Lehrerin als Orgasmuspäpstin

Das ist der Knackpunkt.

Warum ist sexuelle Aufklärung und Beratung, wenn sie streng getrennt von der Lehrtätigkeit stattfindet, der persönlichen Integrität und Vorbildwirkung dieser Person abträglich?

Eine ehemalige Kollegin war Kindergärtnerin und sehr, sehr besorgt, dass es "rauskommt", dass sie nebenbei auch Sexworkerin ist.
weil es genaue Regeln für eine Nebentätigkeit für LehrerInnen oder Beamte/ Beamtinnen gibt. Die hat sie zu Berufsbeginn akzeptiert und kann diese nicht beliebig ändern. Dazu benötigt sie das Akzept der Schulbehörde.
So einfach ist das!
.... und auch deine Ex-Kollegin ( als Kindergärtnerin oder als Sexarbeiterin?) hat beim Auffliegen Ihres Jobs, als Prostituierte sicherlich gr. Probleme. Außerdem bekommt sie weiter, da sie wahrscheinlich schwarz arbeitet, und dann ganz rasch erhebliche Probleme mit dem Finanzamt kriegt.
 
Habe vor Kurzem ein Interview der Dame gesehen. Na ja , böse Zungen könnten sie als verhaltensoriginell bezeichnen.
Von einer Absolventin des Lehramtsstudiums hätte ich mir im Bezug auf ihr Verfahren eine intelligentere Argumentationsschiene erwartet. Die Aussenwirkung ließ auch nicht gerade auf eine Sympathieträgerin schließen.
Nichtsdestotrotz - "Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps" - in vielen Bereichen und Dienstverhältnissen trifft dieser Spruch nicht zu.
 
De Sichempörenden san eigentlich des Söbe wia de Influenza ... leben nur von da Aufmerksamkeit 🤷‍♂️
Dazu heute über eine treffende Aussage gestolpert:
"Es ist die Idee einer aufgeklärten Gesellschaft, in der das bessere Argument mehr zählt als die stärkere Emotion."
(Michael Landau, Der Standard 15./16.2.2025, Kommentar der Anderen)

Lieber @Mitglied #81571, ersetze "stärkere Emotion" mit "größere Empörung", vielleicht erschließt sich Dir dann auch der Sinn meines Beitrags ...
 
Habe vor Kurzem ein Interview der Dame gesehen. Na ja , böse Zungen könnten sie als verhaltensoriginell bezeichnen.
Von einer Absolventin des Lehramtsstudiums hätte ich mir im Bezug auf ihr Verfahren eine intelligentere Argumentationsschiene erwartet. Die Aussenwirkung ließ auch nicht gerade auf eine Sympathieträgerin schließen.
Nichtsdestotrotz - "Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps" - in vielen Bereichen und Dienstverhältnissen trifft dieser Spruch nicht zu.
dann ist es eh besser, sie ist nicht mehr im Schuldienst und arbeitet im Nebenjob hauptberuflich?? Event. zur Erweiterung als Prostituierte ?
 
weil es genaue Regeln für eine Nebentätigkeit für LehrerInnen oder Beamte/ Beamtinnen gibt. Die hat sie zu Berufsbeginn akzeptiert und kann diese nicht beliebig ändern. Dazu benötigt sie das Akzept der Schulbehörde.
So einfach ist das!
es ist weit verbreitet dass die diversen Nebentätigkeiten von Beamten bzw Vertragsbediensteten stillschweigend geduldet werden.

damit hat man ein Mittel in der Hinterhand, missliebigen Personen so wie in diesem Fall das sprichwörtliche Hackl ins Kreuz zu haun
.... und auch deine Ex-Kollegin ( als Kindergärtnerin oder als Sexarbeiterin?) hat beim Auffliegen Ihres Jobs, als Prostituierte sicherlich gr. Probleme. Außerdem bekommt sie weiter, da sie wahrscheinlich schwarz arbeitet, und dann ganz rasch erhebliche Probleme mit dem Finanzamt kriegt.
.und der Seitenhieb mit Schwarzarbeit und Finanzamt hat im Paysexbereich schon öfters zur Löschung von Beiträgen geführt.
 
bereits im kindergarten präsentieren wir den kleinsten dass es mehr als als zwei biologische geschlechter gibt, transen lesen geschichten vor und mit allerlei anderen absurditäten werden die kinder auch noch belästigt.

wenn aber eine lehrerin ausserhalb und völlig getrennt von der schule orgasmusberatung anbietet, wird umgehend zeter und mordio gerufen und die arme frau verliert ihren job.

verblöden wir als gesellschaft langsam aber unaufhaltsam völlig oder eh alles super?
alles so wie immer würde ich sagen... es gibt die Konservativen, die Liberalen und die Egalen (die sind die Mehrheit). Momentan sind halt gerade die Konservativen im Aufschwung weil es die Liberalen bisschen übertrieben haben... Den Egalen ist es eh egal.. das Pendel schlägt mal in die und die andere Richtung. Ich für meinen Teil hoffe, dass das Pendel nicht bei den Konservativen hängen bleibt, weil dann wird es unangenehm und das auch für die Egalen....
 
Wäre die Tätigkeit eine, die ihr (der Lehrerin) einen Verlust des Vertrauens, des Respekts oder der Glaubwürdigkeit - seitens der Schüler - einbringen würde, sähe ich es gerechtfertigt, eine Einstellung dieser "Nebentätigkeit" zu verlangen. Allerdings handelt es sich um Volksschüler - und die Plattformen, auf denen das Material veröffentlicht wird, sind von unter 13jährigen ohnehin nicht legal zu benutzen. Ebenfalls ein Problem sähe ich, wenn pseudowissenschaftlicher Unsinn in diesen Videos verbreitet würde. Denn das geht meines Erachtens mit dem Bildungsauftrag nicht einher.

Dass die besagte Dame nebenbei auch noch ein Gewerbe als "Energetikerin" betreibt, wäre mir persönlich da noch eher ein Dorn im Auge. Aber selbst da hielte ich ein Verbot für rechtlich nur schwer zu begründen. Zumindest, so lange es auch noch Religionsunterricht an unseren Schulen gibt.

Ich denke, dass es in dieser Sache generell schwer ist, Richtlinien festzulegen, die mit gefühlt richtig/falsch und rechtlich richtig/falsch korrespondieren. Gibt sich jemand in der Öffentlichkeit so, dass 80 von 100 Personen die Hände über dem Kopf zusammenschlagen oder lachen, heißt das noch lange nicht, dass das Verhalten für die Schule, die Schüler, die Eltern, oder die Lehrkraft selbst von Nachteil ist. Ebensogut kann es das aber auch heißen. Das "Wie" spielt also eine große Rolle. Wie präsentiere ich meine Inhalte in der Öffentlichkeit und wie wissenschaftlich oder plausibel und/oder glaubhaft sind sie, wie gebe ich mich selbst.

Ich persönlich sehe nicht wirklich einen Grund dafür, der Lehrerin ihre Nebenbeschäftigung zu verbieten - die Entlassung ist schließlich nur eine Folge der Diskussion um das Verbot und das Nicht-daran-halten. Grundsätzlich sollte man eine Lehrkraft daran messen, was und wie sie unterrichtet und mit den Schülern umgeht.
 
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