Nachdem ich mir dieses Video wiederholt angesehen habe, muss ich dazu sagen, dass unsere Ausbildung damals beim Bundesheer eher einem Kindergeburtstag oder Kuraufenthalt geglichen hat.
Ja sicherlich waren auch härtere Zeiten dabei, aber im Großen und Ganzen blicke ich auf eine lehrreiche und kameradschaftliche Episode des Lebens zurück.
Ab und zu gab es eine sogenannte Feldwoche. Wir mussten dabei einen Marsch von 20 Kilometer Länge zurücklegen. Heutzutage mache ich das freiwillig und gehe laut Zeitachse von Google Maps an einem Samstag durchschnittlich 12 Kilometer. Nur mit dem Unterschied, dass man halt nicht durch den Gatsch und danach sein Gewehr reinigen muss oder ein 20 Kilogramm schweres Gepäck am Buckel hat.
Das Bundesheer in Österreich halte ich lediglich für eine Vorbereitung auf den Ernst des Lebens.
Wir waren damals Ende der 80er-Jahre noch nicht einmal mit dem STG 77 ausgerüstet, sondern mussten mit dem STG 58 Vorlieb nehmen.
Der Gasmaskentest im Bunker war sowieso für die Fisch, denn im Ernstfall hätte es jedem Soldaten sofort die Luft abgeschnürt.
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