Sex mit Vorgesetzten

Hatte vor kurzem eine heisse Nacht mit meiner Vorgesetzten.
Seitdem meidet sie mich in der Arbeit und auch Privat.
Anweisungen von ihr erhalte ich nur mehr von Kollegen!
Woran kann das liegen?

Ich würde mal sagen: "Klassisch versagt, oder?" :mrgreen:
 
Na ganz so ist es auch nicht. Ein Arbeitsverhältnis ist von beiden Seiten jederzeit und ohne Angabe von Gründen unter Einhaltung der Kündigungsfristen beendbar.

Einspruch euer Ehren!

Prinzipiell gibt es unterschiedliche Rechtsnormen, denen ein Arbeitsverhältnis unterliegen kann. Im Regelfall ist es möglich ein Dienstverhältnis mit gewissen Kündigungsfristen (vertragliche oder gesetzliche) zu bestimmten Terminen ohne Angabe von Gründen zu kündigen. Eine Kündigung ist jedoch nicht zulässig wenn sie aus verpönten Gründen erfolgt (Motivkündigung). In diesem Fall wird der Arbeitgeber vor Gericht so gut wie immer unterliegen.
Darüber hinaus gibt es noch weitere einschränkende Bestimmungen:
Mitwirkungsrechte des Betriebsrates, Dienstverhältnisse, die besonderen gesetzlichen Bestimmungen unterliegen, vertragliche Einschränkungen, Behinderte etc.
In seinem Fall wird niceandhot rechtlich nicht viel zu befürchten haben, ob er mit dem uU dann eisigen Klima im Betrieb leben kann ist eine andere Frage.

LG
Bulsara
 
Ich hatte noch nie Sex mit einer Vorgesetzten oder mit einer meiner zahlreichen Kolleginnen. Aber bei manchen Frauen würde ich es mich sehr freuen und ich stelle es mir auch öfters vor, wenn ich im Büro meiner Chefin oder einer Kollegin in den Ausschnitt oder beim Bücken auf den nackten Rücken oder auf den Hintern oder auf die Beine vor allem im Sommer schauen kann.
 
Nein, mit Heidi hat sich immer noch nichts ergeben leider. Aber ich schaue bei ihr jeden Tag auf ihren supergeilen Body und denke beim Onanieren immer an sie. Ich glaube ich bin total verknallt in sie und total sexgeil auf sie.
 
Einspruch euer Ehren!
Nicht stattgegeben. :)

Im Regelfall ist es möglich ein Dienstverhältnis mit gewissen Kündigungsfristen (vertragliche oder gesetzliche) zu bestimmten Terminen ohne Angabe von Gründen zu kündigen.
Eben.

Eine Kündigung ist jedoch nicht zulässig wenn sie aus verpönten Gründen erfolgt (Motivkündigung). In diesem Fall wird der Arbeitgeber vor Gericht so gut wie immer unterliegen. [...]
Ja, das stimmt, aber wenn - siehe oben - gar kein Grund angegeben wird, ist es schwer - siehe unten - einen nachzuweisen.
 
Die Judikatur ist eher arbeitnehmerfreundlich und allein die eingebrachte Klage mit dem dezenten Hinweis den Fall breitzutreten wird den Arbeitgeber - wenn er ein kluger Kopf oder gut beraten ist - dazu veranlassen, die Kündigung zurückzuziehen.

Das Problem sehe ich nicht so sehr in einer allfälligen Kündigung, sondern darin, dass der Arbeitgeber ihm das Leben auf subtile Weise zur Hölle machen kann.

Für mich, der ich auf der anderen Seite stehe, gilt: Finger weg von meinen Dienstnehmerinnen, ich will ja mein Betriebsklima nicht gefährden.

LG
Bulsara
 
Schön blöd von Dir es mit deiner Vorgesetzten zu treiben. Das einzige was helfen könnte wäre ein offenes Gespräch mit Ihr. Ich wünsche Dir auf alle viel Glück, interessieren würde mich auch wie die Ganze Sache ausgegangen ist.

LG Black Angel
 
Ich würde es an deiner Stelle so probieren!

