Der Aktien (Börsen) Thread

Ich bin dort, und sicher nicht auf Drogen, wie kommst du drauf dort auf Drogen zu sein???
Wird wohl die Anspielung darauf sein, dass die Burschen an der Börse bzw. im Finanzsektor oftmals dem kolumbianischen Meersalz nicht abgeneigt sind.

Unabhängig davon war das eine extrem rote Woche (für mich). Ein guter Zeitpunkt um mal "günstig" nachzukaufen. 💪
 
Hallo,
ich lese hier schon etwas länger mit. Möchte mich auch etwas mehr mit dem Thema beschäftigen, bin aber leider absoluter Anfänger.

Hat jemand von euch Tipps wie man das am besten angeht. Oder kann mir eventuell jemand von euch Bücher nennen, welche euch am besten weitergeholfen haben?

Ich wäre für jeden Ratschlag sehr dankbar.

Flatex habe ich bereits und habe auch schon ein bisschen was versucht, aber die Strategie fehlt mir leider ziemlich.

Vielen lieben Dank im voraus,
Alex
 
Hallo,
ich lese hier schon etwas länger mit. Möchte mich auch etwas mehr mit dem Thema beschäftigen, bin aber leider absoluter Anfänger.

Hat jemand von euch Tipps wie man das am besten angeht. Oder kann mir eventuell jemand von euch Bücher nennen, welche euch am besten weitergeholfen haben?
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Den Kanal finde ich für Anfänger gut.
 
bevor Du richtig loslegst solltest mal nachdenken, wieviel Zeit ich investieren will.
So 2 St up am Tag, da kann man viel rechergieren und in Einzelaktien investieren. Dazu wäe ein wöchentlicher Besuch in der Thalia Buchhandlung sinnvoll. Zuerst die Magazine Focus Money, Aktionär und Börse Online.
Darin oft gute Analysen.
Auch der Fachbuchbestand ist reichlich.

Es gibt aber viele Systeme mit wenig Zeit auszukommen. Dividendenstrategie ist eine zB, wird in Fachbüchern beschrieben. Gibt jede Menge Alternativen.
Ich habe in meiner Börsenkarriere sicher 5x mein System geändert.

Derzeit bin ich dabei jedes Monat zu verkaufen und in ETF's zu investieren. Der Sinn dahinter ist, alles für eine problemlose Vererbung herzurichten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehe es ähnlich wie meine Vorposter.

Gerade zu Beginn ist investieren in ETF's aus vielen Gründen (Steuereinfach, wenig Zeitaufwand, gute Diversifikation, etc.) sicher die "beste" Option.

Der größte Fehler ist zu warten - egal mit welchen Investments (Immobilien ausgenommen). Es gibt nicht "den richtigen Zeitpunkt".

Je früher, desto besser, da der Zinseszinseffekt bei Investments normalerweise den größten Hebel darstellt und man einen gewissen Wohlstand nur über einen größeren Zeitraum aufbauen kann (wenn man nicht eine Sparrate von x-tausend € / Monat hat, was wohl die wenigsten haben werden).
Für mich war es von Anfang an das Ziel entweder eine "schöne Pension" zu haben, oder idealerweise etwas früher in Pension gehen zu können.

Mein Portfolio ist ca. wie folgt aufgeteilt:

70% ETF's
20% Einzelaktien
5% Kryptowährungen (hierbei jedoch nur BTC und ETH und das auch nur aus FOMO)
5% Optionsscheine (reine Spekulation und diese werden auch meist nicht länger als max. 12 Monate gehalten)

Immobilien sowie Edelmetalle werden nicht dazugezählt, weil Erbschaft und somit nicht mein Verdienst.
 
Optionen ist ein Kapitel mit viel Fachwissen.

Call und Put gibt es, kann man kaufen und verkaufen.
Eine weitere Möglichkeit ist, die Aktie aus dem Bestand zu verleihen.

Ein Beispiel zur Verständnis.

Du verkaufst einen CALL auf zB Microsoft, für 350, steht derzeit bei 380 oder so.
Du bekommst Geld, bist ja Verkäufer.
Sollte MS unter 350 fallen, dann bekommst Du die Aktie zu 350 geliefert.
Im Prinzip kaufst Du MS um 350 minus Deinem Geld das Du für den Call Verkauf bekommen hast, also billiger wie der Kurs.
Aber Achtung, ein Kontrakt geht immer über 100 Stück, so 35.000 solltest bereit haben.
Zur Verständnis. Dein Liefere ist zB ein Pensionsfond der seinen Bestand gegen Kursverfall absichern will.
All dies wird an Börsen gehandelt.

