Eigentlich schreibe ich nicht im Bizarr Forum weil ich mit den Jahren festgestellt habe, dass ich doch für viele Dinge nicht offen genug bin.
Aber hier hat sich so eine interessante Diskusson entwicklet, dass ich gar nicht anders kann als meine Meinung kund zu tun.
Ich finde jegliche sexuelle Handlung mit Tieren gehört verboten.
Vor allem Tierpornos.
Aber ich Teile die Meinung mit Free und Erotiger in der hinsicht, dass viele Hündinnen sicher von sich aus bereit sind, mit ihrem Herrchen oder Frauchen sexuelle Handlungen zu vollziehen, vor allem was das Lecken betrifft.
Bei den meisten Menschen schlafen die Haustiere im Bett der Besitzer und die meisten werden auch regelmäßig am ganzen Körper von ihren 4 Beinigen Freunden abgeleckt. Man ist einfach Teil des Rudels und da gehört das dazu.
Es kommt oft vor, dass wenn ich die Hündin meiner Eltern streichle, dass sich dabei Ihr gesamter Unterbauch rötet. Sie wird alleine durch das Bachkraulen sexuell erregt.
So wie ein Hund einen Arm erkennen kann, so erkennen sie im Gesicht auch den Mund, jeder Hundebesitzer kann bestätigen, dass sein Hund im stande ist den Mund zu erkennen. Dementsprechend erkennen die Hunde auch die Geschlechtsteile.
So wie ein Hund die Arme und das Gesicht des Besitzers ableckt, so ist es sicher auch möglich, dass Hunde das Geschlechtsteil von Frauen bereitwillig und von sich aus lecken. Die Besitzer sind Teil des Rudels. Wenn Fraul und Hund eine sehr enge Beziehung haben ist es ein ganz normaler sozialer Vorgang.
Es wird von dem jeweiligen Besitzer abhängen ob er es zulässt, dass der Hund im Bett schläft, sich von ihm in das Gesicht ablecken lässt, ihm das Essen vom Tisch gibt, oder sich die Genetalien lecken lässt.
Übrigens ist das nicht nur bei Hunden so. Das Lieblingsspiel des 8 Wochen alten Kätzchens meiner Freundin ist es, einem seine Zunge in den Mund zu schieben und die Zähne abzulecken.
Einen weiteren Gedanken möchte ich auch noch einbringen. Es gibt Schäfer die Jahrzente nur mit ihren Schafen zusammen sind. Solche Menschen kommen gar nicht mit anderen Menschen in kontakt. Verbringen aber jeden Augenblick mit Ihrer Herde. Wenn so jemand es mit einem Schaf macht, dass er besser kennt als sich selbst. ist das nicht auch schon wieder menschlich?
John Doe:
Dass sie nicht verstehen können, dass es hier um Tiere geht und hier Kinder ins Spiel bringen ist in keinster weise zu verstehen. Sie werfen glühende Kohlen und Birnen in den gleichen Korb.
Vielleicht haben sie auch keine Beziehung zu Tieren und können den beschriebenen Sachverhalt daher nicht verstehen.
sehr geehrter amor!
nein, ich werfe nicht glühende kohlen und birnen in den selben korb. wenn sie meine vorherigen beiträge sorgfältig durchlesen werden sie sehr wohl den grund dafür erkennen, weshalb ich bei diesem thema die beispiele von pädophilem mißbrauch aufführe. deshalb kann ich auch ihre vordergründige moralische entrüstung darüber nur schwer nachvollziehen.
schließlich wird durch meine argumentation der sexuelle mißbrauch an kindern in keinster weise verharmlost. während man in ihrer argumentation durchaus, eine verharmlosung des mißbrauches von tieren erkennen kann. dies zeigt sich schon an ihrer idealisierenden darstellung eines sexuellen verhältnisses zwischen schafen und schäfer.
auch verharmlosen sie in gewisser weise die taten von tierschändern indem hier die ansicht vertreten wird, dass ja den tieren dadurch auch angenehme gefühle bereitet würden. wobei dies natürlich nicht beweisbar ist und aufgrund des paarungsverhaltens der meisten tierarten eher zu bezweifeln ist. zudem können sich tiere diesbezüglich nicht äußern, also eine bequeme voraussetzung um seine subjektiven theorien zu legitimieren.
