Unterschiedliche Bewältigungsstrategien bei Stress zwischen Männern und Frauen

Wie reagierst du auf Stress?

  • Frau: Fürsorge und/oder Austausch

    Stimmen: 2 25,0%
  • Frau: Rückzug und/oder Kampf

    Stimmen: 3 37,5%
  • Frau: was anderes

    Stimmen: 0 0,0%
  • Mann: Fürsorge und/oder Austausch

    Stimmen: 0 0,0%
  • Mann: Rückzug und/oder Kampf

    Stimmen: 4 50,0%
  • Mann: was anderes

    Stimmen: 1 12,5%

  • Umfrageteilnehmer
    8

Mitglied #500462

Einzig-nicht artig
Weiblich Hetero Schweiz, Sankt Gallen Dieser Benutzer sucht keine Kontakte
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13.10.2018
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Laut einer Studie gehen Frauen mit Stress in der Tendenz anders um als Männer.

Stress: Warum Frauen anders reagieren als Männer

Zusammengefasst: Männer reagieren auf Stress entweder mit Kampf und/oder Flucht/Rückzug. Frauen hingegen reagieren mit Fürsorge und/oder sozialem Austausch. Dies könnte ein Grund sein, warum die Kommunikation in gewissen Situationen bei Paaren schwierig wird. Er geht auf Flucht und zieht sich zurück (oder wird gar agressiv), sie will reden und sucht die Nähe. Die Erklärung ist, dass wir hormonbedingt so unterschiedlich reagieren (Testosteron bei Männern, Oxytocin bei Frauen).

Wie sind eure Erfahrungen bei Stress? Seht ihr das bei euch (und in eurer Beziehung) auch, oder funktioniert ihr anders?

Meine Erfahrung: Bei mir stimmen die Forschungsergebnise. Ich brauche bei Stress Nähe und Austausch und suche dies auch. Bei einem Streit/Ungereimtheiten mit dem Partner möchte ich das ruhig ausdiskutieren und es irritiert mich, wenn er dann auf Rückzug geht oder gar agressiver reagiert. Ich habe zwar gelernt das zu akzeptieren, wenn er Ruckzug braucht, ich bleibe dann gefühlt aber auf der Strecke. Als Alternativprogramm ruf ich meinen besten Freund an oder ähnliches. Manchmal gehe ich auch in die Fürsorge. Koche was Leckeres, versuche ihn mit gewissen Dingen, die gezielt eine entspannte Atmosphäre herstellen können, abzulenken.

Auch kann ich es nur bedingt nachvollziehen, wenn Männer (ja, solch ein Verhaltensmuster kenne ich hauptsächlich von Männern) bei Problemen jeglicher Art nicht reden wollen oder Nähe (in einer Partnerschaft) in dem Moment ablehnen.
 
Ich kann mich den Ergebnissen tw anschließen, es ist in der Vergangenheit immer wieder vorgekommen dass ich in solchen Situationen meine ruhe haben bze mich ablenken will (zb sport), mittlerweile bin ich an einem wendepunkt wo es manchmal die flucht und manchmal ein austausch wird, da kommt es sehr auf die Umstände an
 
Ich finde, dass der Titel (mich zumindest) irritiert. Mit "Stress" bezeichne ich persönlich keine Beziehungsprobleme und Streitereien. Wohl, weil ich es auch nicht als Stress erlebe. Und mit Stress ist mein Umgang wieder ein ganz anderer.

In der Vergangenheit habe ich versucht, Beziehungsprobleme und Streit durch auf den Partner zugehen und anschließende Kommunikation zu lösen. Mich und meinen Standpunkt verdeutlichen, den anderen zu verstehen versuchen, Kompromisse finden. Dabei hatte ich nie das Bedürfnis nach übermäßiger Nähe - aber auch nicht nach übermäßiger Distanz. Solche Gespräche habe ich immer versucht, möglichst lösungsotientiert zu halten. Mich selbst hinterfragen, Emotionalität herausnehmen. Meine Bereitschaft zur Kommunikation war auch grundsätzlich immer gegeben. Ich hab es nie als Zwang erlebt, sofort kommunizieren zu müssen, wenn der Partner Distanz gebraucht hat. Gelungen ist mir das in der Mehrheit ganz gut. Eine Beziehung ausgenommen. Wenn ich auf die zurückblicke, kann ich nur den Kopf schütteln. Unglaublich, was man sich für Menschen als Partner wählen kann, mit denen man eigentlich gar nicht zusammenpasst, oder kann. 🥴

Heute weiß ich, dass Partnerschaften ohne Streit und Beziehungsprobleme auch möglich sind. Beides raubt unnötig Energie. Das käme für mich nicht mehr in Frage. Ich liebe das Gemeinsame, den gemeinsamen Blick in eine Richtung, das gemeinsam bei der Hand nehmen.

