So, jetzt reichts und ich muss auch mal schreiben. Habe es nebenbei erwähnt noch nie mit Tieren ausprobiert und weiss nicht, ob ich es mal machen werde. In meinem Bekanntenkreis befinden sich allerdings 2 junge Damen, die weitergehende
Kontakte zu ihren Hunden haben.
Soviel zur Einleitung...
die gründe, weshalb ich in diese diskussion das phänomen der pädophilie eingebracht habe wurde von mir in meinem letzten kommentar ausführlich dargelegt. ich bitte sie daher genau zu lesen.
der einzige unterschied besteht für mich darin, dass es sich im einen fall um kinder handelt und im anderen fall um tiere. sowohl tiere als auch kinder sind lebewesen, ausgestattet mit einem gehirn, nervensystem und besitzen daher höchstwahrscheinlich auch eine psyche. beide können fühlen, zumindest im fall der kinder kann man das aus der eigenen lebenserfahrung heraus schließen.
nach wie vor verabsäumen sie es in ihrer argumentation, zu definieren weshalb es sich einerseits um glühende kohlen handelt und andererseits um birnen.
Tiere und Kinder= Unmündig, durchaus. aber bei weitem nicht ident...sehen wir mal davon ab, dass Tiere in A als Sachen gelten und so gewertet werden(Aussetzen etc. nicht wirklich strafrechtlich verfolgt, KFZ-Versicherung zahlt nicht, wenn man wegen zu kleinen Tieren bremst und einen Unfall hat...), nein, die Hälfte der Tiere verspachteln wir auch noch(ja, ich bin Vegetarier). Ich glaube nicht, dass der Metzger nachher das Schwein fragt: "Und, wars für dich auch so schön?". Das mal nur zu dem Thema, was wir, sozial akzeptiert, und ganz normal(inklusiver nicht artgerechter Haltung usw.) als vertretbar und tolerierbar empfinden.
Von zahllosen vernachlässigten Haustieren will ich jetzt nicht anfangen, wo ist für die das Equivalent fürs Jugentamt?
Egal, auf jeden Fall gibt es einige sehr relevante Unterschiede:
Kinder haben eine ausgeprägte Psyche, entdecken vielleicht teilweise Sexualität oder sind miteinander dahingehend forschend aktiv(womit ich dann auch durchaus kein Problem habe). Sie sind allerdings NICHT im traditionellen Sinne sexuell aktiv, suchen sich nicht, weil sie gerade geil sind, irgendjemanden für Verkehr, und WENN sie etwas von sich aus machen, tragen sie im Normalfall davon keine Schäden davon!(Glaube nicht, dass in deinem Beispiel mit dem 5-jährigen der seiner Oma vorgeschlagen hat, sie möge ihm doch das Zumpferl sauberlecken; genausowenig glaube ich, dass die 6-monatige ihren Vater eindeutige Signale gab, er möge doch bitte...)
Weiters respektieren Kinder oft Autorität, ohne zu hinterfragen. Und sind oft nicht fähig, sich zur Wehr zu setzen, entweder rein körperlich ODER weil sonst eine bestehende soziale Struktur grob gefährdet wäre! Sie verstehen, dass der Papa ins Gefängnis muss, wenn sie Mama was sagen!
Ein Tier hingegen: ist ab dem es ausgewachsen ist, durchaus von sich aus sexuell aktiv, hat, falls möglich normalen Verkehr(wichtiger Unterschied zu Jungtieren/Kindern), sucht sich während Läufigkeit etc. Partner zur Kopulation. Weiters sind viele Tiere(nicht nur Katzen oder Hunde, Pferde...) durchaus körperlich fähig, sich zur Wehr zu setzen, wenn ihnen etwas gegen den Strich geht. Wenn ich meine Katze zu lange streichele, gibt sie mir zu verstehen, jetzt reichts...wenn ich das ignoriere, spüre ich früher oder später Krallen/Zähne. Auch hat das Tier keine sozialen Bedenken, dass eine Zurückweisung oder ein Bemerkbarmachen das existierende Umfeld gefährden könnte! Es handelt nur gemäß Instinkt, ohne Details zu hinterfragen.
Genau aus diesem Grund wird ein Tier auch nicht "ruhig hinhalten" oder "machen", wenn es ihm gegen den Strich geht. Es hinterfragt das Ganze nicht und sieht keine Autoritätsbeziehung, die es zu wahren gilt. Genauso wird es normal nicht nächtelang wachliegen und sich noch 10 Jahre später in einer Schreckensvision an diese Nacht erinnern...es war 'natürlich' und damit für das Tier ok, oder es hätte das ganze gezeigt(hier wieder ein wichtiger Punkt: WENN das Tier unwillen oder keine kooperation zeigt, verhält es sich wie immer: wer zwingt, gehört ins Gefängnis)
Und ja, es gibt ausreichend Tiere, die mit fremden Spezies kopulieren, auch gibt es vereinzelt Fälle(z.b. ein Orang-Utan in, ich glaube, Indien), wo ein Tier eine menschliche Frau "gegen ihren Willen" genommen(vergewaltigt) hat(ist gerade für junge Männchen nicht unüblich, Weibchen ihrer Rasse so zu behandeln). Erzähl mir jetzt nochmal, das Tier wollte dabei nicht.
