vergewaltigern unter uns ohne es zu wissen.
Ein Vergewaltiger oder eine Vergewaltigerin agieren ja auch nicht öffentlich, deswegen ist es so schwer zu beweisen vor Gericht. Deswegen "fürchte" ich mich ganz sicher nicht im Rahmen einer Therapie einem Täter zu begegnen ABER Du hast vorgeschlagen verurteilte Täter sollten in "Traumakliniken" MITARBEITEN...
"Wenn man ihn aber zum Beispiel dazu verdonnert, im Pflegebereich zu arbeiten, angenommen in Traumakliniken, dann würde er mit den Folgen konfrontiert, die durch Gewalt an Frauen entstehen und wer weiß, vielleicht denkt er dann mal über seine Tat nach."
Ich bin Dir nicht böse. (wieder provokant von Dir die saloppe Formulierung bei SO einem Thema)
Ich denke es ist auch vollkommen in Ordnung, wenn man nicht mit Vergewaltigern arbeiten möchte,
selbst wenn man NICHT direkt von dem Thema betroffen ist!
Warum Du jetzt denkst, Du kannst aus meiner Stellungnahme den simplen Schluss ziehen meine Therapie war nicht erfolgreich...
Du hast weniger Ahnung als ich dachte.
Okay. Ist ja auch im Alltag nicht so üblich, dass die Mitmenschen sich als Vergewaltigungsopfer vorstellen.
Jetzt hast Du mit mir die Chance Fragen zu stellen oder einfach generell zu reden/schreiben und Du schreibst "mir" hier, dass für Dich halt Serientäter und Mörder interessanter sind etc...
Das ist richtig.
Der Schaden, der dadurch entsteht, ist, kann ich Dir sagen, dafür umso "aussergewöhnlicher".
Für mich persönlich ist das kein "Problem", ich weiss schon wie ich gewisse Dinge einschätzen kann. Ich denke an die vielen Mitleser, die es nämlich auch gibt.
Da pflichte ich Dir bei. Wenn Du meine Beiträge hier im Forum gelesen hast, dann weißt Du, dass ich von metoo nichts halte und ebenfalls besorgt bin, dass es Opfern eher schadet als hilft.
Was möchtest Du wissen?
Wenn ich eine Frage gestellt bekomme, kann ich diese ja vielleicht beantworten.