Nachtrag: Wortreiche Debatten bei Meinungsverschiedenheiten erlebe ich ebenfalls als eine Gemeinsamkeit. Gemeinsame Entwicklung, ohne dabei den Weg miteinander und das zärtliche Gefühl füreinander aus den Augen zu verlieren. Diskussion und Streit unterscheide ich stark.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde, dass der Titel (mich zumindest) irritiert. Mit "Stress" bezeichne ich persönlich keine Beziehungsprobleme und Streitereien. Wohl, weil ich es auch nicht als Stress erlebe. Und mit Stress ist mein Umgang wieder ein ganz anderer.
Da schließe ich mich dir an, stress im Alltag oder "probleme" in einer Partnerschaft werden anders gelöst/angegangen
 
1. Will ich in akuter Situation klare Vorgehensweise auf das Minimum runter gebrochen.
2. Reflektion und Nachdenken, dann Herstellen auf Augenhöhe um meine Position zu überdenken und erwarte das vom Gegenüber.
3. Verständnisbereiter Austausch ohne Kampfvokabular und Floskeln.
4. Lösung oder Abbruch (eine Projektes, einer Beziehung etc.)
5. Währenddessen keine Art der Schuldzuweisung.
6. Persönliche Aufarbeitung, bei Bedarf noch mal gemeinsam nachbearbeiten, für hinkünftige Konflikte.
7. Ist es vorbei und entschieden, nicht mehr drüber grübeln und abschließen.

Damit habe ich gute Erfahrung und behalte diese Vorgehensweise weiterhin bei.

Das ist geschlechtsunabhängig.
Mir sind Stress, sinnlose Aggression, Ungereimtheiten zu wider. Da bringt man nichts weiter, macht nichts besser, verfestigt bestenfalls einen Konflikt oder vertieft Gräben.
Anerkennen, dass was nicht geht nicht geht und loszulassen, wenn keine Lösung möglich erscheint, war für mich schwierig, kann ich mittlerweile.

Lächerlichmachende Bösartigkeiten, wie "Schnappatmung?" sind zu unterlassen.
Wenn man das Gefühl hat, dass jemand jetzt emotional überfordert ist, halte ich drüber lustig machen, als klare Kampfansage.
Die Antwort ist ein Schritt zurück und einen späteren Zeitpunkt zu terminisieren. Jemand anderen zu überfordern bringt keine Lösung.
Verweigerung der Kommunikation auf lange Sicht ist ist für mich in der meiner Wertung bekannterweise ein Aggressionsakt.
"Deppert sterbn lassen", "Friss Vogel oder stirb.", "Du musst mich so nehmen wie ich bin", fällt alles darunter, dass ich mich nicht ernstgenommen fühle bzw. bewusst in meinem Menschsein an einen Platz in Reihung zu Hund und Katz geschoben werden.

Wahrnehmen und Anerkennen auf selber Ebene dem anderen gegenüber ist unabdingbar.
So war und vor allem ist auch der Umgang mit meinen Söhnen, die mittlerweile sehr charakterlich unterschiedliche Menschen geworden sind.

Nie vergessen: Ein gesprochenes Wort ist in der Welt.
 
