GESCHICHTE-THREAD

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Mit den Worten „Ich entscheide hiermit: Es wird riskiert“ beschloss Ernst Leitz im Jahr 1924 die Markteinführung der Leica-Kleinbildkamera. Dies war seine bedeutendste unternehmerische Entscheidung. Ernst Leitz erkannte frühzeitig den Trend zu kompakten, handlichen Kameras.
Im Bereich der Amateurfotografie, aber auch für Fotoreportagen hat das Kleinbild bald alle anderen Formate abgelöst. Messsucherkameras vom Typ "Leica" waren nicht nur robust und handlich, sondern auch schnell. Schnelligkeit ist in der Kriegsberichterstattung entscheidend. Wer kennt nicht das Bild des Napalm - Mädchens Phan Thi Kim Phuc. Dieses Bild hat den Verlauf der Geschichte beeinflusst ...... immer mehr Amerikaner stellten sich die Frage nach dem Sinn dieses Krieges.

Neben der Messsucherkamera etablierten sich auch einfachere Kleinbildkameras, bei denen die Entfernung einfach geschätzt wurde.

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Für gehobene Ansprüche gab es die einäugige Spiegelreflexkamera. Für des Sucherbild sorgt dabei ein Spiegel hinter dem Objektiv, der für die Aufnahme weg geklappt wird.
Vorteil: kein parallaktischer Fehler, problemlose Entfernungseinstellung auch für fremde Objektive (z. B. auf der Mattscheibe).
Nachteil: Deutlich größer und schwerer als eine Messsucherkamera.


1936 brachte IHAGEE Dresen mit der Kine Exakta 1 die erste serienmäßig hergestellte Kleinbild-Spiegelreflex auf den Markt.
Die Bedienung der ersten Spiegelreflexkameras war kompliziert. Erst durch den Filmaufzug wurde der Spiegel in den Strahlengang geschwenkt, auf der Suchermattscheibe war jetzt ein Bild zu sehen. Danach wurde bei offener Blende des Objektivs scharf gestellt. Erst jetzt wurde die Blende eingestellt und der Auslöser gedrückt. Danach hat man kein Bild mehr gesehen, der Spiegel war ja hoch geklappt.

Ich habe in meiner Sammlung eine Exakta Varex II mit Objektiv Pancolar 2,0 / 50 mm

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DIE GESCHICHTE DER FOTOGRAFIE

1936 brachte IHAGEE Dresen mit der Kine Exakta 1 die erste serienmäßig hergestellte Kleinbild-Spiegelreflex auf den Markt.
Deutschland war damals der Technologieführer bei hochwertigen Fotokameras. Und obwohl die Niederlage im Zweiten Weltkrieg einen gewaltigen Einschnitt für die Fotoindustrie bedeutete, waren deutsche Kameras (vor allem Spiegelreflexkameras) in den 50 - er und 60 - er Jahren technisch an der Spitze.

Leica, Contax und Exakta hatten einen Schlitzverschluss. Mit den modernen Elektronenblitzgeräten hatten diese alten Schlitzverschlüsse ein Problem, die kürzestmögliche Belichtungszeit betrug 1/30 Sekunde. Der Ausweg hieß Zentralverschluss. Aber auch der Zentralverschluss hat für Systemkameras (mit Wechselobjektiv) große Nachteile. Außerdem ist er nicht so "schnell" wie der Schlitzverschluss.

Das Problem mit dem Wechselobjektiv wurde bei einigen Modellen dadurch gelöst, dass das Objektiv in Vorderlinse und Hinterlinse geteilt ist, hier am Beispiel der Zeiss Ikon Contaflex:

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Der Zentralverschluss befindet sich zwischen Vorderlinse und Hinterlinse. Gewechselt wird nur die Vorderlinse.

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Ein weiteres Beispiel für diese Bauweise war die Kodak Retina Reflex, während die Vogtländer Bessamatic. den Verschluss hinter dem Objektiv hatte.

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Die Bessamatic war die erste Fotokamera, für die es auch ein Zoomobjektiv gegeben hat, das Voigtländer Zoomar.
 
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Die Philippinen feiern heute den Rizal-Tag

Erinnert wird an den Nationalhelden Jose Rizal. Der Arzt und Dichter wurde am 30.Dezember 1896 als Revolutionär hingerichtet.
In "Noli me tangere" prangerte er die Unterdrückung durch die Katholische Kirche an und kritisierte die spanische Kolonialmacht.

In der Festung Fuerza de Santiago in Manila, wo er vor seiner Hinrichtung einsaß, ist heute ein Museum untergebracht. Sein dort verfasstes Gedicht "Mein letztes Lebewohl" war Inspiration für die philippinische Revolution.

Österreicher Ferdinand Blumentritt war mit Jose Rizal eng befreundet.
 
"Friedensvertrag von Versailles
Jeder, der sich intensiv genug mit dem Entstehen von Kriegen beschäftigt, wird darauf kommen, dass diese nicht zufällig, quasi als Betriebsunfall „passieren“, oder als Gottesstrafe vom Himmel fallen.

