die macht der frauen

die these: frauen haben die eigentliche macht in der partnerschaft, weil sie die sexualität beherrschen!

wieso macht ihr das mit uns?
.........

...weil es möglich ist...
...und weil 2000 jahre unterdrückung durch eine männlich dominierte "christliche" gesellschaft zu keiner besseren erkenntnis geführt haben, als dummheit mit dummheit zu vergelten...

macht sollte generell nicht missbraucht werden... - frauen sind eben auch nicht "besser"... - (warum beruhigt mich das nicht?) - auch sie gehen "den weg des geringsten wiederstandes"...

irren ist nicht männlich...?
 
Ich glaube nicht das Frauen immer die sexualität beherrschen. Es ist zwar in vielen Fällen so, aber es kommt immer auf die Personen an.
Es ist doch eher so, das die Person, die Macht in der Beziehung und der Sexualität hat, die den Partner weniger liebt als umgekehrt.
In der Singlewelt ist es sicher so, das es nur von den Frauen abhängt ob es Sex gibt oder nicht, aber in Partnerschaften ist es doch meistens so, das der Mann seinen Willen bekommt. Es stimmt schon, das der Mann nicht einfach sagen kann:"Ich will jetzt Sex!", aber er kann es schon gut lenken und ausserhalb der Sexualität haben wir Männer doch schon noch immer die Hosen an, zumindest lassen es uns die Frauen glauben ;)
 
Es stimmt schon, das der Mann nicht einfach sagen kann:"Ich will jetzt Sex!", aber er kann es schon gut lenken und ausserhalb der Sexualität haben wir Männer doch schon noch immer die Hosen an, zumindest lassen es uns die Frauen glauben ;)

Warum ist es eigentlich so wichtig, dass überhaupt jemand die Hosen anhat? Warum kann es nicht einfach so sein, dass man eine Beziehung lebt ohne sich oder den Partner in Schubladen zu stecken?

Ich kenn das eigentlich so, dass mal der eine, mal der andere "die Sache in die Hand nimmt", je nach Situation, Gemütsverfassung, was auch immer. Grundsätzlich wird gemeinsam entschieden (bei Dingen, die beide angehen), aber der Anstoss kommt mal von der einen Seite und mal von der anderen Seite. Das ist nicht nur bei "großen" Entscheidungen, sondern auch bei Entscheidungen wie "gehen wir fort?" etc so.

Und wenn man Sex haben will, ist es doch ein leichtes, in einer intakten (!) Beziehung den Partner auf sich und seinen Wunsch aufmerksam zu machen. Da muss ich nicht fragen, ob es denn Sex gibt, sondern kann auch subtiler vorgehen (oder auch weniger subtil, wie man es halt nimmt :mrgreen:). Aber ein plumpes "Ficken?" macht mich halt nicht grad scharf. Weder mit Hose noch mit Rock. :cool:
 
Kann es sein, dass dein Kampf um die Frauen etwas zu lasch ist?

Nööö, ich habe ja schon meine Sch.i.t. (Schäfchen im Trockenen) Alles was sich sonst noch ergibt sind, zugegeben sehr nette, Draufgaben aber kein MUSS. :haha:
 
Warum ist es eigentlich so wichtig, dass überhaupt jemand die Hosen anhat? Warum kann es nicht einfach so sein, dass man eine Beziehung lebt ohne sich oder den Partner in Schubladen zu stecken?

Ich kenn das eigentlich so, dass mal der eine, mal der andere "die Sache in die Hand nimmt", je nach Situation, Gemütsverfassung, was auch immer. Grundsätzlich wird gemeinsam entschieden (bei Dingen, die beide angehen), aber der Anstoss kommt mal von der einen Seite und mal von der anderen Seite. Das ist nicht nur bei "großen" Entscheidungen, sondern auch bei Entscheidungen wie "gehen wir fort?" etc so.

Und wenn man Sex haben will, ist es doch ein leichtes, in einer intakten (!) Beziehung den Partner auf sich und seinen Wunsch aufmerksam zu machen. Da muss ich nicht fragen, ob es denn Sex gibt, sondern kann auch subtiler vorgehen (oder auch weniger subtil, wie man es halt nimmt :mrgreen:). Aber ein plumpes "Ficken?" macht mich halt nicht grad scharf. Weder mit Hose noch mit Rock. :cool:

Das mit dem "die Hosen anhaben" war nur sprichwörtlich gemeint. Ich habe gemeint, das es noch sehr viele Beziehungen gibt, wo der Mann eogistisch ist und nicht so sehr auf die Bedürfnisse seiner Frau eingeht. Gutherzig wie Frauen sind lassen sie sich das oft gefallen lassen. (Bevor du mich jetzt ganz niedermachst ;) ich bin kein so ein Mann, aber man merkt es einfach im Umgang mit anderen Paaren)
Du hast schon mit deinen Aussagen recht: in intakten Beziehungen sollte es so sein, jedoch sind solche Beziehungen nicht selbstverständlich. Gibt leider viel zu wenige, bei den Paaren sie schon jahrelang verheiratet sind.
 
Geniales Thema!

Meiner bescheidenen Meinung nach läuft die ganze Sache vielfach in zwei Phasen ab...