Ich finde, dass der Titel (mich zumindest) irritiert. Mit "Stress" bezeichne ich persönlich keine Beziehungsprobleme und Streitereien. Wohl, weil ich es auch nicht als Stress erlebe. Und mit Stress ist mein Umgang wieder ein ganz anderer.
Interessant, Beziehungsprobleme oder gar Streiterein empfinde ich als Stress. Klar kann es da unterschiedliche starke Abstufungen geben, aber für mich bleibts Stress.
In der Vergangenheit habe ich versucht, Beziehungsprobleme und Streit durch auf den Partner zugehen und anschließende Kommunikation zu lösen. Mich und meinen Standpunkt verdeutlichen, den anderen zu verstehen versuchen, Kompromisse finden. Dabei hatte ich nie das Bedürfnis nach übermäßiger Nähe - aber auch nicht nach übermäßiger Distanz. Solche Gespräche habe ich immer versucht, möglichst lösungsotientiert zu halten. Mich selbst hinterfragen, Emotionalität herausnehmen. Meine Bereitschaft zur Kommunikation war auch grundsätzlich immer gegeben.
also gehst du doch auch in den Austausch.
Ich hab es nie als Zwang erlebt, sofort kommunizieren zu müssen, wenn der Partner Distanz gebraucht hat.
Ich muss auch nicht, aber es ist ein Bedürfnis, Dinge direkt anzusprechen und Lösungen zu suchen. Ich kann es akzeptieren, wenn jemand erst etwas Raum braucht, aber wenn darüber gar nie gesprochen wird und das Problem bestehen bleibt, wirds ungut.
Gelungen ist mir das in der Mehrheit ganz gut. Eine Beziehung ausgenommen. Wenn ich auf die zurückblicke, kann ich nur den Kopf schütteln. Unglaublich, was man sich für Menschen als Partner wählen kann, mit denen man eigentlich gar nicht zusammenpasst, oder kann. 🥴
jaja diesen Fehler machen wohl die meisten mal 😅
Heute weiß ich, dass Partnerschaften ohne Streit und Beziehungsprobleme auch möglich sind. Beides raubt unnötig Energie.
Ist mir auch das liebste und hatte ich auch schon so erlebt. Naja, also es gab keine Streits, aber Beziehungsprobleme halt doch schon, sonst wären wir wohl immer noch zusammen 😉
Nachtrag: Wortreiche Debatten bei Meinungsverschiedenheiten erlebe ich ebenfalls als eine Gemeinsamkeit. Gemeinsame Entwicklung, ohne dabei den Weg miteinander und das zärtliche Gefühl füreinander aus den Augen zu verlieren. Diskussion und Streit unterscheide ich stark.
Kann ich nur zustimmen. Allerdings mache ich manchmal die Erfahrung, dass einige Menschen das nicht unterscheiden können. Ich mag es, zu diskutieren. Mein letztes Tralala hatte damit aber so seine Mühe und sah es schnell als persönlichen Angriff, wenn ich gegen seine Positionen versucht habe zu argumentieren. Er ging dann schnell auf Rückzug... fand ich schade...
 
Auch kann ich es nur bedingt nachvollziehen, wenn Männer (ja, solch ein Verhaltensmuster kenne ich hauptsächlich von Männern) bei Problemen jeglicher Art nicht reden wollen oder Nähe (in einer Partnerschaft) in dem Moment ablehnen.

Testosteron.

Es ist wirklich so simpel.

Hör dir mal auf Youtube das Interview mit Mike Israetel an, in dem er über seinen Anabolika-Konsum redet. Was de facto auf Testosteron-Boost hinausläuft. Das Zeug macht in hoher Dosis aggressiv, antisozial und dumm. Ich fand das so erhellend.

Gesellschaftliche Rollen kommen dann natürlich noch dazu, aber die Tatsache, dass wir 10x so viel von dem Zeug dauernd im Leib haben, kann man nicht wegleugnen und wird natürlich Folgen haben.

Ist das die bessere oder schlechtere Strategie?

Erstens ist es ja per se keine Strategie, sondern ein Impuls. Man kann lernen, bewusst gegenzusteuern.

Zweitens ist es in der heutigen wetlichen Welt sicher eher ein Nachteil, aber im Umgang mit Säbelzahntigern vielleicht gar nicht so verkehrt. Manchmal sind unmittelbare Instinkthandlungen durchaus lebensrettend, weil sie schnell sind.

Und drittens, wenn ich mich so umschaue, hege ich nicht den Verdacht, dass die weichgespülten Männchen so recht glücklich sind. Ich glaube, anstatt die männliche Strategie per se als primitiv zu verteufeln (was wir übrigens seit Jahrhunderten tun), wäre es klüger, sie zu integrieren. Jedenfalls ist es für mich im Laufe der Jahre viel leichter geworden, seit ich meine Aggressivität bewusst annehme und gezielt zu steuern versuche, statt immer nur lieb und nett sein zu wollen. Wenn der Impuls seine Berechtigung bekommen hat - dann kann ich viel eher rational und kühl entscheiden und freundlich und produktiv kommunizieren.

Ich merke auch, dass ich mit meiner Frau dadurch MEHR und BESSER über alles reden kann.
 
Wo liegt der Unterschied?