Denn der Versailler Vertrag war derart unerfüllbar, dass der zweite WK zwingend vorprogrammiert war.
 
Jeder, der sich intensiv genug mit dem Entstehen von Kriegen beschäftigt, wird darauf kommen, dass diese nicht zufällig, quasi als Betriebsunfall „passieren“, oder als Gottesstrafe vom Himmel fallen.

Denn der Versailler Vertrag war derart unerfüllbar, dass der zweite WK zwingend vorprogrammiert war.
Ja...Hitler verwendete ja auch gern in seiner Propaganda und in seinen Reden gerne den "Vertrag von Versailles" als Beispiel für die Unfähigkeit der "Weimarer Republik", welche diesen "Schandvertrag", wie er sagte, unterschrieben hat und Deutschland noch Generationen dafür Reparationen zahlen werden müssen. Das ist für Hitler natürlich eine herrliche Auflage gewesen. Dieser Frieden war aber auch wirklich katastrophal für Deutschland ( Österreich auch ) und das meinte auch der amerik. President "Wilson", der ja als einziger dagegen gestimmt hat und Probleme mit diesem Vertrag aufkommen sah. Hitler verwendete diesen Vertrag und die damalige schlechte Zeit in Deutschland für sich und sein politisches Weiterkommen.

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Nürnberger Prozesse

hier: Verurteilung der Hauptkriegsverbrecher

Nürnberger Prozesse
wurden nach dem Zweiten Weltkrieg gegen führende Repräsentanten des NS-Staates durchgeführt. Sie fanden zwischen dem 20. November 1945 und dem 14. April 1949 im Justizpalast Nürnberg statt. Die dreizehn Nürnberger Prozesse umfassen den Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof nach dem Londoner Statut sowie zwölf sogenannte Nürnberger Nachfolgeprozesse vor einem nationalen US-amerikanischen Militärtribunal nach Kontrollratsgesetz Nr. 10.

Zum ersten Mal in der Geschichte wurde bei diesen Prozessen von den Siegermächten versucht, Kriegsverbrecher gerichtlich zu belangen. Verbrechen an nichtalliierten Staatsbürgern oder Staatenlosen, die vor Beginn des Zweiten Weltkriegs begangen wurden, spielten keine nennenswerte Rolle.[1]

An den Nürnberger Prozessen wurde und wird in verschiedener Hinsicht Kritik geübt, zum Beispiel weil viele Verantwortliche nicht angeklagt wurden oder das Strafmaß in vielen Fällen zu mild erschien. Andere Kritikpunkte liefen auf den Vorwurf der Siegerjustiz hinaus.

Die Nürnberger Prozesse trugen andererseits zur Aufklärung und Ahndung von NS-Verbrechen wesentlich bei. Außerdem waren die Nürnberger Prinzipien eine bedeutende Weiterentwicklung im Völkerrecht. Dazu zählt das Prinzip, dass es für einen Kernbestand von Verbrechen keine Immunität geben darf. Nationale Gesetze oder das Innehaben eines staatlichen Amtes bieten seit den Nürnberger Prozessen keinen absoluten Schutz mehr vor Verfolgung durch das Völkerstrafrecht.

Hinrichtung der Hauptkriegsverbrecher:
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Geschichte der Nürnberger Prozesse:
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Die Alliierten rufen Anfang August 1945 einen Internationalen Militärgerichtshof ins Leben, der in Nürnberg tagt. Er ist zuständig für die Verurteilung von Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Verbrechen gegen den Frieden. Am 20. November 1945 beginnt der erste der Nürnberger Prozesse gegen 24 Hauptkriegsverbrecher und sechs verbrecherische Organisationen des "Dritten Reiches". Nach fast einem Jahr Verhandlungsdauer werden am 30. September und am 1. Oktober 1946 die Urteile gegen 22 Angeklagte verkündet: Zwölf Angeklagte werden zum Tode verurteilt, sieben erhalten langjährige oder lebenslange Haftstrafen, drei werden freigesprochen. Von den zwölf Todesurteilen werden zehn am 16. Oktober vollstreckt.

Verurteilte
Unter den zum Tode Verurteilten sind der ehemalige Außenminister Joachim von Ribbentrop und NS-"Chefideologe" Alfred Rosenberg. Hermann Göring entzieht sich dem Urteil durch Selbstmord. Martin Bormann wird in Abwesenheit verurteilt. Sieben Angeklagte, darunter der "Stellvertreter des Führers" Rudolf Heß, "Reichsjugendführer" Baldur von Schirach und Rüstungsminister Albert Speer, erhalten langjährige oder lebenslange Haftstrafen. In drei Fällen erfolgen Freisprüche, weil eine Schuld nicht nachgewiesen werden kann. Robert Ley nimmt sich noch während des Verfahrens das Leben, Gustav Krupp von Bohlen und Halbach ist aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr verhandlungsfähig, so dass das Verfahren eingestellt wird.

