Frage: Warum sind Transen bei Hetero-Männer so beliebt?

trans-was?
wieder mal zeit für eine kurze begriffserklärung:

ICD-10 [schnipp-schnapp!]
Liebe Sandra, danke für das ausführliche Zitat.

Ich möchte dazu anmerken, dass der ICD-10 der WHO im Bereich der psychiatrischen Diagnosen ziemlich unbestritten als veraltet gilt (der Gesamtkatalog wurde zwischen 1983 und 1992 erstellt und zuletzt 2006 revidiert). Es gibt im Bereich der psychischen Störungen auch weiterverbreitete alternative, anders aufgebaute Diagnoseschlüssel (insbesondere DSM-IV - Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, Version IV).

Unter anderem wird wissenschaftlich diskutiert, ob Transsexualität überhaupt eine psychische Störung oder eventuell eine körperliche Fehlentwicklung ist, ob also der Geist oder der Körper (und damit nur die Genetik) das Geschlecht festlegt. Das ("De-Pathologisierung") ist alles teilweise, auch und gerade in Betroffenenkreisen, höchst umstritten. Nicht zuletzt, weil an der Einstufung als Krankheit die gesamte Behandlung von Transsexuellen hängt (ohne entsprechende Diagnose, keine Leistungspflicht der Sozialversicherung). Dass F-64.1-Transvestitismus nichts Pathologisches an sich hat (bestenfalls etwas Non-Konformistisches), scheint aber schon relativ unbestritten zu sein.
 
Punkt 2....und das ist jetzt meine persönliche Meinung.
Ich finde nur wenn ein Mann mal Lust auf nen Schwanz hat ist man noch lange nicht bi. Für mich fängt bi erst an wenn man sich in Menschen beide Geschlechter verlieben kann.
Das ist definitiv persönliche Meinung. Die 'wissenschaftliche' Definition sagt, dass bereits der Wunsch nach gleichgeschlechtlichem Sex bisexuell ist.

Sicher ein Schwanz im Arsch kann schon geil sein, aber da gehts ja nur um das Gespürte selber, der Mann im Hintergrund ist meist völlig egal, wenn nicht sogar lästig.
Pst! Was glaubst wie das den Männern, die selber in der Transe nur ein Lustobjekt sehen, plötzlich an die Nieren geht, dass sie das Lustobjekt für die Transe sind! :winke:
 
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Da stellt sich mir die Frage, ob ein Transsexueller switchen kann? Eigentlich habe ich unter transsexuell bisher immer verstanden, dass ein Mensch, welcher körperlich einem bestimmten Geschlecht einzuordnen ist, sich selbst als dem anderen Geschlecht angehörig empfindet. Mir ist schon klar, dass nicht jede/r Transsexuelle den Weg bis zur letzten Konsequenz gehen wird, aber die Grundposition eines Transsexuellen sollte eigentlich schon das Bestreben sein, seinen Körper so weit wie möglich seinem empfundenen Geschlecht anzupassen.

Korrigiere mich, wenn ich da falsch liege - aber nach meiner Logik würde das streng genommen ein Switchen ausschließen. Das heißt für mich im Endeffekt: egal, ob als Mike oder als Tanja - in einem der beiden Fälle verkleidest Du Dich tatsächlich. Siehst Du das nicht so?

Ich mein' ..... das Mädel 'rauslassen ist ja ganz lieb und schön ..... aber wenn Du Dich als transsexuell bezeichnest, dann müsstest Du Dich eigentlich als Frau empfinden. Demnach wäre eigentlich die Frage naheliegend, warum Du dann den Buben 'rauslässt? Weil einmal als Frau und dann wieder als Mann Dich zu empfinden - da würdest Du wohl in einer sehr stressigen und psychisch belastenden Situation leben.

Ich will Dir damit nicht zu nahe treten. Auch bin ich ja zum Glück nicht repräsentativ, aber ich mache mir halt gerne meine eigenen Gedanken, und da komme ich zu diesem Ergebnis. :)

Das unterliegt einer ähnlichen Logik wie Hetero - Bi - Homo (jeweils -sexuell).
Ich möchte da Mike Tanja beipflichten, weil ich es für mich ähnlich sehe: ich schätze und geniesse die Wahlmöglichkeit, ohne als androgyn irgendwo dazwischen stehen zu bleiben.