Von Strukturierten Produkten lasse die Finger. 80% verlieren dabei. Nähere Ausführungen möglich.Da erfindet jemand ein Spekulationsprodukt und stellt sogar die Kurse für Kauf/Verkauf. Deine Chanze ist gering.
 
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Habe gestern eine Aufstellung von Trump und seinem Vice gesehen der Vermögenswerte, ist dort so.

Der Vice hat 95% ETF auf den S&P 500. 3% an Wal Mart, dem grössten Supermarkt der Welt. 2% in eine weitere Firma, da hat er vermutlich persönliche Beziehungen.
 
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Schönen guten Morgen,
Ich danke euch allen für diese tollen Beiträge und für die privaten Nachrichten!!!

Das hilft mir alles schon Mal sehr gut weiter!
Vielen Dank und einen guten Start in den Tag.

LG, Alex
 
Ja so ist es.
Optionsscheine sind mit Vorsicht zu genießen und für Anfänger sowieso ein rotes Tuch.

Im 23er und 24er Jahr sind aber nahezu alle Optionsscheine mit relativ hohem Plus verkauft worden. Habe jedoch nur US Tech Aktien Optionsscheine gehalten - und in diesen beiden Jahren damit Geld zu verlieren war nahezu eine Kunst.

Im 22er Jahr sah die Sache leider anders aus. Aber so ist es nun mal - daher habe ich auch nur immer max. 5% vom Portfolio in Optionsscheinen. Aktuell jedoch zB. keinen einzigen, da mir der Markt zu volatil - und die politische Situation gerade ein Pulverfass sondergleichen ist. In so einem Fall schadet es (meiner Meinung nach - KEINE Anlageberatung! :p ) nicht, eher einen höheren Cashbestand zu halten und abzuwarten. Der monatliche ETF Sparplan wird natürlich dennoch wie immer beibehalten.
 
Jetzt muss ich mich mal wieder hier einbringen.


Optionen ist ein Kapitel mit viel Fachwissen.
Ja wäre nicht schlecht wenn man sich damit beschäftigt bevor man loslegt.

Call und Put gibt es, kann man kaufen und verkaufen.
Richtig , Inhaber u. Stillhalter

Eine weitere Möglichkeit ist, die Aktie aus dem Bestand zu verleihen.

Ich vermute mal du meinst das Covered Call Writing.
Man kann Aktien aber auch f. Leerverkäufer verleihen, hat aber mit Optionen nichts zu tun.
Ein Beispiel zur Verständnis.
Du bringst da ein paar Sachen durcheinander,
aber mal der Reihe nach.

Du verkaufst einen CALL auf zB Microsoft, für 350, steht derzeit bei 380 oder so.
Du bekommst Geld, bist ja Verkäufer.

Natürlich einen ganzen Batzen sogar weil die Aktie ja 30 USD "im Geld" steht.
Dazu kommt noch d. Zeitwert d. Option.
Preis d. Option = Innerer Wert + Zeitwert
Man kann natürl. auch Optionen "aus dem Geld" handeln, das würde ich auch jedem Anfänger raten.
Ganz besonders wenn es um Einkommensstrategien geht.


Sollte MS unter 350 fallen, dann bekommst Du die Aktie zu 350 geliefert.
Wenn du einen Call verkaufst bekommst du nichts geliefert , du bist derjenige der liefern muss, vorausgesetzt d. Call ist nach Ende RLZ "im Geld"
Du verwechselst das jetzt mit dem Put.
Für unser Bsp. , oben :
Angenommen wir verkaufen einen Call auf Microsoft mit einem 350er Strike und die Aktie steht jetzt bei 380USd , bekommen wir mal Geld für den Verkauf, die sogenannte Optionsprämie.
Sollte zum Verfall (idR am 3. Fr. des Monats, gibt aber auch "wöchentliche") MS immer noch bei 380 stehen so muss ich MS für 350 USD liefern.
100 Stk. pro Kotrakt.
Habe ich die Aktien im Depot so werden mir die 100 Stk. ausgebucht, habe ich sie nicht , leiht mir d. Broker 100 Aktien , diese bin ich dann "short" und muss diese am Kassamarkt eindecken.
In d. Praxis wird so eine Option aber mit gr. Wahrscheinlkeit schon vor Ende RLZ ausgeübt, weil diese Option je näher am Verfall mit immer gr. Delta handelt und zweitens weil sich der Inhaber d. Option auch die Dividenden krallen will.


Im Prinzip kaufst Du MS um 350 minus Deinem Geld das Du für den Call Verkauf bekommen hast, also billiger wie der Kurs.
Bist du der Verkäufer des Calls , also d. Stillhalter , bist du auch der , der die Aktien verkauft , nicht umgekehrt,
im Prinzip ist es ein limitierter Verkaufsauftrag.