aber die argumentative schiene, dass es auch signale seitens der opfer gäbe ist ja auch nicht neu, auch in der diskussion um kindesmißbrauch gab es diese. und vielfach werden solche argumente auch noch heute angewendet.
wie ich schon mehrmals erwähnt habe, geht es in beiden fällen um den mißbrauch von lebewesen, die sich weder wehren noch artikulieren können. dies ist vor allem auch bei kleinkindern der fall. insoferne lassen sich hier sehr wohl parallelen aufzeigen.
ich bin selber mit tieren aufgewachsen und besitze auch noch immer haustiere. aber für ihre argumentation finde ich tatsächlich kein verständnis. vor allem große hunde benötigen eine durchsetzungsstarke führungspersönlichkeit, die klare richtlinien und strukturen vorgibt. dies ist die basis für ein liebevolles zusammenleben zwischen mensch und tier, wobei ich mit liebevoll nicht sexualität meine.
daher kann ich der besitzerin eines rottweilers keineswegs die empfehlung geben, mit ihrem hund sexuelle spielchen durchzuführen. jeder fachmann wird ihnen bestätigen, dass bedingt durch die psychischen abläufe im inneren des tieres sehr viel durcheinander geraten wird. ein männchen mit anlagen zum alphatier - verhalten kann durch solche spielchen sehr zum negativen beeinflusst werden. im extremfall wendet sich das tier mit der zeit dann gegen den eigenen besitzer oder gegen menschen im umfeld, welche zufällig anwesend sind. so wie es eben in den meisten fällen von fehlhaltung der fall ist.
natürlich könnten sie jetzt einwenden, dass man seine neigungen auch mit kleineren tieren ausleben könne. das ist sicherlich möglich, nur wird mißbrauch immer mißbrauch bleiben und falsche tierhaltung dennoch psychische schäden beim tier hervorrufen, auch wenn dies auf den ersten blick vielleicht nicht zu erkennen ist.
Weiters schließen sie laienhaft anhand von alltagserfahrungen darauf, dass ihre tiere anzeichen von sexueller erregung zeigten. die rötung des bauches ihrer hündin kann durchaus auch andere ursachen haben. zudem dürfen sie das paarungsverhalten von mensch und tier nicht in einen topf werfen. die menschlich spezies zeichnet sich dadurch aus, dass sie beinahe über das gesamte jahr paarungsbereit ist, sexualität hat im menschlichen verhalten auch andere funktionen als reine arterhaltung. damit nimmt die menschheit auch in diesem bereich eine sonderstellung ein, die sie nur mit wenigen arten teilt. lediglich bei bestimmten primaten hat sexualität auch eine soziale funktion.
aus der tatsache, dass ihnen ihr kätzchen über den mund schleckt, auf sexuelle aufforderungen seitens des tieres zu schließen halte ich an und für sich für eine gewagte theorie. aber ich teile ihre meinung, dass tiere in der tat körperteile des menschen wie gesicht und geschlechtsmerkmale erkennen können. jedoch daraus den schluß zu ziehen, dass tiere aufgrund dieser tatsache sexuelle handlungen mit menschen durchführen wollen erscheint mir etwas verfrüht.
um auf ihr beispiel mit den schafen zurück zu kommen:
menschlich am verhalten des schäfers ist lediglich, dass seine handlung das handeln eines menschen ist. das schaf jedoch ist auf das handeln des schäfers angewiesen. es braucht seine führung, seine pflege und dessen schutz. jedoch wird es höchstwahrscheinlich keine auswahlmöglichkeit zwischen alternativen haben. der schäfer wird zum schaf gehen, es packen und sich daran vergehen. die möglichkeit das schaf um sein einverständnis zu bitten wird sich als untaugliches mittel für den schäfer erweisen. wenn das schaf nun in diesem moment ganz einfach keine lust dazu hat und sich diese behandlung dennoch über sich ergehen lassen muß, können wir von vergewaltigung sprechen.
und darin finden sie die moralische komponente der menschlichkeit?