Klar gibt es Menschen, die sich an einem Geschlecht orientieren, egal ob es mit dem Körper zusammenpasst. Und es gibt die, die jeweils wählen, insofern ist 'switchen' schon ein passender Ausdruck dafür. Und 'verkleiden' ein absolut unpassender.

:bussal:
 
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Aber zur eigentlichen Frage des Threads!

Ich möchte sie andersrum beantworten.
Mit Männern, die sich als bi bezeichnen, also auch dazu stehen mache ich meist gute Erfahrungen.
Mit Männern die sich als hetero bezeichnen mache ich eher schlechte Erfahrungen. Ganz wenige schaffen es, mich wirklich als Frau zu behandeln und damit aus ihrer Sicht auch Hetero zu bleiben. Die meisten wollen irgendwas ausprobieren oder ein abgefahrenes Erlebniss und benehmen sich dann seltsam, wenn sie mit sich selber nicht klarkommen.

Als Mann kenne ich die Männerphantasie, von der Transe gefickt zu werden. Aus Sicht der Transe ist das eher selten - und dann eher im käuflichen Bereich.

:bussal:
 
Ich kann die meisten Männer verstehen, da ich ja selber einer bin, die mal Lust auf was Neues haben und sich dann dafür begeistern. Man sollte dann dazu stehen, was man macht und wissen wo die Grenzen sind, ob seine eigenen oder des gegenüber. Man sollte auch jeden gleich behandeln und dann kommt auch der Spaß.
 
Liebe Sandra, danke für das ausführliche Zitat.

Unter anderem wird wissenschaftlich diskutiert, ob Transsexualität überhaupt eine psychische Störung oder eventuell eine körperliche Fehlentwicklung ist, ob also der Geist oder der Körper (und damit nur die Genetik) das Geschlecht festlegt. Das ("De-Pathologisierung") ist alles teilweise, auch und gerade in Betroffenenkreisen, höchst umstritten. Nicht zuletzt, weil an der Einstufung als Krankheit die gesamte Behandlung von Transsexuellen hängt (ohne entsprechende Diagnose, keine Leistungspflicht der Sozialversicherung). Dass F-64.1-Transvestitismus nichts Pathologisches an sich hat (bestenfalls etwas Non-Konformistisches), scheint aber schon relativ unbestritten zu sein.

hello,

nun, ob transsexualität im eigentlichen sinn jetzt als fehlentwicklung oder psychische störung angesehen wird ist im endeffekt für den betroffenen menschen (bis auf eine finanzielle frage) egal. er muss damit leben bzw. das beste daraus machen.

wie du schon geschrieben hast will man nicht als krank bezeichnet werden, auf der anderen seite muss man krank sein um von der sozialversicherung eine leistung zu bekommen. (die kosten für eine geschlechtsanpassung sind nicht gerade niedrig).
 
hallo leute
hab da mal eine frage an euch hab mit mal einen film angesehen wo eine ts einen mann so richtig verwöhnt und es hat mir richtig lust bereitet dachte ich stehe nur auf frauen da ich erst 19 bin hab ich da keinerlei erfahrung und wollte wissen wie das ist einen schwanz im mund zu haben oder sogar wo anders irgendwie habe ich angst das ich etwas falsch anpacke aber auch lust darauf es zu versuchen
was haltet ihr davon ???
bitte um antwort
lg sunnyboy888
 
Hallo sunnyboy,
wenn dich das wirklich interessiert, solltest du es wirklich ausprobieren, dann kannst du immer noch entscheiden ob du Gefallen daran findest. Jeder empfindet das sicherlich anders, einen Schwanz im Mund zu haben und wenn du ihn bläst, stell dir einfach vor, wie du es gern hättest und du wirst ja dann merken, ob es deinem Gegenüber gefällt. Ich hätte vor ein paar Jahren auch nie mit dem Gedanken gespielt, mal was mit einem Mann zu haben, da ich ja eigentlich auf Frauen stehe. Aber als ich Sex mit einem Pärchen hatte, hat sich das mit dem Mann einfach ergeben und ich habe ihn einen geblasen bis er abspritzte und ich habe die ganze Ladung geschluckt. Danach hat er mich noch in meinen Arsch gefickt. Alles im allem, es war einfach geil. Ich möchte diese Erfahrung nicht mehr missen und habe gern hin und wieder einen Schwanz im Arsch oder Mund. Im Grunde kannst du nichts falsch machen. Du musst es nur wollen und dir Zeit nehmen, wie mit einer Frau auch. Der Rest kommt dann schon von selbst.
 