Kurzum:
Kinder=> unmündig, fähig zu hinterfragen, potentiell schädigbar, sexuell nur sehr begrenzt aktiv, absolutes Abhängigkeitsverhältnis
Ausgewachsene Tiere=> unmündig, instinktgesteuert, sexuell voll aktiv, normal "partnerschaftliches" Verhältnis mit Mensch
Das sind also die angesprochenen Birnen und glühenden Kohlen, die immer und wieder kamen. Es gibt eine sehr begrenzte Gemeinsamkeiten, aber in 90% sind die Sachverhalte verschieden.
Deine absolute und Wiederholte Gleichsetzung von Kindern mit Tieren ist damit für mich absolut unverschändlich(anderes Bewusstsein, anderes Entwicklunsstadien, anderes Verhältnis...)
ich habe mir lediglich erlaubt ihre beispiele zu analysieren und ihre ergebnisse in frage zu stellen. obwohl ihnen das nicht gefällt, ich bin dabei sachlich und nüchtern geblieben. von haß kann keine rede sein.
von Hass nicht, aber von Schwarz-Weiss Denken leider durchaus. Inwiefern sich der Prozentsatz dieser Szene wirklich im erzwungenen, kommerziellen Sektor bewegt, ist fraglich, aber deshalb das Ganze zu verdammen und als verdammungswürdig darzustellen, zeugt doch von einem ziemlich klaren Standpunkt zu der Sache. Erlaubt ist, was gefällt(und zwar allen Beteiligten). Im Falle der beiden(voneinander unabhängigen) Bekannten von mir scheint es durchaus eine harmonische und normale Frauchen-Tier Beziehung zu geben, die Tiere verhalten sich normal, kein aussenstehender würde etwas vermuten, die Tiere sind gesund und sehr lebensfroh. Von daher verstehe ich die vehemenz nicht, mit der laut ihrer vorherigen Aussage diese Praktik zu verbieten ist...in diesem Fall gibt es, meiner Meinung nach, definitiv kein Opfer. Warum sollte es dann verboten sein?
Wichtiger Punkt am Rande: Die Aussage beläuft sich auf die mir bekannten beiden Fälle...natürlich bin ich kein Tierarzt, und ich kann auch nicht für die ganze Szene sprechen, aber ich nehme zumindest bedauernd zur Kenntnis, dass es sicher auch negative Beispiele, negative Fälle, gezwungene Tiere und kommerzielle Ausnutzung gibt(genau wie bei Menschen, siehe einige arme Damen am Strassenstrich); sie hingegen zeigen eine permanente Weigerung, auch akzeptable Fälle zu sehen oder das ganze, wenn auch für sie abstoßende Thema, zumindest zu akzeptieren.
sie meinen, wenn sich eine frau mit künstlich nachgebildeten pheromonen präpariert, die jenen einer läufigen hündin entsprechen, dann handelt der hund aufgrund eines natürlichen verhaltens. er wird die frau nicht deshalb an ihren genitalien lecken, weil er sie so erotisch findet, sondern weil ihm etwas vorgetäuscht wird.
...
in der tat ist es die frage, ob tiere tatsächlich aus freien stücken sexuelle handlungen mit menschen durchführen wollen. aufgrund der argumenten in meinem letzten beitrag ziehe ich diese freiwilligkeit stark in zweifel.
Das kann ich mal definitiv widerlegen. Zumindest eine der bekannten hat mir versichert, dass der Hund OHNE jedwede Lockstoffe, Leckerli, oder sonstige Beeinflussung aktiv wird. Sie hat es sich beim ersten mal während eines Films selbst gemacht, als der Hund begann, sie abzuschlecken-
Mit der anderen habe ich darüber nicht gesprochen.
bezeichnend ist für mich folgende passage:
[......so lange sie nicht festgehlaten oder gezwungen werden etwas zu machen, sondern es aus freien Stücken tun, oder es sich gefallen lassen kann es sich nicht um Tierschändung handeln...]
solange sie es sich gefallen lassen! natürlich muß es sich in der regel ein tier gefallen lassen, es ist ja seinem besitzer schutzlos ausgeliefert! das ist eben der springende punkt.
Siehe oben, nicht alle Tiere sind immer so schutzlos, und 'gefallen lassen' bezeichnet glaube ich eher "bleiben und geschehen lassen" als "die Folter einfach übertauchen". unglückliche Formulierung, aber dasselbe kann ich auch sagen, wenn sich in einem Swingerclub eine Dame auf den Bock legt.
Wenn ich will, kann ich, sie lässt es sich gefallen. Ich denke, die Formulierung wäre mit einem "und" besser gewesen...aus freien Stücken tun und es sich gefallen lassen...
Bezüglich Seele:
Das ist wieder ein Punkt, der für mich absolut persönlicher Glaubenspräferenz unterliegt, weswegen ich mich dabei in die Diskussion nicht einschalten will.
Nur eben nochmal der wichtige Punkt...die Psyche eines Tieres ist NICHT die Psyche eines Kindes. Wenn man Teil des Rudels ist, ein Partner des Tieres ist, das Tier läufig oder von sich aus auch erregt oder aktiv ist, dann mag man darüber denken, was man will, aber ich kann dir mit ziemlicher Sicherheit versichern: Wenn dann mit einem Rudelmitglied/Partner, Mensch oder Tier, was läuft, wird die Psyche des Tieres keine bleibenden Schäden davontragen(es will das ganze...argumentativ vielleicht eher mit einem Artgenossen der eigenen Rasse....aber gerade da setzen viele Tiere den Menschen gleich). Und die Hündin denkt dann nicht "ach, das ist jetzt aber kein Schäferhund, dem ich meinen Hintern hinhalte, ach egal, er wird schon nix machen"...