Dinge von früher - heute (fast) vergessen ...


In Paris begann Reuter, bei der weltweit ersten Nachrichtenagentur zu arbeiten, die der Franzose Charles-Louis Havas 1835 gegründet hatte. Havas’ Idee war einfach: Er stellte französischen Zeitungen Informationen zur Verfügung, die aus fremdsprachigen Blättern entnommen und übersetzt wurden. Als in jenen Jahren die ersten Telegrafenstrecken eingeweiht wurden, expandierte das Geschäft mit Informationen stark.




Doch noch hatte das Nachrichten-Netz viele Lücken, und genau das wurde für Reuter zur Chance seines Lebens. So gab es 1849/50 noch keine Verbindung zwischen dem belgischen und dem deutschen Telegrafennetz. Also überbrückte Reuter die Lücke zwischen Brüssel und Aachen mit Brieftauben, anfangs 45 und schließlich rund 200 Tieren. Sie waren sechs Stunden schneller als die Nachrichtenübermittlung durch Kuriere in Zügen. In Aachen entstand damit die Keimzelle für die weltweit wohl bekannteste Agentur, die nach ihrem Gründer Reuters heißt.
 
Geschichte der Brieftauben

Die Taubenpost ist der Vorläufer der Luftpost. Schon in der Antike und im Mittelalter nutzte man diese Methode der Nachrichten-Überbringung. Besonders praktisch war die Taubenpost für den militärischen Einsatz, was sich etwa Julius Cäsar im Altertum oder die Kreuzritter im Mittelalter zunutze machten.


Bis zur Erfindung des Telegrafen in den 1830ern waren Brieftauben die einzige Möglichkeit, Nachrichten schneller und unauffälliger als per Bote zu überbringen. Bis dahin und auch darüber hinaus hatte die Taubenpost sogar in der Neuzeit einige berühmte Einsätze. So war es eine Brieftaube, die der britischen Regierung die Botschaft vom Sieg über Napoleon in Waterloo überbrachte. Auch Paul Julius Reuter, der Gründer des renommierten Nachrichtenunternehmens Reuters fing seinen Dienst mit einer 200-köpfigen Brieftaubenstaffel an. Mit diesen Vögeln verschickte er Mitte des 19. Jahrhunderts Börsennachrichten innerhalb Londons. Im Ersten Weltkrieg wurden Brieftauben auf deutscher und auf französischer Seite im Grabenkrieg eingesetzt, da Telegrafie unter diesen Umständen nicht funktionierte. Eine weitere berühmte Brieftaube im Dienst des Militärs war die amerikanische Taube G.I. Joe, welche im Zweiten Weltkrieg von der U.S. Armee eingesetzt wurde. Für ihre Einsätze in Nordafrika und Italien wurde die Brieftaube sogar mit der Dickin Medal für Tiere im Kriegseinsatz ausgezeichnet.
 
was mir fehlt ist das man gemeinsam was unternehmen kann, auch zu mehreren.
Ist zwar nicht solange her, aber schon fast in Vergessenheit geraten... ... wegen der Coronakrise....
 
Nein kein Fuhrwerker aber in fast allen Dingen des Lebens immer Selbstversorger gewesen.

in privater Hand hab ich sowas nie gesehn... schon mal, weil es unüblich bzw eigentlich illegal war, andere als Nutzfahrzeugreifen nachzuschneiden. Aber man sieht, es gibt immer Ausnahmen.

mit 20 hatte ich ein Chevrolet Cabrio, noch mit Textilgürtelreifen - als der entscheidende Tag der $57 Überprüfung nahte, wurde mir mit Schrecken bewusst, dass es mit dem Profil von zweien der Reifen nicht zum Besten stand. Daher den Rillfit ausgeborgt, mit der schmalsten Klingte versehen und ans Werk.
Leider hatte ich die verbleibende Stärke des Gummis unter den bestehenden Rillen überschätzt, und bin gleich bis zum Gewebe reingekommen. Zu allem Unglück ware das Gewebe WEISS und die freigelegten Fasern haben entsprechend deutlich aus den Rillen rausgeleuchtet.

Lösung... mit einem schmalen Pinsel , mit schwarzer Farbe die Rillen nachgezogen. Bin dann noch viele Jahre anstandslos mit den guten Reifen gefahren.
 
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