Unterschiedliche Bewältigungsstrategien bei Stress zwischen Männern und Frauen

Wie reagierst du auf Stress?

  • Frau: Fürsorge und/oder Austausch

    Stimmen: 2 25,0%
  • Frau: Rückzug und/oder Kampf

    Stimmen: 3 37,5%
  • Frau: was anderes

    Stimmen: 0 0,0%
  • Mann: Fürsorge und/oder Austausch

    Stimmen: 0 0,0%
  • Mann: Rückzug und/oder Kampf

    Stimmen: 4 50,0%
  • Mann: was anderes

    Stimmen: 1 12,5%

  • Umfrageteilnehmer
    8
Erfahren eher.
Es geht um Bewältigungsstrategien und nicht darum wo man vor Jahren besser hätte sein können.
Fehler macht man selten zwei mal. In einem gewissen Alter, sind die Möglichkeiten des "ersten Mals" in jeder Hinsicht zunehmend schwindend.
Irgendwie positiv, irgendwie schad..... :)

War das eigene Verhalten überzogen, kacke, mistige Performance, unzufriedenstellendes Ergebnis, lernt man draus, mag sich so auch nimmer sehen. Oiso denk ich halt.

Jep. Da nehm ich lieber was mit, bevor es mich mitnimmt.
 
Da ich in der Situation verständlicherweise emotional reagiere, ziehe ich mich zurück.
Ich muss erstmal runter kommen bevor ich sachlich drüber reden kann.
Nur weil ich gerade sauer bin will ich keine Beschimpfungen los lassen die mir danach leid tun.

Eine Runde Gassi gehen hat da meistens gut getan.

Er wollte besonders gerne diskutieren wenn er aufgewühlt war. 🤣
 
Da ich in der Situation verständlicherweise emotional reagiere, ziehe ich mich zurück.
Ich muss erstmal runter kommen bevor ich sachlich drüber reden kann.
Nur weil ich gerade sauer bin will ich keine Beschimpfungen los lassen die mir danach leid tun.

Eine Runde Gassi gehen hat da meistens gut getan.

Er wollte besonders gerne diskutieren wenn er aufgewühlt war. 🤣

War zu erwarten... 😊👍
 
Erfahren eher.
Es geht um Bewältigungsstrategien und nicht dort wo man vor Jahren besser hätte sein können.
Fehler macht man selten zwei mal. In einem gewissen Alter, sind die Möglichkeiten des "ersten Mals" in jeder Hinsicht zunehmend schwindend.
Irgendwie positiv, irgendwie schad..... :)

War das eigene Verhalten überzogen, kacke, mistige Performance, unzufriedenstellendes Ergebnis, lernt man draus, mag sich so auch nimmer sehen. Oiso denk ich halt.

Dennoch...wenn man irgendwann vor lauter Erfahrung auf alles nur mehr kontrolliert handeln kann, dann dürften nicht mehr so viele Emotionen in einem sein...
Ich denke, du verstehst das schon richtig....🙂
 
Dennoch...wenn man irgendwann vor lauter Erfahrung auf alles nur mehr kontrolliert handeln kann, dann dürften nicht mehr so viele Emotionen in einem sein...
Ich denke, du verstehst das schon richtig....🙂
Da sind ja eh noch genügend Emotionen. Ich denke die Erfahrung bringt es eher mit sich, dass man die, im Ernstfall, rellativ schnell beiseite schiebt und handelt.
Wenn ich an meine Zeit als Sanitäter zurückdenke waren die Einsätze am Ende genauso stressig wie die am Anfang und trotzdem hat man mit den Jahren Strategien entwickelt wie.man das ganze abarbeiten kann ohne von Emotionen behindert zu werden.
Nachher ist dann noch immer Zeit um in sich zu gehen.und das Ganze zu analysieren.
 
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Da sind ja eh noch genügend Emotionen. Ich denke die Erfahrung bringt es eher mit sich, dass man die, im Ernstfall, rellativ schnell beiseite schiebt und handelt.
Wenn ich an meine Zeit als Sanitäter zurückdenke waren die Einsätze am Ende genauso stressig wie die am Anfang und trotzdem hat man mit den Jahren Strategien entwickelt wie.man das ganze abarbeiten kann ohne von Emotionen behindert zu werden.
Nachher ist dann noch immer Zeit um in sich zu gehen.und das Ganze zu analysieren.

