Pervers romantisch!

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Gast

(Gelöschter Account)
Blümchensex und Romantik, ja klar, das passt! Wie aber sieht es aus mit dem zärtlichsten und intimsten Arschfick ever?
Mit dem Natursekt-Erlebnis bei untergehender Sonne am Seeufer, im hohen Gras?

Beides erlebt, und durchaus nicht im Widerspruch. Oder ist es doch einer?
Wie romantisch sind (waren?) eure Ausflüge in die 'Abartigkeit'? :liebe:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
.. .. statt - hohes Gras laß ich "hohes Glas" also Pils 🤣 .. .. so zur Auflockerung in diesen Zeiten ! Nicht bös sein 😀

persönlich kenn ich mich da nicht so aus!
 
nun was ist pervers? etwas was unnatürlich ist abartig? aber wer legt denn die normen fest?

sanft einfühlsam romantisch stimmungsvoll das kann so vieles sein und was den einzelnen erregt ist doch sehr individuell zu sehen.... bin gespannt i welche richtung deine diskussion hier gehen wird.... aber für mich ist das eben eine sache der auffassung und offenheit....
 
Wieso sollte das ein Widerspruch sein?
Geschmäcker sind ja verschieden. Wenn jemand auf NS steht, warum sollte das bei untergehender Sonne am Seeufer nicht romantisch sein?
Wenn jemand Kerzen als romantisch empfindet, wieso sollte er/sie nicht einen Arschfick bei Kernzenschein romantisch finden?

Und... ist "abartig" das Gegenteil von "normal"? Und wenn ja, was genau bedeutet schnell nochmal "normal"?
:schulterzuck:
 
Wieso sollte das ein Widerspruch sein?
Geschmäcker sind ja verschieden. Wenn jemand auf NS steht, warum sollte das bei untergehender Sonne am Seeufer nicht romantisch sein?
Wenn jemand Kerzen als romantisch empfindet, wieso sollte er/sie nicht einen Arschfick bei Kernzenschein romantisch finden?

Und... ist "abartig" das Gegenteil von "normal"? Und wenn ja, was genau bedeutet schnell nochmal "normal"?
:schulterzuck:

Abartig ist das Gegenteil von artig. :mrgreen: Steckt doch schon im Wort.
 
Für mich passt das auch gut. Arschficken ist für mich normal und mags auch zärtlich, viele sehen anal als pervers.
Genauso ist es mit ns. Es kann ruhig versaut sein, mann kanns zärtlich machen.
Was ich mag ist für mich normal und für andete pervers. Ist auch Ansichtssache
 
Ich glaube, es kommt einfach stark darauf an, was genau man unter Romantik versteht. Bei manchen ist das "Blümchensex inklusive Schmetterlinge" à la Groschenroman. Bei manchen eine tiefe emotionale Verbundenheit.
Gerade gemeinsames Ausleben von geteilten Perversionen ist für mich Letzteres. Ersteres langweilt mich nur...
 
Blümchensex und Romantik, ja klar, das passt! Wie aber sieht es aus mit dem zärtlichsten und intimsten Arschfick ever?
Mit dem Natursekt-Erlebnis bei untergehender Sonne am Seeufer, im hohen Gras?

Beides erlebt, und durchaus nicht im Widerspruch. Oder ist es doch einer?
Wie romantisch sind (waren?) eure Ausflüge in die 'Abartigkeit'? :liebe:
Es wird Frauen geben (sehr viele), die Romantik und Blümchensex brauchen....
Vollkommen okay .
Für mich ist das einfach nichts , ich kann damit nichts anfangen.
Wenn anal , ns ,oder auch andere Spiele in diese Richtung, wirklich abartig sind....
Okay , dann bin ich die Abartigkeit in Person :schulterzuck::schulterzuck:
"is ma wurscht":roll::roll:
 
Obwohl ich der Romantik per se überhaupt nicht abgeneigt bin, gibt es für mich sexuelle Bereiche, wo ich es eigentlich bewusst nicht romantisch mag. Archficken gehört da dazu. Ich finde nicht, dass romantisch und intim untrennbar miteinenader verbunden sein müssen, denn ich mag den Arschfick sehr wohl intim... aber anstatt romantisch mit Kerzenschein und Schmusemusik mag ich ihn dann doch lieber animalisch und wild. Intim und animalisch passt für mich also sehr gut zusammen.
 
Ich behaupte jetzt Mal, es ist eine Art Weiterentwicklung die mit der Erfahrung kommt.