Die Menschen in seinem alltäglichen Umfeld kann man sich nur bis zu einem gewissen Maß selbst aussuchen. Das bringt ganz logisch mit sich, dass Konflikte auch in der Interaktion mit Personen entstehen, die für einen persönlich nur eine geringe Bedeutung haben. Verwickeln mich solche Personen in "Streitereien", betrachte ich die Situation und Person meist sehr schnell von einer Meta-Ebene und verlasse das Szenario. Durchaus auch mal kopfschüttelnd oder lachend. (Das würde ich zum Beispiel bei meinem Partner, meinem Kind usw nie tun.) Ich muss niemanden von meiner Meinung überzeugen und ich kann es auch gar nicht - und ich brauch auch nicht zwanghaft Harmonie oder Übereinstimmung.

Energie investiere ich dort, wo mir die Menschen etwas bedeuten, oder ich glaube, über diesen (persönlichen) Streit hinaus, etwas Sinnvolles - eventuell auch bei Dritten - bewirken zu können. So kann es vorkommen, dass ich einen solchen (oben beschriebenen) Konflikt vereinzelt dennoch ausfechte. Wobei dieses Fechten in Wahrheit dann irgendwo zwischen Kampf und Diplomatie angesiedelt ist.

Für eine geordnete Diskussion bin ich hingegen jederzeit zu haben.

Entsteht Stress durch unkontrollierbare Situationen, stellt sich bei mir ab einem gewissen Ausmaß so etwas wie die völlige Ruhe um einen Nullpunkt ein. Ganz gleich, was um mich gerade passiert. Und wenn die Welt untergeht. Dem geht so etwas wie eine Akzeptanz der Situation voraus: So ist es, damit muss ich jetzt halt mal umgehen. Punkt. Das ermöglicht mir ein Priorisieren, Analysieren und ein geordnetes Agieren. Nichts ist so lähmend wie Panik, wenn es sich um das Lösen oder Abarbeiten von Problemen handelt. Bis zu diesem Punkt kompensiere ich einfach mit erhöhter Aktivität.

Bei der Arbeit hab ich auf meinem Schreibtisch eine Wahrsagekugel und eine Wunderlampe stehen. Tragen Kollegen Fragen, Wünsche, Beschwerden oder Begehrlichkeiten an mich heran, die (vor allem zeitlich) nicht umsetzbar oder aktuell nicht zu beantworten sind, kann's schon mal passieren, dass ich demonstrativ meine Hände über der Kugel schweben lasse, oder fleißig an der Lampe reibe... akustisch begleitet von einem: Moooooment!
 
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Wo liegt der Unterschied?
Ich empfinde es anders und grad bei Uneinigkeiten in der Beziehung hat man jemanden direkt da zum klären
Nochdazu die Beziehung zu der Person die noch involviert ist, je weniger die person in meinem leben involviert ist desto weniger energie will ich an diese "verschwenden", je mehr diese involviert ist desto mehr energie möchte ich einsetzen um es zu klären
 
Den letzten Streit hatte ich vor 30 Jahren mit der Mutter meiner Tochter. War kurzfristig etwas ungut. Den Rest hat mein Anwalt ~15 Jahre später erledigt.
Die letzte, bis jetzt auch einzige, etwas "ernstere" Diskussion mit meiner Freundin vor ca 5Jahren. Sie ist draufgekommen meine Iceseide Boxershorts am Bund umzunähen damit sie ihr passen.🥸
Ja klar, schaut eh super sexy aus, ihr Hintern in durchscheinenden Shorts. ..... Ergebnis, - sie zieht jetzt auch noch meine T-shirts an 😬 .

Mittlerweile hab ich aber wieder gut 30 Stück Shorts in der Lade. Viele Farben und Stoffe.
 
Wie sind eure Erfahrungen bei Stress? Seht ihr das bei euch (und in eurer Beziehung) auch, oder funktioniert ihr anders?
Bei Stress in der Beziehung kommt es ganz auf das Problem an, wie ich darauf reagiere.
Natürlich muss über Probleme früher oder später gesprochen werden, aber erstmal sacken lassen und darüber nachdenken ist für beide Seiten völlig in Ordnung.
Fürsorge braucht's da erstmal keine. Die gibt's eher als Trost, wenn woanders was nicht gut läuft.
Wenn ich mich ungerecht behandelt fühle, ziehe ich mich zurück. Wie gesagt, kommt ganz auf das Problem an.
 
Kommt stark darauf an wer oder was mich gerade stresst.
Grundsätzlich versuche ich aber Stress sehr schnell abzufedern. Fürsorge und Austausch funktionieren bei meinen Töchtern wunderbar, beim Mann teilweise. Der Mann und ich nutzen gemeinsam gern die Möglichkeit der Flucht und gönnen uns gemeinsame Auszeiten...

