Als Mann gilt: man
muss immer können, Lustlosigkeit ist verpönt. Hat ein Mann wirklich mal keine Lust auf Sex, ist dicke Luft in der Beziehung schon fast garantiert. Die Frau fühlt sich zurückgewiesen, oder sucht nach anderen Erklärungen, oder fühlt sich nicht mehr begehrt. Genauso wie Frauen größten Wert auf hohe Einfühlsamkeit ihres Sexuallebens legen, sollte es auch mal beim Mann möglich sein, weniger sexreiche Phasen zu haben bzw. auf Feinfühligkeit zu achten.
Und die sind oft leicht begründet: viel Arbeit, Stress, Erfolgsdruck, Müdigkeit, generelle Antriebslosigkeit oder einfach mal eigene Unzufriedenheit oder Übergewicht. Es muss nicht immer direkt mit der Partnerin verbunden sein.
Ich bin sexuell sehr aktiv, nur manchmal gibt es Phasen, in denen ich einige Tage hintereinander keinen Bock auf Sex habe, aber auch nicht aufs Masturbieren.
Wenn ich jetzt so Kommentare lese, wie "verlass den Typen, etc.", dann ist das lachhaft.
Es gibt jedoch einen Zünder, der fast immer funktionier (zumindest bei mir): wenn du über die sexuellen Fantasien deines Freundes bescheid weißt (oder die bis dato unausgelebten Wünsche), dann überrasch' ihn doch einfach mal mit dieser Möglichkeit, das eine oder andere zu probieren. Grundvoraussetzung ist natürlich gutes Zuhören und Nachfragen, wenn's nicht gleich klar ist, was ihn scharf macht. So kannst du dann spezifisch auf Wünsche eingehen.
Bei mir wirkt und würde dies meist Wunder wirken. (bei meiner Frau übrigens auch)
Wie du siehst: eigentlich ganz leicht.
P.S. Eifersüchtig machen zieht bei mir gar nicht und ist dann wirklich schon unterste Schublade.