Das sind Automatismen und nicht damit zu vergleichen, wenn du zum Beispiel deiner Frau dahinter kommst, dass sie dich hintergangen hat oder Ähnliches...
 
Das sind Automatismen und nicht damit zu vergleichen, wenn du zum Beispiel deiner Frau dahinter kommst, dass sie dich hintergangen hat oder Ähnliches...
In diesem Fall würde ich mit ihr darüber reden wollen. Optimalerweise bei einem langen gemeinsamen Spaziergang bei dem die erste halbe Stunde jeder seine Gedanken sortiert.
In solchen Situationen halte ich nicht viel davon seinen Emotionen freien Lauf zu lassen. Ungezügelts Emotionen machen sinnvolle und zielorientierte Kommunikation immer unmöglich. Im Regelfall versuche ich das zu unterbinden. Die Mutter meiner Kinder konnte das garnicht, mit dem Ergebnis das jede Kommunikation auf allen Ebenen und mit allen Personen zu ausgewachsenen Konflikten ausartet. Jetzt hat sie keine Freunde, keinen Partner und Kinder die sie, bis auf den jüngsten der nicbt aus kann, alle paar Monate mal sieht.

Wer seine Emotionen, seine Impulse nicht im Griff hat ist definitiv der falsche Partner für mich.
Mensche die das können aber deshalb vorzuwerfen das sie keine Emotionen haben können, erinnert mich wieder ganz stark an meine Ex. Die hat mir das ständig vorgeworfen, dabei hätte ich sie am liebsten erschlagen.
Also neige ich in so einem Fall von Stress dazu mich zurückzuziehen um meine Gedanken zu sortieren, bevor ich darüber reden will während sie kommunizieren wollte.
Aber nicht um die Situation zu klären, sondern um ihre ungeordneten Emotionen jemand anderem umzuhängen.
Wer nach einer Lösung sucht und diese herbeiführen will muss seine Emotionen im Griff haben und gewaltfrei kommunizieren können.
 
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Ich ziehe mich zurück.
Und wenn er sich dann auch zurückzieht freut mich das mehr als es stört.
Bei einer gesunden Basis sollte das möglich sein. In Freundschaften sage ich das auch öfter. Ich mag deshalb den anderen nicht weniger und er braucht sich nicht zurückgesetzt fühlen.
Ich könnte sonst Dinge sagen, die mir später Leid tun und das wäre mir schade darum.
Also einmal besser drei Schritte zurück in mein stilles Kämmerlein.
Wenn es jetzt aber zu einer Konfrontation kommt, wo ich nicht auskomme (zum Beispiel haben wir hin und wieder lebhafte Reibereien in der Arbeit) da zücke ich meine Klinge und üblicherweise ist der Krieg so schnell vorbei und war mehr ein reinigendes Gewitter.
Ich merke dass auch diese Strategie mir gut tut, und es ist eine Erfahrung die ich früher kaum hatte..
Einmal, vor mittlerweile über fünf Jahren da gab es mehr Stress als ich nehmen konnte.
Auch wenn ich sonst praktisch wie ein Antiakoholiker lebe, half da nur die beste Freundin und eine Flasche Rotwein. Der Schock hielt noch lange an.
 
Stress ist für mich wenn Reaktion oder tragende Entscheidung rasch gefragt ist und Informationen fehlen.
Abklärung muss dann flugs gehen, keine Zeit für Eitelkeiten, lange Diskussionen, Hickhack und zu analysieren warum die Situation so ist wie sie ist.

Alles andere können Missverständnisse, Konflikte, fehlendes Verständnis aufgrund schlecht gelaufener Kommunikation.
Das ist unangenehm aber nicht Stress - ganz im Gegenteil, das will in Ruhe, gut und nachhaltig gelöst sein.