Ein kleines nettes Geschenk, nix aufdringliches, nix kindisches - einfach nur was Dezentes! Dazu ein Briefchen, worin du ihr erklärst, das du gerne mit ihr weiters vernünftig zusammenarbeiten willst, das du keinem jemals davon erzählen wirst und sie sich keine unnötigen Gedanken machen soll!
Vielleicht lässt sie sich so auf einen gemeinsamen Cafe überreden, wo ihr die letzten Zweifel bzw. Ängste und notfalls auch Konsequenzen besprechen könnt!

Mir persönlich war es eigentlich immer wurscht, ob Untergebene oder Vorgesetzte - mir ist die Person/Frau wichtig und nicht ihre Position!!! Hab eigentlich nie schlechte Erfahrungen gemacht, da ich/wir immer vorher abgeklärt haben, wie wir uns danach verhalten werden!!!
(Klingt zwar oberschlau, aber mit dem Reden kommen die Leute zusammen:lehrer:)
 
Hatte vor kurzem eine heisse Nacht mit meiner Vorgesetzten.
Seitdem meidet sie mich in der Arbeit und auch Privat.
Anweisungen von ihr erhalte ich nur mehr von Kollegen!
Woran kann das liegen?

das würde ich niiiieee machen. privat und arbeit gehört getrennt.
---> warum das so sein muss merkst du ja jetzt
 
Blöde Sache, und mit dieser Ausgangslage wird das dauerhaft vermutlich am AMS enden, ich hatte vor ein paar Monaten so eine Geschichte, ein Mitarbeiter hat meine persönliche Assistentin gefickt - ist mir grundsätzlich zwar egal - aber als dann der ganze Arbeitsprozess unter der postkoitalen Verstimmung zu leiden begann habe ich beide gekündigt.
 
aber als dann der ganze Arbeitsprozess unter der postkoitalen Verstimmung zu leiden begann habe ich beide gekündigt.
Völlig richtig. Versetzen in andere Abteilungen wäre noch eine Option gewesen, wenn möglich. Ansonst: Beenden des Arbeitsverhältnisses ASAP. Die Liebesbeziehung selber geht dich als Führungskraft nichts an, sehr wohl aber die Auswirkungen auf die beiden und das Team.
 
also ich halte auch nicht viel davon mit arbeitskolleginnen was anzufangen - wenngleich der reiz oft sehr groß ist, da man ja schliesslich mehr zeit miteinander verbringt als mit allen anderen. ein gewisses knistern und schäkern find ich ok - aber beim rest versuche ich mich zurückzuhalten (geb zu ist eh nicht immer gelungen ;-)).

In deinem Fall würde ich Aussprache unter 4 Augen machen und klarlegen, dass du arbeit und privat trennen kannst - sofer du vor hast in der firma zu bleiben. Ansonsten bleibt dir eh nichts übrig als dich neu zu orientieren ....
 
Empfehle auch...umschauen nach anderem Job und künftig ..Finger weg von Kollegen/innen und Vorgesetzten..es gibt auch anderswo reizvolle Frauen ist aber mit weniger Risiko behaftet.
 
mit vorgesetzten is nie gut . man sollte arbeit und sex trennen. auch mit kollegen gibt es meistens nur schwierigkeiten.
 
wie war der alte Spruch:
never fuck in the same company - leider wahr.....
 
Das ganze Thema ist meiner Meinung nach auch eine Frage der Souveränität der beiden Beteiligten.
Es muss einem wohl schon im Vorhinein klar sein, dass Sex und Beruf getrennt gehören. Es spricht meiner Meinung nach nichts dagegen unter Kollegen oder auch unter Vorgesetzten und Mitarbeitern sexuellen Kontakt zu haben. Doch es sollte jedem der Beteiligten im Vorhinein klar sein, dass die Hierachien im Berufsleben gleich bleiben müssen.
Ich selbst hatte sowohl Sex mit einer Vorgesetzten, als auch mit einigen Mitarbeiterinnen. Obwohl es bei den wenigsten Kontakten bei einem ONS blieb, waren wir uns immer über die beruflichen "Machtverhältnisse" im Klaren. Man sollte sich daher natürlich vorher im Klaren sein, mit welcher Person man Sex hat und von welcher man lieber die Finger lassen sollte.
Bei mir bzw. meinen Kontakten war es immer selbstverständlich, dass dies nicht einmal mit der besten Freundin besprochen wurde.
Ansonst, wie schon beschrieben, ein paar nette Zeilen mit deinen Vorstellungen über das weitere Verhalten werden das seine dazutun! :)
 
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