Also eigentlich wollte ich mich ja aus der Diskussion mit Balbo heraushalten, weil seine gerade zu kindlichen Versuche, die Gesetzeslage zu interpretieren, für jemanden der nur ein bißchen Sachkunde hat, einfach nur lächerlich sind.
Du bildest Dir also ein, ein bischen "Sachkunde" zu haben, als österreichischer "Jurist" vielleicht auch noch?
Absatz 2 enthält in Wahrheit weitere (andere) Tathandlungen, und zwar "verleiten", "nötigen" und "befördern" (im Unterschied zum "zuführen" und "anwerben" des Abs 1). Dein Verweis führt also zwingend ins Leere.
Ach so, unser "Rechtsgelehrter" @Firlefanz meint also, dass er StGB § 217 (1) auch noch vollziehen kann, wenn er nicht gerade einen "Volltrottel" vor sich hat??
Mein Einwand war nämlich genau der, dass dieser Paragraph überhaupt nicht nachweisbar bzw. überprüfbar ist, sobald "Freiwilligkeit" vorliegt.
Also, wie willst Du mir jetzt konkret beweisen, ob ich eine SW in Bratislava mündlich bei einem Drink in einer Bar "angeworben" habe, in meinem Studio in Wien zu arbeiten???
Hier würde ich um eine Erkärung von unserem selbsterklärten "Rechtsgelehrten" @Firelfanz bitten!
Siehst Du, und somit kannst Du diesen Abschnitt auch schon mal aus Deinem "Rechtsbuch" entfernen und Deine "Leberkässemmel" damit einpacken.
Mir gings prinzipiell um nichts anderes, als dass § 217 (1) nicht beweisbar ist. Oder willst Du die kleine "Sexworkerin" vielleicht foltern, damit sie Dir Auskunft darüber gibt?
Der große Unterschied zwischen Absatz 1 und 2 besteht schon darin, dass eine Verurteilung nach Absatz 1 vorausetzt, dass die Prostiuierte mit der Ausübung der Prostitution einverstanden sein muss. Im Falle des Abs 2 kann es hingegen sein, dass das Opfer nicht nur nicht im Ausland, sondern überhaupt nicht der Prostitution nachgehen will.
Danke für diese inhaltliche Erklärung, das setzen wir die ganze Zeit schon voraus, dass sie damit auch einverstanden ist!
Ich kann es Dir gerne noch hundertmal sagen, das freiwillige Tätigwerden ist sogar eine Voraussetzung für die Annahme des Vorliegens des Tatbestandes nach Abs 1.
Umso schlimmer für die österreichischen "Juristen", wenn man jetzt auch noch logisch denkt!
Der Gesetzestext ist vielleicht für Dich für die "Wurstsemmel", weil Du mangels einschlägiger Ausbildung nicht in der Lage bist, ihn zu verstehen. Für geschulte Rechtsanwender wie Gerichte, Staatsanwälte, Rechtsanwälte oder Rechtswissenschaftler ist er geistig problemlos zu erfassen.
Das kann ich mir gut vorstellen! Einen solchen Schwachsinn zu verzapfen und ihn dann auch noch jemandem erklären zu wollen, erfordert schon das "Auswendiglernen" österreichischer Gesetzestexte an einer Elite-Uni unseres Landes. ;-)
Kein Wunder, dass unsere "Juristen" international überall nur "abgewatscht" werden, weil sie einfach nichts können.
Man kann sich zwar sein ganzes Leben lang mit etwas "befassen", das heisst noch lange nichts, aber wenn man nicht mal in der Lage ist 1+1 zusammenzuzählen, dann ist man mit ziemlicher Sicherheit ein österreichischer "Jurist"!
Ein besonders erschreckendes Beispiel Deiner vollkommenen rechtlichen Ahnungslosigkeit. Der OGH ist nicht der Gesetzgeber, sondern nur eine Rechtsmittelinstanz. Du fühlst Dich hier bemüssigt, andere zu beleidigen und Dich juristisch zu betätigen und weißt nicht einmal, wer in Österreich die Gesetze beschließt. Dabei lernen das eigentlich schon die Kinder in der Schule
Das hat sich alles einfach aus den umfangreichen Zitaten ergeben, die Du hier zu diesem Thema verlinkt hast.
Im Übrigen ists mit reichlich "Wurscht", wer für unser aller Steuergeld so einen Schwachsinn verzapft. Irgendein "roter" oder "schwarzer" Partei-Jurist wirds schon gewesen sein, der sich das anno 1974 einfallen liess.
Von mir aus, kanns auch das "Heitere Bezirksgericht" gewesen sein.
In der einschlägigen Fachliteratur findest Du unter anderem den Fall einer österreichischen Prostituierten, die von selber mit dem Zug nach Hamburg in ein Bordell gefahren ist. Jene Leute, die diese Tätigkeit organisiert haben, wurden aufgrund der gegebenen Gesetzeslage in einer nicht unumstrittenen Entscheidung verurteilt (die Prostituierte wurde natürlich nicht verurteilt, da sie ja nicht zu dem im § 217 angesprochenen Täterkreis gehört).