Liegt der Fokus bei den ersten Malen noch am Akt selbst zb NS play, steigert sich das Interesse an der Durchführung und auch Örtlichkeit mit der Zeit.
Abwechslung oder Perfektionierung um das ideale setting zu finden.
 
Beides erlebt, und durchaus nicht im Widerspruch. Oder ist es doch einer?

an sich machen "außergewöhnliche" sexpraktiken - sofern immer einvernehmlich (no na) - nichts anderes als "gewöhnliche": sie vermitteln den beteiligten sexuelle lust. und sei es über den umweg des schmerzes, von rollenspielen, sub/dom et cetera. es ist doch ein reines kopf-gschichtl, dass deswegen ein arschfick etc. nur im verborgenen und anrüchigen stattfinden muss. das spielt sich alles nur in unseren verquerten selbstauflagen aus früheren jahrhunderten ab. und auch nur in unserer kulturellen hemisphäre.

Wie romantisch sind (waren?) eure Ausflüge in die 'Abartigkeit'?

bei uns in der beziehung fließen z.b. toys, anale spielarten ganz selbstverständlich auch ins zärtliche geschehen ein. und während einer meiner einlauf-sessions hat mir meine süße mittendrin spontan einen geblasen. einfach weil ihr grad danach war. ja, warum denn auch nicht? und sie hat mir sogar angeboten, einläufe ab und zu in den verkehr miteinander einzubauen. wäre nicht das "unfallrisiko" dabei ziemlich groß hätten wir das womöglich längst umgesetzt.

und in so frühen zeiten als dieses "internet" noch was ähnliches wie science fiction war und man sich sextreffen noch über anrüchige inserate in anrüchigen unterpudl-magazinen ausgemacht hat, hat sich ein paar mit mir einmal getroffen, um eben gemeinsam (unter meiner anleitung und hilfe) gegenseitig zu klistieren. es war sensationell, wie hingebungsvoll und zärtlich die beiden dabei miteinander umgegangen sind. ich hab mich danach zurückgezogen, damit sie sich nachher miteinander austoben können. haben sie auch, wie ich am nächsten morgen beim frühstück erfahren habe.

außer (zu recht) verbotenem ist nix "abartig" im sex, solange es den beteiligten einvernehmlich spaß macht und gesundheitsfolgen daraus auszuschließen sind. warum das nicht auch romantisch inszenieren (können)?
 
Beides erlebt, und durchaus nicht im Widerspruch. Oder ist es doch einer?
Nehmen wir Romantik als überschwänglich emotional her, ist es kein Widerspruch, gar keiner.
Das hat ich übrigens vor einiger Zeit, nicht ganz alleine zugegeben schwerst beschäftigt.

Was konventionell widersprüchlich erscheint, kann sich durchaus einen.

Das Wort Dominanz wie hier im anderen Forenteil besetzt sehe ich so nicht.
Dominanz sagt aus, dass es sich um einen starken Menschen handelt, der fähig ist Bedürfnisse anderer wahr zu nehmen und klar umsetzen kann.

Das beißt sich nicht mit Zärtlichkeit, Achtsamkeit, Obacht und einer unglaublichen Sanftheit, aber auch mit einer in sich liegenden Bestimmtheit.
Führen heißt nicht, jemanden zu etwas zu bringen, jemanden etwas anschaffen zu können, über jemanden zu bestimmen.
Es heißt durchaus ihn zu Erfassen und zu Erkennen und durch die eigene Bestimmtheit Entscheidungen auch für ihn, in seinem Sinn und sexuell nach seiner Lust zu treffen.
Es beißt sich auch gar nicht, wenn zwei dominante Personen Sexualität teilen, das geht ganz wundervoll.
Ich könnte es mir nicht mit jemanden vorstellen, der nicht ähnlich stark wie ich ist.

"Jemanden gut sein" dies Redensart, sagt deutlich aus, dass es sich um eine Aktivität handelt, die einem anderen gut tut.
(Und was einem gut tut, ist nicht immer eine Streicheleinheit, auch abseits von Sex :))

In diesem Spektrum, können die sexuellen Spielarten, die konventionell hierforums schon als ganz schlimm und pervers gelten, wie Libellenflügel über einen kommen.

Beispiel: Hier immer wieder Thema: Ejakulieren in das Gesicht einer Frau.
Das kann durchaus demütigend, Strafe bis hin zu Frauenhass in sich bergen.
In anderer Besetzung wieder gar nicht, sondern einen gemeinsames Ergießen über das Antlitz der Liebsten.

