Partnerschaft in der jeder seine eigene Wohnung oder Haus hat

Ich kann mir mittlerweile getrennte Wohnsitze gut vorstellen.
(Ich hab' auch schon erwachsene Kinder)

Was, wenn ich eine Frau aus einem anderen Bundesland kennenlerne? Beide selbstständig und beruflich erfolgreich. Beide haben ihr soziales Umfeld.

Man sieht sich an den Wochendenden und hat eine schöne Zeit. Wenn es partnerschaftlich passt und beide damit glücklich sind, kein Problem!
 
Ich kann mir mittlerweile getrennte Wohnsitze gut vorstellen.
(Ich hab' auch schon erwachsene Kinder)

Was, wenn ich eine Frau aus einem anderen Bundesland kennenlerne? Beide selbstständig und beruflich erfolgreich. Beide haben ihr soziales Umfeld.

Man sieht sich an den Wochendenden und hat eine schöne Zeit. Wenn es partnerschaftlich passt und beide damit glücklich sind, kein Problem!
Mir würd das wohl einfach nicht reichen auf dauer. Eine beziehung muss für mich auf allen ebenen funktionieren und ich will eine person ganz :lol:
 
Ich kann mir mittlerweile getrennte Wohnsitze gut vorstellen.
(Ich hab' auch schon erwachsene Kinder)

Was, wenn ich eine Frau aus einem anderen Bundesland kennenlerne? Beide selbstständig und beruflich erfolgreich. Beide haben ihr soziales Umfeld.

Man sieht sich an den Wochendenden und hat eine schöne Zeit. Wenn es partnerschaftlich passt und beide damit glücklich sind, kein Problem!
Ich glaube, in unserem Alter kann man sich das doch wieder vorstellen.
 
Mir würd das wohl einfach nicht reichen auf dauer. Eine beziehung muss für mich auf allen ebenen funktionieren und ich will eine person ganz :lol:

Du bist auch nicht 56. Hast keine erwachsenen Töchter und keine 20 Angestellten...

Und ich will niemanden besitzen. Das ist wohl der Unterschied! :)
 
Ist der haushalt und die hausführung so ein streitthema für viele, dass das immer wieder angesprochen wird?
Ich hatte das durchaus schon als Streitthema, aber hauptsächlich ist es bei mir so, dass ich mich selber einfach wahnsinnig stresse damit mein Partner sich wohlfühlt. Ich habe Kinder, Haustiere, koche gern... und bin eine Chaosqueen. Obendrein kann ich es aber auch nicht ab, wenn der Andere dann selbst so aufräumt wie es ihm wichtig ist, weil dann fühl ich mich auch scheiße als Partnerin, und zudem find ich dann nie nix wieder :cool::D. Wenn ich es dann aber mache, setze ich mich halt so unter Druck und bin auch so genervt davon, dass es über kurz oder etwas länger die Beziehung belastet. Der Partner steht da doch immer wieder in einem negativen Kontext, und sei der noch so schwachsinnig psycho, die Verknüpfung ist da und verstärkt sich quasi mit Anhalten der Situation selbst. Es liegt also mehr dran, dass ich ein Psycho bin oder milder ausgedrückt: ich hab lange gepflegte Marotten :lol:


Es hat doch auch viel mit der persönlichen Flexibilität und Platz machen im Leben zu tun.
Würde ich alles aufheben,wäre auch bei mir alles zum Bersten voll.
Und wir haben verdammt viel Platz zuhause. Es ist leichter alles vorzuschieben als zu sagen, nein,ich spring nicht, ich bleib lieber in der alten,bewährten Suppe.
@Mitglied #505719 da zieh ich den Hut vor dir. Dass du dich mit dem Alter nochmal so flexibel gezeigt hast.
Diese alten Dinge(Fetzen), und seien sie noch so wertvoll
(gewesen)die man in echt eh nie wieder trägt,
gehören raus im meinen Augen.
Und damit meine ich nicht das alte Hochzeitskleid.
Das entsorgen dann die die nach mir kommen. Doch diese unnötigen Wäscheberge, die die Verwandtschaft nach dem Begräbnis zur Sammelstelle tragen, brachten mich oft zum Nachdenken.
Irgendwann wächst man aus einem alten Leben raus in ein Neues. Und da wird im Alter oft wieder verkleinert. Und ich finde es total schön und mutig, wenn sich Menschen für die Liebe und gegen die Bequemlichkeit entscheiden. Oder nennen wir es die Altlasten. Aber ich denke dieses gemeinsame wir in neu haben viele einfach nicht intus. Muss ja auch nicht sein.es sind eben dann massive Entscheidungen ohne Netz und doppelten Boden.
Nur muss es dafür wirklich passen.

