Radler werden immer gefährlicher......

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Das bestreitet auch niemand wie überall gibt es in dieser Kategorie das eine oder andere uneinsichtige schwarze Schaf ;)

Richtig. Zum Beispiel die, die auf die undisziplinierten Radler schimpfen und selber darauf stolz sind, bei Rot die Kreuzung zu überqueren. :lol:
 
Ich habe mich wenn es gestattet ist, flexibles Mitdenken wäre mal angebracht, nun vom Gehsteigradler entfernt und zum besoffenen Radler hinbegeben. Der besoffene Radler fährt am Radweg/Mehrzweckstreifen, oder auch auf der Straße Schlangenlinien, kann seine Spur nicht halten, stürzt. Deiner Meinung nach, verletzt er sich nur selbst, wenn ein Auto abrupt abbremsen muß, weil ihm der besoffene Radler vor die Reifen fällt.
Grenzgenial, wie Du Dir alles zurecht rückst und drehst, wie DUUU es sehen möchtest ===> verharmlosende Untertreibungen.

meiner meinung nach ist in der tat der autofahrer, der bremsen muss nur selten derjenige der sich verletzt. meiner meinung nach ist es in der tat so, dass relativ selten tatsächlich jemanden durch einen besoffenen radfahrer verletzt wird - direkt oder indirekt. und wenn du anderer meinung bist, dann seist du anderer meinung. ich habe mich übrigens in der tat vom gehsteigradler genau so wegbewegt.

im übrigen bin ich durchaus der meinung, dass wenn ein radfahrer schon schlangenlinienfahrend daherkommt, er dafür entsprechend bestraft wird. ich frage mich aber, ob es sinnvoll ist - wie es jetzt diskutiert wird - auch radfahrer bereits bei 0,5 promille abzustrafen, ich frage mich weiters wie sinnvoll es ist, wenn ein radfahrer, der 0,81 promille hat mit 800 euro strafe (und mehr) rechnen muss.

es ist keine harmlose untertreibung, wenn ich feststelle, dass ein betrunkener radfahrer für seine umwelt eine wesentlich kleinere gefahrenquelle darstellt als ein betrunkener autofahrer. wenn du noch weiter darauf beharrst, dass ein betrunkener radfahrer GENAU so GEFÄHRLICH ist wie ein betrunkener autofahrer, dann kann ich dich wirklich überhaupt nicht mehr ernst nehmen. dann muss ich feststellen, dass es dir nicht um eine lösungsorientierte diskussion geht, sondern einzig und allein darum, radfahrer anzuprangern und ihre schonungslose bestrafung zu fordern, völlig unabhängig davon, ob es für den straßenverkehr insgesamt positive oder negative folgen hat.

wir können uns schnell einig darin werden, dass jemand der betrunken ist, nicht mehr am strassenverkehr teilnehmen sollte. es herrscht aber nicht der idealzustand auf unseren strassen, sondern die realität und die sieht so aus, dass betrunkene am straßenverkehr teilnehmen. die frage ist nun, ob ich reize schaffe, dass sie nicht mehr am strassenverkehr teilnehmen oder ob ich reize schaffe, dass sie in einem fahrzeug unterwegs sind, das möglichst gefährlich ist oder ob ich reize schaffe, dass sie in einem VERHÄLTNISMÄSSIG wenig gefährdenden fahrzeug unterwegs sind.
 
Zum Beispiel die, die auf die undisziplinierten Radler schimpfen und selber darauf stolz sind, bei Rot die Kreuzung zu überqueren.

Ich bin von den Bullen ja auch abgestraft worden und mußte ATS 10,00 blechen!! Ich gehe davon aus, dass du die Gegend dort nicht kennst, ist aber auch wurscht, jedenfalls fahren dort während der Ferien sehr wenig Autos (unmittelbare WU Nähe), und ich würde nie bei rot rübergehen, wenn auch nur ein einziger Mensch in meiner Nähe wäre, oder ein Kind (schlechtes Vorbild). Bei den Bullen hatte ich das Pech, dass denen fad war, sie hinter einem Pfeiler versteckt waren und ich sie nicht sah. Flitzt jedoch ein Radler am Gehsteig an mir vorbei, dann erschrecke ich zumindest, noch mehr, wenn er, wie ein Gestörter klingelt. Als Fußgänger habe ich noch nie, weder bei rot, noch bei grün, jemanden gestreift, oder erschreckt, weder absichtlich, noch unabsichtlich, ich hingegen bin schon des öfteren von Radlern (der Weg ist extrem schmal dort) gestreift und dann angepöbelt worden. So schauts nämlich aus, lieber Herr. :winke:
 