Deepthroating: Gleiches Ding - es kann mit denselben Tränen in den Augen, der Atemnot, dem Schleimen und Rotzen, brutal und roh, fast feindlicher Akt sein und unter anderer Voraussetzung ein wildes Spiel sein ohne dass die Zärtlichkeit, die Obacht je verblasst und nicht mehr fühlbar ist, auch wenn es körperlich ein herausfordernder Akt ist.
Obwohl der Akt konventionell forenbanal betrachtet eindeutig zu - huihui - gehört, kann es federleicht im Kopferl sein, auch wenn es körperlich fordert.

Muss ich rennen, weil fünf Tschentschen auf der Insel hinter mir sind oder trainiere ich gerade für den Endspurt beim nächsten Lauf?
Die Aktion ist dieselbe, mein Herz pumpt, und mein Raucherbeuschl mag auf den Weggrand gespuckt werden.
Körperlich dasselbe - emotional etwas komplett Verschiedenes.

Sanftheit, Zärtlichkeit, Sorgsamkeit beißt sich in meiner Sexualität keineswegs mit Praktiken, die man als kräftig, deftig oder gar huihui hier bezeichnen mag. Real, fühlt es sich so nicht an.
 
Ich behaupte jetzt Mal, es ist eine Art Weiterentwicklung die mit der Erfahrung kommt.

Liegt der Fokus bei den ersten Malen noch am Akt selbst zb NS play, steigert sich das Interesse an der Durchführung und auch Örtlichkeit mit der Zeit.
Abwechslung oder Perfektionierung um das ideale setting zu finden.
..wenn das set passt.....
 
Blümchensex und Romantik, ja klar, das passt! Wie aber sieht es aus mit dem zärtlichsten und intimsten Arschfick ever?
Mit dem Natursekt-Erlebnis bei untergehender Sonne am Seeufer, im hohen Gras?

Beides erlebt, und durchaus nicht im Widerspruch. Oder ist es doch einer?
Wie romantisch sind (waren?) eure Ausflüge in die 'Abartigkeit'? :liebe:
Wenn beide die Lust Leidenschaft und geilheit dabei verspüren, was gibt es da schöneres. Der Kick, die Abwechslung macht es aus. Auch das hinenfühlen in den jeweiligen anderen. Blümchensex ist auch mal schön
 
Die eigentliche Frage ist, wie man "Romantik" definiert.
Was ist romantisch? Und hier muss ich zugeben, dass ich darauf keine (mich) zufrieden stellende Antwort habe.
"Romantik" macht wohl die emotionale Verbindung zwischen uns aus. Und gerade diese macht (für uns) so intime Dinge, wie Analsex oder NS eben besonders "romantisch". Das meiste Ambiente, das allgemeinhin als "romantisch" gilt, ist für uns entweder nicht wirklich romantisch oder ziemlich Standard. Zum Beispiel brennen bei uns grundsätzlich ehr Kerzen, als Glühbirnen, wenn es Abends dunkel wird.
 
Blümchensex und Romantik, ja klar, das passt! Wie aber sieht es aus mit dem zärtlichsten und intimsten Arschfick ever?
Mit dem Natursekt-Erlebnis bei untergehender Sonne am Seeufer, im hohen Gras?

Beides erlebt, und durchaus nicht im Widerspruch. Oder ist es doch einer?
Wie romantisch sind (waren?) eure Ausflüge in die 'Abartigkeit'? :liebe:
Sorry, der arschfick kann erst am Freitag beantwortet werden :hau:
 
Die eigentliche Frage ist, wie man "Romantik" definiert.
Was ist romantisch? Und hier muss ich zugeben, dass ich darauf keine (mich) zufrieden stellende Antwort habe.
"Romantik" macht wohl die emotionale Verbindung zwischen uns aus. Und gerade diese macht (für uns) so intime Dinge, wie Analsex oder NS eben besonders "romantisch". Das meiste Ambiente, das allgemeinhin als "romantisch" gilt, ist für uns entweder nicht wirklich romantisch oder ziemlich Standard. Zum Beispiel brennen bei uns grundsätzlich ehr Kerzen, als Glühbirnen, wenn es Abends dunkel wird.

Für mich persönlich sind Kerzen zu Hause ein No-Go da ich Katzen habe.
Da würde keine Romantik aufkommen wenn der Kopf ständig dran denkt, dass da gleich eine Miezekatze in Flammen stehen könnte. 😬
 
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