Beruflich ( Sozialbereich) würde ich eher wieder zur Fürsorge tendieren.
 
Wie sind eure Erfahrungen bei Stress? Seht ihr das bei euch (und in eurer Beziehung) auch, oder funktioniert ihr anders?
Ich habe in meiner Beziehung zum Glück keinen Strass. Stress in der Arbeit sehe ich als Herausforderung, stressige Menschen haben in meinem Umfeld nix zu suchen.
 
Mein Senf...

Drückt man die richtigen Triggerpunkte, so wird (fast?) jeder Mensch mit Angriff oder Rückzug reagieren... von den wenigsten bekommst du danach Cafe und Kuchen, damit man sachlich darüber sprechen kann.

Demnach können die meisten gar nicht anders als so zu reagieren, wie es ihnen die - zu dem Zeitpunkt vorherrschende, Hormonexplosion gerade vorgibt... gut wer sich zu JEDEM Stresspegel voll und ganz besonnen erstmal ein Schlückchen Tee gönnt. 😊👍
 
Mein Senf...

Drückt man die richtigen Triggerpunkte, so wird (fast?) jeder Mensch mit Angriff oder Rückzug reagieren... von den wenigsten bekommst du danach Cafe und Kuchen, damit man sachlich darüber sprechen kann.

Demnach können die meisten gar nicht anders als so zu reagieren, wie es ihnen die - zu dem Zeitpunkt vorherrschende, Hormonexplosion gerade vorgibt... gut wer sich zu JEDEM Stresspegel voll und ganz besonnen erstmal ein Schlückchen Tee gönnt. 😊👍
Hopfenblütentee kellerkühl mit einem Schuss Zwetschkenwasser als Würze 👍
 
Ich habe in meiner Beziehung zum Glück keinen
Stress ist für mich wenn Reaktion oder tragende Entscheidung rasch gefragt ist und Informationen fehlen.
Abklärung muss dann flugs gehen, keine Zeit für Eitelkeiten, lange Diskussionen, Hickhack und zu analysieren warum die Situation so ist wie sie ist.

Alles andere können Missverständnisse, Konflikte, fehlendes Verständnis aufgrund schlecht gelaufener Kommunikation.
Das ist unangenehm aber nicht Stress - ganz im Gegenteil, das will in Ruhe, gut und nachhaltig gelöst sein.

Eine verlässlich funktionierende Impulskontrolle ist im Leben Gold wert.
 
Stress ist für mich wenn Reaktion oder tragende Entscheidung rasch gefragt ist und Informationen fehlen.
Abklärung muss dann flugs gehen, keine Zeit für Eitelkeiten, lange Diskussionen, Hickhack und zu analysieren warum die Situation so ist wie sie ist.
Ja, eh, das passiert mir in der Arbeit sicher drei bis viermal die Woche, nicht in der Beziehung.
Das einzige was da an Stress auf mich zukommen kann und wird, sind gesundheitliche Probleme in der erweiterten Kernfamilie.
 
Drückt man die richtigen Triggerpunkte, so wird (fast?) jeder Mensch mit Angriff oder Rückzug reagieren... von den wenigsten bekommst du danach Cafe und Kuchen, damit man sachlich darüber sprechen kann.

Demnach können die meisten gar nicht anders als so zu reagieren, wie es ihnen die - zu dem Zeitpunkt vorherrschende, Hormonexplosion gerade vorgibt... gut wer sich zu JEDEM Stresspegel voll und ganz besonnen erstmal ein Schlückchen Tee gönnt. 😊👍


So ist es!
Im Forum gibt's aber natürlich nur reflektierte Menschen... stets über jede Situation erhaben....
Normalsterbliche Leute, die vielleicht gach amoi unbeherrscht oder unbedacht reagieren, wirst hier niemals nicht finden.... 😌
 
Im Forum gibt's aber natürlich nur reflektierte Menschen... stets über jede Situation erhaben....
Erfahren eher.
Es geht um Bewältigungsstrategien und nicht darum wo man vor Jahren besser hätte sein können.
Fehler macht man selten zwei mal. In einem gewissen Alter, sind die Möglichkeiten des "ersten Mals" in jeder Hinsicht zunehmend schwindend.
Irgendwie positiv, irgendwie schad..... :)

War das eigene Verhalten überzogen, kacke, mistige Performance, unzufriedenstellendes Ergebnis, lernt man draus, mag sich so auch nimmer sehen. Oiso denk ich halt.
 
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