Bequemlichkeit und Sicherheit kann sicher ein Grund sein, muss aber nicht.
Ich finde, man darf da die psychische Komponente nicht außer Acht lassen, die über Bequemlichkeit und Sicherheit hinaus gehen.
Mit einem Partner zusammenleben ist ab einem gewissen Alter und einer gewissen Erfahrung auch nichts Neues mehr. Sicher, neuer Partner, neues Glück, ist ja doch alles anders... naja, ich hab mit den Jahren festgestellt, trotz aller Entwicklung bin ich immer ich, und an gewisse Grenzen stosse ich immer wieder, unabhängig vom jeweiligen Partner. Mich bring ich am End halt immer mit - irgendwann ist frau/mann auch ein bissal die eigene Altlast :D.
Das Materielle und Örtlich/Räumliche sind mir relativ gleich, ich bin ein Habenichts, immer schon gewesen und ich hasse es mehr Klumpatsch zu verwalten als ich unbedingt brauche. Das schafft ja alles nur mehr alltäglichen Aufwand, muss gepflegt und instand gehalten werden...Eigentum verpflichtet und bindet.
Nachdem ich nun durch meine Kinder viele Jahre auch sehr gebunden war und diese nun zum Sommer/Frühherbst aus dem Nest flattern, kann ich auch eine Menge Ballast loswerden, und so sehr ich meine Kinder liebe, wer welche hat weiß auch wie schwer die Verantwortung dafür auf den Schultern lastet. Früher war ich lange Backpackerin, war über drei Jahre nur mit dem Nötigsten unterwegs, mal hier mal da gearbeitet, nur für meinen Arsch eingestanden, da hat man nicht viel Krempel, wenig Bequemlichkeit und Sicherheit aber viel Freiheit.
Neben meinem grundsätzlichen Thema mit gemeinsamem Wohnsitz (s.o.), kann ich es mir momentan überhaupt nicht vorstellen diese in Kürze wiedererlangte Freiheit gegen so eine feste Verpflichtung wie einen festen Wohnsitz einzutauschen, geschweige denn noch jemanden mit reinzuziehen der mir wichtig ist und den ich liebe, und der auf meine Zuverlässigkeit und mein Pflichtbewusstsein womöglich auch angewiesen ist, man finanziert sowas ja auch gemeinsam etc.
Um dann gemeinsam neuen Klumpatsch anzusammeln :D.
 
Ich hatte das durchaus schon als Streitthema, aber hauptsächlich ist es bei mir so, dass ich mich selber einfach wahnsinnig stresse damit mein Partner sich wohlfühlt. Ich habe Kinder, Haustiere, koche gern... und bin eine Chaosqueen. Obendrein kann ich es aber auch nicht ab, wenn der Andere dann selbst so aufräumt wie es ihm wichtig ist, weil dann fühl ich mich auch scheiße als Partnerin, und zudem find ich dann nie nix wieder :cool::D. Wenn ich es dann aber mache, setze ich mich halt so unter Druck und bin auch so genervt davon, dass es über kurz oder etwas länger die Beziehung belastet. Der Partner steht da doch immer wieder in einem negativen Kontext, und sei der noch so schwachsinnig psycho, die Verknüpfung ist da und verstärkt sich quasi mit Anhalten der Situation selbst. Es liegt also mehr dran, dass ich ein Psycho bin oder milder ausgedrückt: ich hab lange gepflegte Marotten :lol:




Bequemlichkeit und Sicherheit kann sicher ein Grund sein, muss aber nicht.
Ich finde, man darf da die psychische Komponente nicht außer Acht lassen, die über Bequemlichkeit und Sicherheit hinaus gehen.
Mit einem Partner zusammenleben ist ab einem gewissen Alter und einer gewissen Erfahrung auch nichts Neues mehr. Sicher, neuer Partner, neues Glück, ist ja doch alles anders... naja, ich hab mit den Jahren festgestellt, trotz aller Entwicklung bin ich immer ich, und an gewisse Grenzen stosse ich immer wieder, unabhängig vom jeweiligen Partner. Mich bring ich am End halt immer mit - irgendwann ist frau/mann auch ein bissal die eigene Altlast :D.
Das Materielle und Örtlich/Räumliche sind mir relativ gleich, ich bin ein Habenichts, immer schon gewesen und ich hasse es mehr Klumpatsch zu verwalten als ich unbedingt brauche. Das schafft ja alles nur mehr alltäglichen Aufwand, muss gepflegt und instand gehalten werden...Eigentum verpflichtet und bindet.
Nachdem ich nun durch meine Kinder viele Jahre auch sehr gebunden war und diese nun zum Sommer/Frühherbst aus dem Nest flattern, kann ich auch eine Menge Ballast loswerden, und so sehr ich meine Kinder liebe, wer welche hat weiß auch wie schwer die Verantwortung dafür auf den Schultern lastet. Früher war ich lange Backpackerin, war über drei Jahre nur mit dem Nötigsten unterwegs, mal hier mal da gearbeitet, nur für meinen Arsch eingestanden, da hat man nicht viel Krempel, wenig Bequemlichkeit und Sicherheit aber viel Freiheit.
Neben meinem grundsätzlichen Tema mit gemeinsamem Wohnsitz (s.o.), kann ich es mir momentan überhaupt nicht vorstellen diese in Kürze wiedererlangte Freiheit gegen so eine feste Verpflichtung wie einen festen Wohnsitz einzutauschen, geschweige denn noch jemanden mit reinzuziehen der mir wichtig ist und den ich liebe, und der auf meine Zuverlässigkeit und mein Pflichtbewusstsein womöglich auch angewiesen ist, man finanziert sowas ja auch gemeinsam etc.
Um dann gemeinsam neuen Klumpatsch anzusammeln :D.
Ich kann deine bedenken überhaupt nicht nachvollziehen. :lol:

das leben is einfach so wie es kommt.
Ich gleite dahin :rolleyes: federleicht :D
 
Mit zunehmender Erfahrung gestalte ich mein Leben lieber mehr in die Richtung wie ich das brauche, vor allem seitdem sich genauer abzeichnet was ich für mich brauche.
Vl red ich in 20 jahren a anders. We will see :) dann denk ich an dich :D

ich bin jedenfalls sehr glücklich wie unser leben jz is.
Mit gemeinsamem haushalt und wenig streit :D
 
ich bin jedenfalls sehr glücklich wie unser leben jz is.
Mit gemeinsamem haushalt und wenig streit :D

DAS ist doch entscheidend. Glück ist für jeden was anderes.
Ich wünsche euch, dass ihr in 20 Jahren noch ebenso so glücklich seid, euch gemeinsam in die gleiche Richtung entwickelt und kurz vor der Silberhochzeit steht :kiss:(wenn Du dann an mich denkst, schick mir ne Einladung!)
 
DAS ist doch entscheidend. Glück ist für jeden was anderes.
Ich wünsche euch, dass ihr in 20 Jahren noch ebenso so glücklich seid, euch gemeinsam in die gleiche Richtung entwickelt und kurz vor der Silberhochzeit steht :kiss:(wenn Du dann an mich denkst, schick mir ne Einladung!)
Wir haben heuer unsere Silberhochzeit. Ich konnte mir - als ich jung war - ein Zusammenziehen auch nicht vorstellen, und ich glaube, wenn mein Mann vor mir gehen sollte, würde ich niemals mehr mit jemanden zusammenziehen. Mit meinem Mann war es perfekt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann mir nicht vorstellen, dass du in meinem alter so wie ich warst. :lalala:

meine eltern sind immer noch so würd ich jz behaupten :D die sind total unkompliziert.
Mit 24 habe ich studiert und war sonst recht brav.
Und ich hab in Leoben alleine gelebt und hab schon damals Wochenendbeziehungen geführt -
denn meine Freundinnen waren meist daheim in Wien.
Mit den Eingeborenenfrauen am Unistandort gab's wenig Anknüpfungspunke -
besonders dann, wenn man eben leicht heimfahren konnte am Wochenende als Wiener.
Die Gsiberger oder Tiroler blieben meist da, weil's Heimfahren zu lange gedauert hat.

Die vielen Türken, Griechen, Perser und Deutschen die mit uns studierten blieben sowieso da.
Ab- und an haben wir die "Jagdreviere" nach Graz ausgeweitet - dort war das Geschlechterverhältnis
durch die Unis besser - bei uns hatten wir damals einen nur einstelligen %-Anteil an Studienkolleginnen.
Im Sommer waren wir meist drei Monate nicht da - 2 Monate Praxis und Knete machen in Deutschland -
sei es im Bergbau, auf Bohrtürmen oder manche in der Schweiz auf Kernkraftrevision und
dann 2-3 Wochen Segeln im Mittelmeer.

Für klassische Beziehungsbildung mit Zusammenwohnen war keine Zeit - denn dann musste man ja auch
noch Politik machen, ÖH, Hochschulpolitik in Wien, Verbindung, ... etc. So eine Studienzeit kann echt stressig sein :D

Die höheren Töchter der Stadt in den Maturaklassen waren für die Jungstudenten bis 20 interessant.
Aber gegen Ende des Studiums packt man eine 17-18-Jährige nervlich nicht.
Aber die sind dann alle nach der Matura abgehauen nach Graz und Wien und waren somit nicht mehr "greifbar"
wenn sie im "interessanten Alter" waren. Bei uns hat kaum jemand vor 30 geheiratet.
Die die noch einen MBA angehängt haben oft noch später.
Harvard, Berkley, Insead sind alleine teuer genug - da geht sich nicht noch family dazu auch noch aus.
 
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