Ich bin von den Bullen ja auch abgestraft worden und mußte ATS 10,00 blechen!! :winke:

dem preis nach zu urteilen, was das aber im vorigen jahrhundert. Organmandate mit 10 .- öS gab es schon laaaaange nicht mehr :haha:


Du hast ja nicht 2 erwachsene geschrieben, sondern 2 leute...

und wie ich drauf komme? nun ganz einfach: weil du immer wieder zu krassen übertreibungen und verallgemeinerungen neigst

für dich, erleuchteter, zur erleuchtung:

Anhang anzeigen 665605 i denk, des hat er gmeint.........
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
ich habe nirgendwo und niemals behauptet, dass irgendwer hier behauptet hätte, dass jemand betrunkene autofahrer verteidigt.

Aber du ziehst sie als Argument für deine Meinung heran, dass Radfahrer eben nur "harmlose Regelverletzer" seien. Und daher ihre Verstöße gegen die Regeln nicht geahndet werden müssen. Also lassen wir irgendwelche regelverletzenden Autofahrer ganz aus dem Spiel. Radfahrer, die gegen Regeln verstoßen, die sind ebenso zu bestrafen. Wenn sie erwischt werden, und deswegen wird auch über Nummerntafeln diskutiert.

Man könnte ja, um in deiner Gedankenwelt zu argumentieren, die Meinung vertreten, dass von einem betrunkenen Radfahrer nur eine geringe und durchaus tolerierbare Gefahr ausgeht. Und dass man darüber großzügig hinwegsehen könnte. Aber siehst du, auch da denken Gesetzgeber und Gerichte ganz anders darüber als du.
 
Richtig. Zum Beispiel die, die auf die undisziplinierten Radler schimpfen und selber darauf stolz sind, bei Rot die Kreuzung zu überqueren.
Was regt dich auf :schulterzuck:müssen sich eh die zwei dann ausmachen......wie heisst der Bibelspruch.....wer frei ist von Schuld der werfe den ersten Stein;)
 
Aber du ziehst sie als Argument für deine Meinung heran, dass Radfahrer eben nur "harmlose Regelverletzer" seien. Und daher ihre Verstöße gegen die Regeln nicht geahndet werden müssen. Also lassen wir irgendwelche regelverletzenden Autofahrer ganz aus dem Spiel. Radfahrer, die gegen Regeln verstoßen, die sind ebenso zu bestrafen. Wenn sie erwischt werden, und deswegen wird auch über Nummerntafeln diskutiert.

Man könnte ja, um in deiner Gedankenwelt zu argumentieren, die Meinung vertreten, dass von einem betrunkenen Radfahrer nur eine geringe und durchaus tolerierbare Gefahr ausgeht. Und dass man darüber großzügig hinwegsehen könnte. Aber siehst du, auch da denken Gesetzgeber und Gerichte ganz anders darüber als du.

nein, ich habe nicht gesagt, dass radfahrer harmlose regelverletzter sind. das stimmt einfach nicht. wie oft muss ich das denn noch betonen, dass ich lediglich versuche darauf hinzuweisen, dass es harmlose regelverletzer gibt und gefährlich agierende radfahrer.

desweiteren habe ich auch nicht gesagt, dass radfahrer nicht zu bestrafen wären, sondern lediglich darauf hingewiesen, dass es durchaus auch negative konsequenzen haben kann, wenn man auf ein stures abstrafen von regelverletzungen ohne anschauung der tatsächlich davon ausgehenden gefahr.

im übrigen stimmt es ja nicht mal, dass der gesetzgeber da so anders denkt. denn schließlich gibt es zwei unterschiedliche toleranzgrenzen bei auto und radfahrern.
 
Man könnte ja, um in deiner Gedankenwelt zu argumentieren, die Meinung vertreten, dass von einem betrunkenen Radfahrer nur eine geringe und durchaus tolerierbare Gefahr ausgeht. Und dass man darüber großzügig hinwegsehen könnte. Aber siehst du, auch da denken Gesetzgeber und Gerichte ganz anders darüber als du.