Aber Achtung, ein Kontrakt geht immer über 100 Stück, so 35.000 solltest bereit haben.
Hat man den Call als Inhaber (also long) und seine Option ist "im Geld" , so ist ja genau das was man will,
man muss den Call nicht ausüben , sondern kann ihn mit Gewinn weiterverkaufen, was auch in 90% der Fälle passiert.

Von Strukturierten Produkten lasse die Finger. 80% verlieren dabei. Nähere Ausführungen möglich.Da erfindet jemand ein Spekulationsprodukt und stellt sogar die Kurse für Kauf/Verkauf. Deine Chanze ist gering.
Sowas ist Emittentenhandel , kann man mit dem "echten" Terminmarkt nicht vergleichen.
 
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Edit:

naked Calls auf Einzelaktien zu schreiben ist sehr riskant , je kl. das Unternehmen je riskanter ist es,
Es ist wesentl. riskanter als naked Puts zu schreiben.

Warum ist das so:
Weil die Verluste rein theoretisch unbegrenzt hoch sein können.
Stellt euch vor ihr hättet vor 2 Wochen einen naked Call auf Steyr Motors geschrieben , als d. Aktie bei 20 Euro stand,
angenommen ihr hättet einen 30er Call geschrieben , also doch nen Stk. "aus dem Geld" (OTM) , konservativ so möge man glauben, so und dann verzehnfacht sich das Ding innerhalb v. einer Woche.

Gratulation, denn dann ist euer Depot platt, in diesem Fall muss es gar nicht zur Ausübung d. Option kommen, die stellt wahrscheinl. der Broker vorher schon glatt , weil man ein massives Margin Problem bekommt.

Also Finger weg v. naked Calls.

Ausnahmen mag es geben:
Für Indizes und extrem Liquide gr, Bluechip Aktien wie Microsoft und Co.

Eine weiter Möglichkeit wäre die Order mit einem Hedge zu versehen, z.B. als Call Credit Spread ausgeführt.
Das würde jetzt aber den Rahmen sprengen, außerdem glaube ich hab ich das vor zig Postings mal erklärt.
 
Sehr spannende Zeit aktuell.

In meinem Depot zur Zeit ziemlich hohe "Verluste" (natürlich nicht realisiert). Sollte es Montag und Dienstag so weitergehen oder der Markt sich nicht wieder beruhigen, werde ich wieder eine Tranche investieren und breit gefächert nachkaufen.

"Kaufen, wenn die Kanonen donnern" trifft es aktuell ja leider ziemlich gut.
 
Meinen ersten Börsenschock hatte ich so um 1969. ???

Da brach der DOW von so 600 auf 400 ein.Eine Katastrophe. Wo steht er heute, genau hinschauen ist sinnvoll.

Ein Crash ist meist eine gute Gelegenheit zum einsteigen. Diese Fragen stellt sich. Jetzt, geht es noch runter, oder ein heftiger turn. Die Glaskugel gibt aber keine Antwort.

Eine Möglichkeit wäre, bei Altmeister Warren einzusteigen.
Er hat massiv Cash aufgebaut in Staatsanleihen. Dazu, sein Vehikel ist eine Aktie, keinerlei steuerliche Probleme mit unserer Finanz. Erst bei Verkauf wird abgerechnet.
Schaue schon auf den Kurs.



A
 
Zuletzt bearbeitet:
naja. ich seh`s so:
die letzten jahre entwickelten sich ja die börsen generell sowie die high-techs enorm gut. viele sind im zuge dessen auf den zug aufgesprungen und haben (hauptsächlich) in den MSCI investiert. die kure gingen stetig bergauf, die entwirklung euro/dollar war zudem auch der performance im euro zuträglich.
dass das nicht ewig so weitergehen konnte war klar, der MSCI hat langfristig eine performance von 6% vorzuweisen - diese wurde die letzten jahre deutlich übertroffen.
durch diverse (geopolitische) entwirklungen ist jetzt sand ins getriebe gekommen. korrekturen gehören immer dazu (covid/ukraine um nur die letzten beiden zu nennen), jetzt haben wir halt das thema dass trump die halbe welt mit zollen überzieht.
entweder man spekuliert (und verkaufte hoffentlich bereits) oder man investiert langfristig. ich seh diese zeit als gute einstiegsmöglichkeit. wenn die möglichkeit einer monatlichen aufstockung (und eben ausnutzung des cost-average-effektes) besteht, sollte man das jetzt in betracht ziehen.
kurzfristig werden - meiner meinung nach - die börsen weiterhin sehr volatil bleiben. langfristig bin ich aber eher positiv gestimmt, viele qualitätsunternehmen haben mittlerweile wieder vernünftige bewertungen.
 
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