Eine verlässlich funktionierende Impulskontrolle ist im Leben Gold wert.
danke für den letzten satz. zwischen impuls und einer möglichen reaktion hat man die möglichkeit einzugreifen. da entscheidet es sich, das ist der magic moment der selbstkontrolle. unendlich schwer aber unendlich wichtig.
 
meine frau und ich streiten auch manchmal, soll vorkommen. wir sind zwei ebenbürtige endgegner, das kann schon tief werden und grausam, aber was wir schon vor jahren ausser streit gestellt haben ist, dass wir uns wegen einen streit trennen. so wichtig ist es dann auch wieder nicht. aber ja, wir können schon so richtig gemein sein ;)
 
Interessant wie das Thema Stress jetzt vorallem den Fokus Streit einnimmt. Ev war ich im Eingangspost etwas ungenau insbesondere mit dem Blick auf eine Beziehung. Wenn es um Streitereien und mit dem verbundenen Stress innerhalb einer Beziehung geht , denke ich da zB eher an den lieben Haushalt. Dinge, die sich halt so hinziehen können und sich nicht in einem Moment entladen müssen. Da gibt es kurze Reibungsmomente. "Kannst du jetzt mal bitte endlich das Bad machen, wie abgemacht?" - "nein heut nicht. Das Wetter ist zu schön, ich mag jetzt raus gehen" - "Ja das hast du aber schon letzte Woche gesagt" - "Ja jetzt sag ichs halt nochmals" "Wann machst es?" - "jetzt nerv mich nicht" ich sag nichts mehr und verdreh max die Augen, weil an dieser Stelle gibts nichts mehr sinnvolles zu sagen, und er geht. Solche Situationen, Kommunikation gescheitert (ist jetzt nur ein Beispiel zur Verdeutlichung. Muss man nicht breittreten ;) ). Was mach ich? Das alles in mich hineinfressen und für mich ausmachen?! "Kampf" ist für mich keine Option. Nein, wenns mich arg nervt und belastet, dann red ich mit wem darüber und es geht mir dann wieder besser. Ich kann so zB auch neue Perspektiven einnehmen. Ein Freund gibt mir dann zB einen Hinweis, warum er ev so reagiert. Und schlussendlich such ich danach auch wieder die Nähe zum Partner und auch die Komunikation mit ihm. Wird die aber zu oft abgeblockt (sowohl Nähe wie auch Komunikation), kriselts irgendwann ordentlich, bis hin zu ausgewachsenen Schlafstörungen meinerseits. (Ich merke übrigens erst dann bewusst, dass ich ordentlich gestresst bin).

Andere Situation: Mich stresst etwas in der Arbeit. Wenn ich gestresst bin, gibts nichts lösenderes als mit dem Lieblingsmenschen zu kuscheln und vielleicht kurz noch was an Sorgen abladen. Stresslevel sinkt sofort wieder.

Akute Stresssituationen, da kann man sich nicht zurückziehen, um erst darüber nachzudenken oder gar in die Starre gehen (manche funktionieren aber so). In solchen Situationen laufe ich auf Hochtouren (im Sinne von ich werde höchst funktional). Das ist für mich (ausser in ganz ganz argen Situationen) positiver Stress. Dafür brauche ich keine Bewältigungsstrategien für danach.

Bei direkter mir (oder anderen) entgegengebrachter Agressivität, wo es um mein (oder um andere) leibliches/seelisches Wohl geht, ja da kann dann auch ich mal auf Kampf gehen, aber nur wenn Deeskalation nicht mehr funktioniert. Also eigentlich nie. Reine Flucht, ja wenn ich nur noch Flucht als Option habe, dann nur weil ich isoliert bin und niemanden hätte zum Reden. Passiert auch nie. Natürlich denke ich gerne und oft für mich über x y nach. Brauche auch meine Ruhe für solche Dinge, wie ich jetzt zB mit einem Kind aus der Arbeit besser umgehen könnte aber dann bin ich deswegen nicht im Stressmodus, im Gegenteil.

Irritieren tun mich Menschen, die zwar offensichtlich Stress haben, aber nicht darüber reden mögen oder Sätze anfangen wie: "Mir gehts nicht so gut... aber egal, ich mag jetzt ned darüber reden" "Kann ich sonst was für dich machen?" "Nö, brauch nur meine Ruhe"... Sowas verstehe ich nicht und ich fühl mich dann irgendwie hilflos. Manchmal habe ich auch das Gefühl, da ist bei denen dann auch noch ne andere Motivation dahinter. Sie wollen irgendwie doch gehört/gesehen werden, aber irgendwie doch nicht. 🤷🏻‍♀️
 
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