Dazu müsste man zuerst mal "betrunken" deffinieren.
 
für dich, erleuchteter, zur erleuchtung:

Anhang anzeigen 665605 i denk, des hat er gmeint.........

hab ich ja gesagt: wieso sagt er nicht riksha oder faxi - aber er schimpft über mopedfahrer (das entsprechende fahrzeug war ja als moped zugelassen) und tut so als wäre es ein radfahrer... auch eine form von alles in einen topf schmeißen
 
Was regt dich auf :schulterzuck:müssen sich eh die zwei dann ausmachen......wie heisst der Bibelspruch.....wer frei ist von Schuld der werfe den ersten Stein;)

Mich regts eh net auf.

Ich amüsier mich nur. ;)

Und schreib lieber nicht, womit ich am liebsten unterwegs bin. :haha:
 
wenn man auf ein stures abstrafen von regelverletzungen ohne anschauung der tatsächlich davon ausgehenden gefahr.

Im Katalog der Strafen für "Verkehrssünder" ist das doch berücksichtigt. Natürlich kannst du von einem Polizisten nicht erwarten, dass er ebenso wie ein Richter alle Aspekte abwägt, ist ja auch nur eine Verwaltungsstrafe. Der Durchschnittsösterreicher kann die leicht berappen, ohne dass Hungertod droht.

Wer sich ungerecht behandelt fühlt, der muss ja nicht vor Ort zahlen. Er kann es auf ein Verfahren mit allen möglichen Rechtsmitteln und auch Risken ankommen lassen. Warum sollte der Radfahrer besser dran sein wie der Automobilist?
 
Im Katalog der Strafen für "Verkehrssünder" ist das doch berücksichtigt. Natürlich kannst du von einem Polizisten nicht erwarten, dass er ebenso wie ein Richter alle Aspekte abwägt, ist ja auch nur eine Verwaltungsstrafe. Der Durchschnittsösterreicher kann die leicht berappen, ohne dass Hungertod droht.

Wer sich ungerecht behandelt fühlt, der muss ja nicht vor Ort zahlen. Er kann es auf ein Verfahren mit allen möglichen Rechtsmitteln und auch Risken ankommen lassen. Warum sollte der Radfahrer besser dran sein wie der Automobilist?


also jetzt mal abgesehen davon, dass ich nicht der meinung bin, dass das im strafenkatalog wirklich berücksichtigt ist - wer mit 70kmh durch ein dorf brettert, wird mit 35.- euro bestraft. jemand der mit dem fahrrad mit 0.81 promille fährt mit 800.- euro nur so mal zum nachdenken welcher der beiden im zweifelsfall tödlicher ist. ich will aber hier keine diskussion über die gerechtigkeit des strafenkatalogs anzettelnl

aber es ist ja durchaus so, dass der polizist im zweifelsfall eben darüber hinwegsieht, wenn ein radfahrer leicht alkoholisiert daherkommt - oder anders gesagt. bis vor kurzem war es so, dass ein polizist gar nicht daran dachte, den radfahrer auf alkohol zu testen, wenn er nicht einen konkreten verdacht hatte. ihr fordert aber jetzt, dass der polizist "auf gut glück" bei radfahrern genau so wie bei autofahrern alkokontrollen durchführt. das halte ich aus oben genannten gründen als wenig sinnvoll.

und warum der radfahrer besser dran sein sollte wie der automobilist lässt sich schlicht und einfach damit begründen, dass vom automobilist im normalfall die grössere gefahr ausgeht als vom radfahrer. und kommt mir jetzt nicht mit dem konstruierten beispiel wo ein automobilist aufgrund eines radfahrers ausweichen muss und dann in einen unfall hineingedoktert wird. ihr wisst genau so gut wie ich, dass so etwas sehr selten vorkommt und ihr wisst genau so gut wie ich, dass es eben eine tatsache ist, dass mehr menschen von autos getötet werden als von radfahrern und dass es weit mehr menschen sind, die von betrunkenen autofahrern getötet werden als von autofahrern, die einem betrunkenen radfahrer ausweichen mussten.
 
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