Dazu brauchst Du aber erst mal sogenannte "Organisatoren" oder musst sie erst mal ausfindig machen. Sollte es sich nicht um eine einschlägige "Vermittlungs-Agentur" handeln, die schon ins Visier der Behörden geraten ist, wirst Du Dir mehr als schwer tun, die Beweisführung anzutreten.
Ich kann Dir sagen, was passieren kann, wer immer § 217 (1) anklagt und nicht ausreichend Beweise dafür anzuführen in der Lage ist, der handelt sich höchstens noch eine Verleumdungsklage wegen Rufschädigung ein!
In Wahrheit wird der § 217 Abs 1 natürlich auch in der Praxis angewandt. Die letzte mir bekannte Entscheidung des OGH stammt vom April 2008, mit der ein Urteil einer Vorinstanz vom Dezember 2007 bestätigt wurde.
Da haben sie anscheindend doch noch einen komplett "Dummen" gefunden, bei dem das reingegangen ist.
Wieder ein Beweis für den Umstand, dass Du keine Ahnung von Gesetzesauslegung hast. § 217 spricht nicht von "Werbung", sondern vom "Anwerben". Das kann Dir der Hiasl von der letzten Alm erklären, dass diese beiden Worte im deutschen Sprachgebrauch eine andere ganz andere Bedeutung haben.
Wie Du hier über jeden erdenklichen Blödsinn herumlaberst, zeigt nur, dass Du mit Deinem Latein in dieser Sache längst schon am Ende bist.
Beweise mir mal konkret eine "Anwerbung" bei einer Sexworkerin, die sich freiwillig dazu entschieden hat @Firlefanz!
Ich bitte darum, wie willst Du mir beweisen, dass ich diese Dame angeworben habe, ohne dabei eine Verleumdungsklage zu riskieren???
Nebenbei bemerkt, schon mal drüber nachgedacht, dass im EuGH auch Österreicher sitzen?
Und dass die Österreich betreffende Verfahren im allgemeinen von österreichischen Juristen betrieben bzw. dem EuGH von österreichischen Gerichten zur Entscheidung vorgelegt werden?
Wo die herumsitzen ist mir eigentlich vollkommen egal, auch wem sie die Verfahren zur Entscheidung vorlegen, Hauptsache sie entscheiden nicht selbst!
Das klingt ja jetzt ganz danach, als würdest Du schon damit agumentieren, dass es doch unsere eigenen "Idioten" sind, welche die Verfahren durchführen und somit naturgemäss auch eine gewisse Tendenz da sein sollte, einen unglaublich dämlichen und lächerlichen Gesetzestext als regelkonform zu verkaufen, der in seiner Logik schon ein Widerspruch in sich ist.
Also, da hätte ich ganz sicher keine Angst, guter @Firelfanz, auch nicht wenns vor den OGH geht.
Weißt Du Balbo, Du tätigst hier ohne mit der Wimper zu zucken rechtliche Ausführungen über das Zusammenspiel zwischen Straf- und Europarecht und Interpretationen über die Judikatur des OGH, für die man einfach eine einschlägige Fachausbildung benötigt. Wie Deine ganzen Postings in diesem Thread eindeutig zeigen, kannst Du keine Gesetze lesen, kennst die Gesetzesmaterialien nicht, hast absolut keine Ahnung von der hierzu ergangenen Judikatur bzw auch nur von Grundbegriffen des österreichischen oder internationalen Rechts.
Die Leute, die sich mit solchen Themen befassen, haben in der Regel eine mehrjährige fachliche Ausbildung und einschlägige berufliche Praxis hinter sich und bilden sich mehrmals pro Monat mittels auf wissenschaftlichem Niveau befindlicher Fachliteratur weiter.
Ja, sicher, nur kanns dann auch zum Problem werden, wenn man nicht mal dazu fähig ist, 1+1 zusammenzuzählen.
Also lass es besser bleiben, bevor Du hier zum Forums-Kaspar wirst.
Bevor ich für Dich endgültig zum "Forums-Kaspar" werde, erkläre mir also mal konkret folgenden Sachverhalt:
1. Ich treffe mich in einem Kaffehaus in Bratislava mit einer Sexworkerin und "werbe" darum, dass sie in meinem Studio in Wien arbeiten soll.
2. Sie ist sofort "Feuer und Flamme" und will das aus freien Stücken machen, kommt nächste Woche mit dem Zug nach Wien angereist, während ich sie auch noch über diesen dämlichen § 217 (1) aufkläre.
3. Ich schalte auch noch per forma ein "Krone"-Inserat, dass ich eine Hostesse für mein Studio suche.
4. Ein paar Tage später "trudeln" die Bewerberinnen dann alle bei mir ein, ich schicke alle wieder weg, ausser es wäre eine "Überfrau" dabei gewesen, und entscheide mich für die mit dem Zug aus Bratislava angereiste Slowakin, die sich die "Krone" zufällig am Bahnhof gekauft hat, weil sie in Wien einen Job sucht und sich daraufhin bei mir "bewirbt".
Bitte, Meister @Firelfanz, walte Deines Amtes!
Sie übt diese Tätigkeit nach ihrem freien Willen aus, sie will eine "Hure in Wien" sein!
Wie willst Du mir jetzt konkret beweisen, dass ich sie laut §217 (1), "angeworben" und/oder "zugeführt" habe.
Das würde mich schon interessieren.
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