Anwerben aus dem Ausland darfst auch niemand, wenn du streng legal bleiben willst....aber wen interessiert schon ein Inserat in ungarischer Sprache.........außer vielleicht die Konkurrenz.
Anwerben würde ich aus dem Ausland auch nicht per Inserat, sondern nur selbst vor Ort, also mündlich.
Sicherlich wollen viele Sexworkerinnen aus CZ, SVK, HU, RO, BG und PL zu uns rüber.
Wie das jetzt genau mit der EU-Regelung ist, weiss ich leider nicht, denn als Angehörige aus EU-Mitgliedssstaaten wäre es eigentlich egal, wo sie arbeiten, ob in Budapest, Bratislava, Brünn, Sofia oder Wien, ist vollkommen gleichgültig
Schliesslich müssen schon heutzutage in Österreich sämtliche Behörden-Stellen gleichermassen auch für EWR-Bürger ausgeschrieben und angeboten werden.
Also, was daran dann "grenzüberschreitender Prostitutionshandel" sein soll, ist mir eigentlich ein Rätsel, ausser es würde sich dabei um Mädels aus der Ukraine, Russland oder sonstwoher handeln.
"Anwerben" nur persönlich und vor Ort, weil das überhaupt niemand überprüfen kann!
Meiner Meinung nach, sollte das im grenznahen Ausland gar kein Problem darstellen. Du fragst sie einfach drüben, ob sie an soetwas interessiert wäre, lädst sie auf einen Drink ein, wenn sie etwas Deutsch kann, umso besser, gibst ihr Deine Adresse, und siehe da, plötzlich steht sie vor Deiner Haustüre und will gar nimmer heim!
Das kannst überall probieren, ob im Irish-Pub, in der Disco (einfach auch mal eine sich freizügig gebende Kellnerin fragen), am Bahnhof, vor der Uni (vielleicht kann sich das Mädel auch per Forma als "Studentin" inskribieren, wäre ja jetzt wieder gratis) im Nachtclub, und den ganzen einschlägigen Locations, wo halt Sexdienste angeboten werden.
Ob das Mädel von dort dann ohne Probleme weg kann oder nicht, ob sie gegenüber irgendjemandem Verpflichtungen eingegangen ist, wird sie ja selbst am Besten wissen.
Ich würde mich also mal, nach dem Schalten eines Inserats in der "Krone", im grenznahen Ausland umsehen, wo das Mädel vielleicht einen nicht zu langen Anreiseweg hat und auch mal mit einer guten Zugverbindung den einen oder anderen Tag heimfahren kann.
Vielleicht findest sogar gleich zwei AnbieterInnen, die sich die Wochen-Tage miteinander aufteilen wollen, und immer wieder hin und her pendeln.
Hmm, was wäre da wohl so eine grenznahe Stadt, die dafür in Frage käme.....?
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