Nachfolgeprozesse
In Nürnberg werden vor US-Militärgerichten bis 1949 zwölf weitere Prozesse gegen deutsche Ärzte, Juristen, Industrielle, SS- und Polizeiführer, Militärs, Minister, Beamte und Diplomaten geführt. Von 185 Anklagen werden 177 Urteile gesprochen, davon 142 Haftstrafen oder Todesurteile. Vier Personen begehen Suizid, vier werden krankheitsbedingt für verhandlungsunfähig erklärt. Neben den Nürnberger Prozessen finden in allen vier Besatzungszonen weitere Verhandlungen gegen Kriegsverbrecher statt.

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Nürnberger Prozesse

hier: Verurteilung der Hauptkriegsverbrecher

Nürnberger Prozesse
wurden nach dem Zweiten Weltkrieg gegen führende Repräsentanten des NS-Staates durchgeführt. Sie fanden zwischen dem 20. November 1945 und dem 14. April 1949 im Justizpalast Nürnberg statt. Die dreizehn Nürnberger Prozesse umfassen den Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof nach dem Londoner Statut sowie zwölf sogenannte Nürnberger Nachfolgeprozesse vor einem nationalen US-amerikanischen Militärtribunal nach Kontrollratsgesetz Nr. 10.

Zum ersten Mal in der Geschichte wurde bei diesen Prozessen von den Siegermächten versucht, Kriegsverbrecher gerichtlich zu belangen. Verbrechen an nichtalliierten Staatsbürgern oder Staatenlosen, die vor Beginn des Zweiten Weltkriegs begangen wurden, spielten keine nennenswerte Rolle.[1]

An den Nürnberger Prozessen wurde und wird in verschiedener Hinsicht Kritik geübt, zum Beispiel weil viele Verantwortliche nicht angeklagt wurden oder das Strafmaß in vielen Fällen zu mild erschien. Andere Kritikpunkte liefen auf den Vorwurf der Siegerjustiz hinaus.

Die Nürnberger Prozesse trugen andererseits zur Aufklärung und Ahndung von NS-Verbrechen wesentlich bei. Außerdem waren die Nürnberger Prinzipien eine bedeutende Weiterentwicklung im Völkerrecht. Dazu zählt das Prinzip, dass es für einen Kernbestand von Verbrechen keine Immunität geben darf. Nationale Gesetze oder das Innehaben eines staatlichen Amtes bieten seit den Nürnberger Prozessen keinen absoluten Schutz mehr vor Verfolgung durch das Völkerstrafrecht.

Hinrichtung der Hauptkriegsverbrecher:
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Anhang anzeigen 13263826

Die Alliierten rufen Anfang August 1945 einen Internationalen Militärgerichtshof ins Leben, der in Nürnberg tagt. Er ist zuständig für die Verurteilung von Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Verbrechen gegen den Frieden. Am 20. November 1945 beginnt der erste der Nürnberger Prozesse gegen 24 Hauptkriegsverbrecher und sechs verbrecherische Organisationen des "Dritten Reiches". Nach fast einem Jahr Verhandlungsdauer werden am 30. September und am 1. Oktober 1946 die Urteile gegen 22 Angeklagte verkündet: Zwölf Angeklagte werden zum Tode verurteilt, sieben erhalten langjährige oder lebenslange Haftstrafen, drei werden freigesprochen. Von den zwölf Todesurteilen werden zehn am 16. Oktober vollstreckt.

Verurteilte
Unter den zum Tode Verurteilten sind der ehemalige Außenminister Joachim von Ribbentrop und NS-"Chefideologe" Alfred Rosenberg. Hermann Göring entzieht sich dem Urteil durch Selbstmord. Martin Bormann wird in Abwesenheit verurteilt. Sieben Angeklagte, darunter der "Stellvertreter des Führers" Rudolf Heß, "Reichsjugendführer" Baldur von Schirach und Rüstungsminister Albert Speer, erhalten langjährige oder lebenslange Haftstrafen. In drei Fällen erfolgen Freisprüche, weil eine Schuld nicht nachgewiesen werden kann. Robert Ley nimmt sich noch während des Verfahrens das Leben, Gustav Krupp von Bohlen und Halbach ist aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr verhandlungsfähig, so dass das Verfahren eingestellt wird.

Nachfolgeprozesse
In Nürnberg werden vor US-Militärgerichten bis 1949 zwölf weitere Prozesse gegen deutsche Ärzte, Juristen, Industrielle, SS- und Polizeiführer, Militärs, Minister, Beamte und Diplomaten geführt. Von 185 Anklagen werden 177 Urteile gesprochen, davon 142 Haftstrafen oder Todesurteile. Vier Personen begehen Suizid, vier werden krankheitsbedingt für verhandlungsunfähig erklärt. Neben den Nürnberger Prozessen finden in allen vier Besatzungszonen weitere Verhandlungen gegen Kriegsverbrecher statt.

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Die Erinnerung an das, was Menschen eina der antun und welche Hybris dazu führt, ist heute wichtiger den je!
 
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