Aber zur eigentlichen Frage des Threads!

Ich möchte sie andersrum beantworten.
Mit Männern, die sich als bi bezeichnen, also auch dazu stehen mache ich meist gute Erfahrungen.
Mit Männern die sich als hetero bezeichnen mache ich eher schlechte Erfahrungen. Ganz wenige schaffen es, mich wirklich als Frau zu behandeln und damit aus ihrer Sicht auch Hetero zu bleiben. Die meisten wollen irgendwas ausprobieren oder ein abgefahrenes Erlebniss und benehmen sich dann seltsam, wenn sie mit sich selber nicht klarkommen.

Als Mann kenne ich die Männerphantasie, von der Transe gefickt zu werden. Aus Sicht der Transe ist das eher selten - und dann eher im käuflichen Bereich.
Das scheinen ziemlich weitverbreitete Erfahrungen zu sein! :zaunpfahl:

Oft dürfte das Problem bei dem Zwiespalt anfangen, unter dem die Bin-eigentlich-hetero-Männer leiden. Sie möchten gerne definitiven Nicht-Hetero-Sex erleben (denn die "Standardnummer" kennen sie in- und auswendig bzw. bekommen sie daheim bei Mama), dabei aber hetero bleiben, weil: "Ich bin doch nicht....!"

Also sagen sie zu sich selbst: "Eine Transe wär' super, ist der ideale Kompromiss!"

Na ja, und wenn man sich dann wie eine aufgerissene Kompromisslösung auf zwei Beinen vorkommt.......:roll:
 
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Der Reiz beides zu vereinen ist einfach da. Wenn man:down: eben bi veranlagt ist, will man ja beide Geschlechter kennenlernen. Bei der Transexualität werden doch beide Wesenszüge ineinander vereint...
 
mich reizt das selbe, wie bei Frauen auch: ein gepflegter Körper, schlank und rasiert (no chance for fat gorillas)
 
Der Reiz beides zu vereinen ist einfach da. Wenn man:down: eben bi veranlagt ist, will man ja beide Geschlechter kennenlernen. Bei der Transexualität werden doch beide Wesenszüge ineinander vereint...

..*lol*..und alles in einer Person ;)
LG Carina
 
ich bin nicht plötzlich draufgekommen, dass ich hetero, bi oder sonstwie bin - ich war halt immer mit Frauen zusammen, und Frauen geilen mich am meisten auf. Und eher zufällig hab ich mal mit nem Mann gewichst und das hat mit auch gefallen - also mach ich das und ähnliches manchmal. ich würde niemals in der öffentlichkeit bekennen, dass ich bi bin - es würde mir schaden. aber ich lebe es hin und wieder aus. auch mit TS.
 
ich bin nicht plötzlich draufgekommen, dass ich hetero, bi oder sonstwie bin - ich war halt immer mit Frauen zusammen, und Frauen geilen mich am meisten auf. Und eher zufällig hab ich mal mit nem Mann gewichst und das hat mit auch gefallen - also mach ich das und ähnliches manchmal. ich würde niemals in der öffentlichkeit bekennen, dass ich bi bin - es würde mir schaden. aber ich lebe es hin und wieder aus. auch mit TS.

genau das meinte ich......versteckt bi...nach aussen hetero....aber warum stehst du nicht dazu? Heutzutage is doch wirklich nix mehr dabei....siehe Deutschland....Westerwelle bekennt sich auch dazu..und es schadet ihm nicht wirklich...
lg Carina
 
ich hab ja gesagt, es würde mir schaden. das ist der grund. nicht mehr und nicht weniger.
 
is ja kein problem.....schön dass du trotzdem einen Beitrag vefasst hast...Dankeschön
LG
 
ich hab ja gesagt, es würde mir schaden. das ist der grund. nicht mehr und nicht weniger.
Deine Entscheidung, aber von Tanja wissen inzwischen einige Vorgesetzte an den besten Adressen. Die ham' g'schluckt ("Hilfe, Transe im Team!"), aber haben es doch sauber runterbracht :lol: (nein, ich meine nix Schweinisches! :mrgreen:).

Was ist schon dran? Heutzutage können sich deutsche Außenminister und CDU-Bürgermeister von Hamburg problemlos als schwul outen. Was bist Du Bedeutendes, dass ein bisserl bi hier schaden sollt? Direktor der Raiffeisenkasse in St. Katholen am Beichtstuhl, Tirol Kärnten? :roll:
 
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