In der ersten Phase ist - oftmals - sowohl der Mann als auch die Frau alleine. Die Frau ist auf der Suche nach einem Partner um ihre emotionalen Bedürftnisse (Liebe, Zuneigung, Nähe usw..) erfüllt zu kriegen. Ich gehe sogar so weit zu behaupten dass das unmittelbare Interesse an Sex diesen Wünschen nachsteht. Daher filtert die Frau sehr genau die in Frage kommenden Partner aus und greift dabei auf vergangene Erfahrungen, ihre Prägung und letztendlich auch auf ihren Instinkt zurück. Wenn ein Mann diese Anforderungen erfüllt kommt er in Frage, wenn er sie nicht erfüllt wird er nicht genommen auch wenn nichts besseres in Aussicht ist.

Ganz anders ist der Ansatz der Männer: Sie versuchen solange der Abend noch jung ist sicherlich die "high quality girlies" abzugreifen. Wenn sie bei diesen ersten Versuchen jedoch scheitern fahren sie ihre Ansprüche sukzessive herunter bis der erwünschte Erfolg eintritt oder eine gewisse Hemmschwelle unterschritten wird. Das primäre Ziel ist sicherlich das Erreichen der sexuellen Befriedigung.

Spielen wir das Gedankenspiel weiter, die beiden suchen einen tauglichen Ort für weitere Aktivitäten auf. Noch hat die potentielle Partnerin die Kontrolle, sie kann den Geschlechtsakt immer noch ablehnen, sei es weil sie beim ersten Treffen nicht will (oft aus dem Grund weil sie denkt dass er sie sonst für ein billiges Mädchen halten würde), weil sie zu dem Schluss kommt dass er doch kein geeigneter Partner ist, weil sie ihn doch lieber zappeln lassen will damit er sich noch mehr darauf freut, weil sie ihm seine Macht demonstrieren will oder auch einfach nur weil sie ihre Meinung geändert hat. Natürlich kann der Mann das bis zu einem gewissen Grad steuern und versuchen sie zu verführen - soll heißen mit ihren Urtrieben zu seinen Gunsten zu arbeiten. Funktioniert aber nicht allzu oft, da meist doch der Kopf die Kontrolle behält.

Wenn nun alles perfekt ist geht es erstmal zur Sache. Wenn das der Frau gefallen hat (nicht nur rein befriedigungstechnisch sondern auch bezüglich Romantik, Kuscheligkeit, Nachspiel, sexueller Sympathie und mehr) dann ist der Zeitpunkt gekommen an dem sie sich in den Partner verlieben kann und meist auch wird. Die nichtsexuellen Kriterien bezüglich Liebe wurden schon vorher abgetestet bevor der Mann überhaupt das Bett mit ihr teilen durfte. Nur selten wird die nicht sexuell emanzipierte Frau ins Bett lassen bei dem Liebe kein Thema ist.

UND GENAU HIER KIPPT DAS MACHTVERHÄLTNIS, die Frage ist nur noch ob der Mann dies auch verstanden hat und nutzt.
Am Morgen danach sehnt sich die Frau danach, mit diesem Mann mehr Zeit zu verbringen weil sie glaubt dass er der Richtige für sie ist. Im Grunde genommen möchte sie sich das Exklusivitätsrecht an ihm sichern, ihn also im Grunde genommen genauso wie ein Paar Schuhe reservieren. Der Mann wird sich dagegen nicht direkt wehren wenn die Eroberung auch am nächsten Morgen im Sonnenlicht noch tauglich zur weiteren Verwendung zu sein scheint. Er erspart sich die Arbeit - und auch die Kosten - um sich wenn er Lust auf Sex hat eine brauchbare Frau zu suchen sondern hat ein Exemplar das ihm mit Minimalaufwand zur Verfügung steht.

Genau an diesem Zeitpunkt hat der Mann jetzt 14 Tage Zeit um sich die potentielle zukünftige Partnerin zu formen. Jetzt sollte er die Freiräume definieren die er braucht, jetzt muss er sie zu diesen Sextechniken motivieren die er will, jetzt muss er ihr klarmachen was sie nicht tun darf wenn sie ihn behalten will. Genau darum geht es der Frau nämlich, sie will ihn jetzt als Partner und jetzt ist sie zu Kompromissen und Zugeständnissen bereit. Sie weiß genau: "Wenn ich jetzt nicht mitspiele und kooperativ bin kann er mich ja wieder fallenlassen und ich will ihn doch sooo sehr". Der Mann kann die Sache im Gegensatz dazu gelassen beobachten, er kann sie ja beliebig austaschen - natürlich, es ist wieder aufwändig sich eine andere zu suchen, aber den Sex hat er ja ohnehin gekriegt und er wird ihn wieder kriegen. Und wenn die Frau die Zugeständnisse erstmal gemacht hat kommt sie da natürlich nicht mehr raus, denn dann kann der Mann immer vorbringen: "Das hast du am Anfang unserer Beziehung aber für mich getan". Und wieder weckt man in der Frau die Angst davor, verlassen zu werden.

Natürlich ist klar dass man in dieser ersten Zeit nicht gar zu hart Druck geben sollte aber man kann wenn man merkt dass die Frau sich in einen verknallt hat diese in einen absolut tauglichen wiederkehrenden One Night Stand und mehr verwandeln...

Nur einen Fehler sollte man in diesem Spiel nicht machen: Sich zu verlieben, denn dann läuft der Prozess genau andersrum, und zwar worst case scenario lebenslänglich. Aber solange die Sexpartnerin für einen selbst beliebig austauschbar ist kann nur wenig schiefgehen.
 
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